shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Archive for September 2007

Von Liedern

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Ich setze jetzt mal fort, was Momorules mit Klaus Hoffmann (den ich sehr schätze und auch mal kennengelernt habe) begonnen hat, , auf die mir entsprechende Weise, die vielleicht etwas gröber und etwas direkt-klassenkämpferischer ist, aber dem gleichen Impetus folgt.

Also: Bruce Cockburn (gesprochen Coburn)

  • „Am Río Lacantún warten hunderttausend darauf / vor Hunger umzufallen — oder auf ein noch unmenschlicheres Schicksal / Weine um Guatemala, wo in jedem Tor eine Leiche liegt / Wenn ich einen Raketenwerfer hätte…ich würde nicht zögern.“
  • „Hör den Schrei in der tropischen Nacht. Es sollte ein Schrei der Liebe sein, aber es ist ein Schrei der Angst. Manche Menschen sehen das Licht erst, wenn es durch Einschußlöcher scheint.“

Midnight Oil:
Conquistadoren in Mexiko, die Zulu und die Navaho, ihr müsst eine sehr kurze Erinnerung haben.

Das Kind in Afghanistan, das mit seiner Kalaschnikow ein gebeuteltes Land bewacht, die Hotels in Ägypten im geklauten Hilton-Stil, mit Parks, bewässert mit extra gekauftem Wasser, das der Nil nicht liefert, ihr müsst eine sehr kurze Erinnerung haben.

Linton Kwesi Johnson: Es ist Krieg zwischen den Rassen, Wahnsinns, Wahnsinns – Krieg. Doch jetzt haben Braune, Schwarze und Weiße 20 Läden geplündert und 3 Polizisten verletzt. Gerechter, gerechter Krieg!

Oder auch die guten alten gereimten Demoparolen voller Selbstironie: Bürger, macht euch keine Sorgen, plündern tun wir morgen! Wir sind die wilden Horden, wir plündern und wir morden, wir waschen uns nie, hoch die Anarchie! Wir sind die Terrorungeheuer, für Terror ist uns nichts zu teuer, wir kommen aus dem Nahen Osten, Gaddafi zahlt die Reisekosten! Ihr werdet´s nicht vermuten: Wir sind die Guten!

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Imperative, systemisch und bildungsbürgerlich und Raum schaffen für das Empfinden der Bedürftigkeit in der Kunst

