I´m hearing only sad news on radio Africa

In Addis Abeba kostet der Weizen im März 2008 42 % mehr als im Vorjahr. Regelmäßig werden Marktstände und Lebensmittellager geplündert.

In Mosambiks Hauptstadt Maputo liegt der Weizenpreis am 1. April 2008 43% höher als am 1. April 2007. Getreidesilos werden von der Armee bewacht.

Nigerias Landwirtschaftsminister Al Haji Sayyadi Ruma erklärt, dass 70% der Bevölkerung unterernährt seien.

In Somalia hat sich der Weizenpreis verdreifacht, wobei eine ständige Versorgung ohnehin nicht möglich ist. Bandentum und Piraterie grassieren.

One Response to “I´m hearing only sad news on radio Africa”

  1. Somalia? Ist das nicht eine Traum-Destination der Rechtslibertären, wo man alle Argumente für Kulturalismus und staatsfreie Marktwirtschaft bestätigt sehen darf? Immerhin gibt es in Somalia: keinen Staat. Was quasi die Optimalbedingung schlechthin ist.

    Somalia sei darum ziemlich super. Es ist sogar noch besser, denn: Alles, was dort nicht so ganz super ist, liegt wiederum an den bösen Islamisten.

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