with 12 comments

„Klaus Hoffmann: Wenn ich sing‘

Und du hast Pferde gekauft oben im Norden Bamiyans

Hast die Mädchen aus Frankfurt geseh’n,

die ihre Wünsche in die staubige Straße spuckten

Die wollten weiter zu den Gurus nach Goa

Und du warst viele Joints unterwegs von Pantcho nach Tschadscha

Und bist dir kein Stück näher gekommen

Und du hast in dir gesessen viele Nächte im klaren Frost

Den Ochsen in dir gesucht bis er oft greifbar nah war

Warst auf den Märkten von Istanbul und in den Kneipen von Ivano

Mal vegetarisch, mal steakversessen

Und bist dir kein Stück näher gekommen

Und hattes Träume von Castaneda und Bloch

Hast dich in den Nächten wie’s trunkene Schiff durch Sehnsüchte gewälzt

Mit fremden Körpern die Scham bekämpft, die suchten in dir, was du suchtest

Und du hattest am nächsten Morgen den faden Geschmack von Kastanien

Und bist dir kein Stück näher gekommen

Und stand’s so oft an der Wand mit dem hochmütigen Blick des Richters

Du wärst so gern beteiligt gewesen an der Spontaneität der ander’n

Hattest immer ein ABER bereit

Sprangst dann doch mitten hinein, ohne zu denken

Erlebtest ein paar Momente des Glücks

Und warst Minuten lang DU …

Wenn ich sing‘, ist ein Mantra in mir

Wenn ich sing‘, dann sing‘ ich mit dir

Wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, dann bin ich mir nah

Wenn ich sing‘, ist die Angst nicht mehr da

Wenn ich sing‘, wird ein Augenblick wahr

Wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, dann bin ich dir nah

Wenn ich sing‘, singt alles heraus,

was kaputt, verboten, zerschlagen, im Aus

Wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, dann bin ich dir nah

Wenn ich sing‘, singt mein Kopf, mein Schwanz und mein Herz

Wenn ich sing‘, singt die Hoffnung, der Krampf, mein Schmerz

Wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, dann bin ich dir nah

Wenn ich sing‘, fliegt ein Stück Unterdrückung heraus

Wenn ich sing‘, werden Stimme und Worte zur Faust

Wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, dann bin ich dir nah

Wenn ich sing‘, sing‘ ich mit Papa Vignon,

mit Bibi und Robert und mit Rimbaud

Wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, dann bin ich dir nah

Wenn ich sing‘, weiß ich noch immer nicht warum

ich sing‘, ich weiß nicht, vielleicht

Wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, wenn ich sing‘, dann bin ich dir nah

Wenn ich sing‘, dann bin ich mir nah

Wenn ich sing‘, singst DU!“

Quelle

Wie kommt man „sich nah“, und indem man „sich nah“ kommt, wird man handelnd die Stimme des Du?

In Zeiten totalisierter Tauschbeziehungen, flächendeckender Agitation gegen Emphathie und programmatischer Instrumentalierung seiner selbst als einziger, noch verbliebener Pflicht gegen sich selbst neben dem flankierenden „Habe Spaß!“, das in „Konsumiere!“ mündet, steht sowas wie das oben dann wohl unter Kitsch-Verdacht.

Und trifft’s doch, was zumindest in mir, der ich weder durch den Orient reiste noch kiffe noch Castaneda und Bloch träume, auch vorgeht, wenn ich sie kurz mal los bin: Die ganztägigen Imperativfolgen, fugengleich, die kannibalistisch an einem saugen und zerren und in handelnder Auflösung in Regelwerken jedes Gefühl für’s eigene Wollen, Wahrnehmen und Fühlen durchdringen, neu organisieren und letztlich nix als ’nen Zombie zurücklassen. Als untotes Echo der Interessen der Imperative selbst hängt man dann in den Seilen und will wenigsten singen wie der Klaus Hoffmann da oben, weil man beim Anderen eh schon lange nicht mehr angekommen ist …

Ein Luxusproblem, verglichen mit Birma und anderswo, klar, aber da wirkt doch die gleiche Geschichte hinter der Geschichte, bringt sie hervor als historisch-transzendental. Neulich fragte hier ein Adornit, was an Habermas denn kritisch sei; ich glaube, das was ich oben geschrieben habe, ist dessen Antwort auf Adorno. Eben die Kolonisierung der Lebenswelt als Versuch des Fortschreibens der Verdinglichungskritik. Wenn also ökonomische Systemimperative wie „Wir müssen viel verkaufen!“, „Maximiere Gewinne!“, „Erfolg hat man nur, wen x“ fast schon das Körperinnere durchziehen, als seien es Blutbahnen. Und ergänzend dann die bürokratischen Regeln – „Füllle Reisenaträge aus, die brauchen wir für’s Finanzamt und für die Versicherung!“, „Rauche nicht in Kneipen!“, „Weise nach, daß Dein Hund versteuert wird!“ ganztägig Handlungen produzieren und eigentlich nix mehr bleibt, als zum Trost dann ’ne CD kaufen zu gehen.

Da auch in Birma die Regeln der Macht die Toten produzieren, nix anderes ist das ja. Und da liegt übrigens auch die Verknüpfung von Foucault und Habermas und irgendwie wohl auch Luhmann, und in der Hinsicht ist diese Kritik wohl anknüpfungsfähig – und spannend ist, daß Klaus Hoffmann dem die ganzkörperliche, ästhetische Praxis entgegenstellt. Ja, naiv, lächerlich, zurückschießen, einmarschieren, niedermetzeln, alles effektiver, aber manchmal rede auch ich von Utopie …

Da nämlich hat Habermas, im Zusammenhäng von Ästhetik und Utopie als zu umspielende Versöhnung, dann so gar nix mehr zu bieten gehabt, und laut Adorno Klaus Hofmann auch nicht, meiner Ansicht nach ja schon – wie der die zweckfreie Suche im Gesang selbst dann beim Du enden läßt und nicht an fremden Orten, das ist zwar nicht die Kontemplation, aber wenn man ihn hört, dann eben doch.

Das hat auch Foucault mit seiner „Ästhetik der Existenz“ beileibe nicht zu durchdringen vermocht Dank seiner Akzentuierung auf Stilistik und Diätik statt auf Sinnlichkeit und Wahrnehmung, aber das ist das normative Fundament der Kritik an den Systemimperativen, daß dieses möglich sein SOLLE, und das nicht nur des abends beim Volkshochschulen Tai-Chi, das erneut nur fit macht für die Interessen Anderer auf dem Arbeitsmarkt.

Aber wieso ist dann eigentlich nicht sowas die Antwort, rein musikalisch, nicht das Event, nein, das „Feeling“, wenn man’s denn ernst nehmen würde, statt „Nur Samstags nachts!“ es zu fühlen? Hab bei Adorno neulich sinngemäß gelesen, daß Kunstwerke, die keine Sehnsucht in sich trügen, keine seien; und daß nur da, wo wirkliche Bedürftigkeit in ihnen sich zeige, die des Kindes, das schreit, weil gerade weder Nähe noch Nahrung da sind, des Obdachlosen, der sich in den Eingang zwängt, um dort zu übernachten, sie keine Entkunstung seien.

Diese buchtstäblichen Schilderungen, die ich hier vornehme, wären ihm so nicht als Vorbild der Kunst dienlich, und genau da frage ich mich, wieso denn eigentlich? Mag mein verkitschter Geschmack sein, sowas in der Disco-Hymne noch rauszuhören; glaube jedoch nicht, daß darauf es sich reduzieren ließe, Frau Summer singt da ja auch „Meine Seele brennt!“, nur anders. Denke ich, so ganz naiv. Solange man sich die bewahrt, hat man gegen die Controller nämlich noch nicht verloren …

Als nach Horror-Meetings gestern ich meine Mini-Disc zu Reisezwecken mixte, ganz wie die Cassetten früher, Realtime, weil’s ein Weg ist, ein kleines Stück von sich wiederzugewinnen, diese verbrachte Zeit mit dem Musik-Mix, da kam Frau Sommer dann als Antwort auf den Hoffmann direkt dahinter. Weil ich, seitdem ich Musik höre, das Gefühl nicht los werde, daß es gar nicht nur Webern, Schönberg, Free-Jazz und Sonic Youth – nix gegen irgendwen und irgendwas davon! – sind, die uns die Antwort geben auf die Kolonisierung der Lebenswelt, sondern daß diese manchmal viel, viel näher liegt und man sich nur vor der Angst befreien muß, die Bildunsgdünkel einimpft, nachhaltig und eben auch in Form des Imperativs.

Written by momorulez

29. September 2007 at 9:04

Rote T-Shirts für Birma: son Quatsch

with one comment

To those who think this might be a pointless or even stupid campaign I’ve found this comment in a facebook group:

Nobody thinks wearing a red shirt is gonna change the situation. Did you actually think so? Now THAT is really stupid.

Nobody really thought demonstrating against the Iraq war in Oslo, where I live, or any other place in the world would for that matter, would make Bush change his mind either. Point is, we still did it, it’s the biggest demonstration in Norwegian history.

What’s wrong with gathering the world? What’s wrong with trying to spread the word to everybody? What’s wrong with showing that you care, and that you are aware of the situation and have a statement, even though it doesn’t necessarily make a practical change? Negativity of that kind is what really is stupid.

(via)

Written by ring2

28. September 2007 at 9:38

Veröffentlicht in Das Netz

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Da ham wa sie!

with 38 comments

Diese dreckigen Kanacken, Schwule waschen sich wenigstens ordentlich, die riechen ja gut, hihihi, diese Friseusen mit ihrem hippen After-Shave, höhöhö, so wie der Steward im Flieger neulich, der war doch voll schwul, hähähä, niedlich, und dann kommen da zivilisationsferne Wilde, die erst lernen müssen, die Gattung der „Homosexuellen“ zu respektieren im Gegensatz zur „toleranten“ Mehrheitsgesellschaft. Angesichts des liberalen Widerstands gegen die Homo-Ehe neulich hier in der Kommentarsektion eine plausible These.

„Jugendliche aus diesen Gruppen zeigen durchweg eine stärker ausgeprägte homosexuellenfeindliche Einstellung als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. „

Abgesehen davon, daß ich neulich irgendwo las, daß die Studie keine Durchgängigkeit konstatiert, sondern einen höheren Prozentsatz und abgesehen von dem, was Lysis hier zitiert, wie untersucht man denn das?

Man trifft zunächst als einzig relevante Unterscheidung jene zwischen Kanacke und Nicht-Kanacke oder richtig Deutsch und „nur reingeschmeckt“, und das ist dann alleiniges Merkmal der Untersuchung??? So richtig schön völkisch?

Gilt da für die erste, zweite oder dritte Generation noch mal anderes, und graduell verschwindet dann die Homophobie nach eigens nachzuweisender Eindeutschung, da bräuchte man ’ne Skala für oder so, die Integrationsskala ins TOLERANTE DEUTSCHSEIN, um das zu messen, oder wie funktioniert das?

Bin ich irgendwo noch pommersch determiniert, kulturell, und schreibe das alles nur wegen des potenziell kulturell Polnischen in mir und somit irgendwie sich fortschreibender Homophobie? Oder ist das Pommern von einst kulturell DEUTSCH gewesen, und deshalb bin ich frei davon?

Und sind die gewissermaßen genetisch autark gegen die Beeinflussungen der Gesellschaft, in der sie leben, eben der DEUTSCHEN? Soll heißen, sind die so vergammelt in ihren repressiven „Parallelgesellschaften“, daß Relationen zwischen denen und der DEUTSCHEN, TOLERANTEN KULTUR gar nicht mehr konstatierbar sind? Und müssen sie erst richtig DEUTSCH werden, damit sie so tolerant werden wie WIR? DIE DA? HÄ? Kann mir das mal jemand beantworten?

Na, das sind ja alles wieder nur Gedanken eines moralisch degenerierten Linken, der die Augen vor der Realität verschließt. Komm, fick mich, Ali, wie ’ne Ziege.

PS: Kleiner Schenkelklopfer noch als Nachsatz – die finden doch nur, DEUTSCHE MÜTTER hätten sich mal ordentlich impfen lassen sollen, hähähä, nicht wahr, Steffen H.? Das wird man doch noch fragen dürfen …

Written by momorulez

28. September 2007 at 7:39

Wo es war (Rand II)

with 5 comments

Weil MomoRulez fragte, wie wir denn zur Kritik der Ökonomie kommen, habe ich mir gedacht, ich fang mal an. Mit Marx.

Der erste Satz im Kapital (wenn man mal die Vorwörter ignoriert) heißt:

„Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ‚ungeheure Warensammlung‘, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware.“
K. Marx (1890/2001): Das Kapital. Erster Band. MEW Bd. 23, Berlin: Dietz, S. 49

Damit sind mehrer Sachen gesagt, dass gesellschaftlciher Reichtum a) in kapitalistischen Produktionsweisen die Warenform annimmt, b) damit nicht im mer diese Form annehmen muss, und c), dass die Ware als primäres Element kapitalistischer Produktionsform Ansatzpunkt der Kritik darstellt.

Und Benjamin schreibt dazu: “

„Handel und Verkehr sind die beiden Komponenten der Straße. Nun ist in den Passagen deren zweite abgestorben; ihr Verkehr ist rudimentär. Sie ist nur geile Straße des Handels, nur angetan, die Begierden zu wecken. Weill in der Straße die Säfte stocken, wuchert die Ware an ihren Rändern und geht phantastische Verbindungen wie die Gewebe in Geschwüren ein. – Der Flaneur sabotiert den Verkehr. Er ist auch nicht Käufer. Er ist Ware.“
Walter Benjamin (1983): Das Passagen-Werk, Bd. 1, Frankfurt/Main: Suhrkamp, S. 93.

Und die Passagen, die Warenhäuser, so sagt Benjamin haben gerade keine individualisierende Wirkung, sondern im Gegenteil: Warenhäuser lassen die Konsumenten sich selbst als Masse fühlen.

Meine Frage lautet, ob das noch immer einen zentralen Ansatzpunkt einer Ökonomiekritik darstellen kann. Kann man da evtl. die Ideologiekritik des „Ticket.Denkens der authoritarian personality“ mit der Warenform zusammenbringen? Lohnt sich das? (Die Liberalen werden jetzt wahscheinlich aufschreien.) Ich bin nicht genug Makrosoziologe und Marx-Spezialist (räume ich gerne ein) um das beurteilen zu können. Aber wenn wir Ökonomiekritik leisten wollen – und das scheint mir jenseits unserer Kulrturkritik wichtig – wäre das ja schon eine Überlegung wert. (vermutlich kommt jetzt ein Kommentar a la: Im Marx-Seminar nicht aufgepasst!)

Ich habe natürlich nie ein Marx-Seminar besucht, stattdessen seine Nachfolger und Kritiker: Ideologiekritik, Subjekt-/Geschlechterkritik, Kritik der Arbeitsgesellschaft und Gouvernementalität/Biopolitikstanden einerseits auf meinem Studienplan und auf der anderen Seite Kindheitssoziologie, Soziologie des privaten Lebens/der Familie und eher pragmatisch-interaktionistische und mentalitätenhistorische Selbsttheorien in der Soziologie.
(nächster Einwand: Positivismus pur!),

Trotzdem: Wäre die Warenform ein Einsatzpunkt für uns?

Die Gegenprobe liefert Ayn Rand – die nicht zu den Schutzheiligen der Liberalen gezählt werden möchte: die Abneigung dürfte sich in inniger Gegenseitigkeit äußern.

„Political economists – including the advocats of capitalism – defined their science as the study of the management or direction or organization or manipulation of a ‚community’s‘ or a nation’s ‚resources‘. The nature of these ‚resources‘ was not defined; their communal ownership was taken for granted – and the goal of political economy was assumed to be the study of how to utilize these ‚resources‘ for ‚the common good‘.“
Ayn Rand (1967): What is Capitalism?, S. 1-29 in dies., Capitalism: The Unknown Ideal,New York: Signet, S. 2.

Dieser Angriff zielt auf die gesamte Tradition des Post-Kantianismus, den sie für die Desintegration der Philosophie seit dem 19. Jahrhundert verantwortlich macht. Der Blick auf den Menschen, der ihn selbst zu einer Ressource unter anderen macht, und der es erlaubt, die Frage nach der Menschenführung bzgl. der Gemeinschaft zu stellen, wird von ihr als „tribal view“ (ebd.) beschrieben.
Und nun kommt ein interessannter Gedanke: Die Abwertung von Arbeit als „Aufgabe der Sklaven und Diener“ (Veblen läßt grüßen) die eine originäre Vorstellung des ständischen Adels sei, sei zwar politisch durch den Kapitalismus abgeschafft (iindem dort jeder arbeiten muss, um zu überleben), aber intellektuell sei die Aberetung der menschlichen Arbeit (und daher des Menschen) noch immer vorherrschend.

„The concept of man as a free, independent individual was profoundly alien to the culture of Europe. It was a tribal culture down to its roots; in European thinking, the tribe was the entity, the unit, and man was only one of its expendable cells.“ (ebd., S. 3)

Sie konstatiert den Europäern eine Unfähigkeit, amerika zu verstehen, weil ihre Emanzipation darin bestehe, den König als Herrscher durch das Stamm als Herrscher zu ersetzen, gleichzeitg aber den Industriellen „selfishness“ zu unterstelen, und einen sozialen Mehrwert (social surplus) abzuschöpfen, ohne etwas zurück zu geben. Laut Rand gibt es aber keinen solchen Mehwert, weil jeder Reichtum von Einzelnen produziert würde und deswegen auch diesen einzelnen zukomme und gehöre.

Wolle man den Kapitalismus verstehen, müsse man die tribalen Vorannahmen der politischen Ökonomie überwinden. Und nun stellt sie ein Axiom auf, dass für mich ein großes Problem darstellt:

„Mankind is not an entity, an organism, or a coral bush. The entity involved in production and trade is man.“ (ebd. 5)

Das heißt, sie leugnet einfach die Existenz einer soziologischen Ebene, auf der man Kollektive überhaupt beobachten könne, und das heißt letztlich die volkswirtschaftliche Ebene. Kann mir jemand erklären, wie man dann Alan Greenspan zum obersten Hüter der Volkswirtschaft bestellen konnte? Ich verstehe es wirklich nicht. Das ist nicht einmal bloß ein methodischer Individualismus, dass ist schlechte Erkenntnistheorie.

Und dann kommen doch noch zwei Brüller: Als Argument vergleicht sie die Humanities mit den physikalischen Wissenschaften, und wirft ersteren vor, dass sie die Natur ihres eigenen Objekts ignoriere:

„Such an attempt would mean a science of astronomy that gazed at the sky, but refused to study individual stars, planets and satellites – or a science of medicine that studied disease, without any knowledge or criteroin of health, and took, as its basic subject of study, a hospital as a whole, never focusing on individual patients.“ (ebd. 6).

Wenn da nicht Foucault gezeigt hätte, dass sich die moderne Medizin genau auf der Erfahrung des Hospitals gründete und zu der Astronomie sage ich nur: file under „von Sternen und Sternbildern“!

Written by lars

27. September 2007 at 20:09

Aus Weckers „Lösungslotterie“: Nur Bruno findet sie alle okay …

with 8 comments

Gut, ist nicht mehr ganz der aktuelle Jargon, lustig finde ich’s trotzdem immer noch, ist irgendwann Ende der 70er geschrieben:

 „Heinz ist links, Sepp linker, Franz halblinksliberal, dagegen Werner viertellinksmitteoben, Bob ist sozialistisch kulturschaffend, Frederic ultra, einfach ultra, und Sabine radikal: Radikal. Heinz hauptsächlich anal, Sepp dagegen maoistisch total, Werner versteht sich global im Eurosinn, Frederic, wie schon erwähnt, nur ultra. Ultra und damit juck.

Sepp findet Heinz zu liberal. Sabine findet Sepp zu pauschal, Werner findet Sepp, Heinz und Sabine ganz nett, aber auch nicht optimal. Bob als sozialistisch Kulturschaffender findet alle zu wenig fundamental, und Frederic findet alle unmöglich.

Nur Bruno findet sie alle o.k., aber der hat sich ja schon vor drei Jahren blödgesoffen.

(…)

 Lösungen, Losungen, warten:

Sabine ist jetzt nicht mehr ganz so radikal, Bob findet plötzlich Mendel kausal, Fritz statt halblinksliberal neuerdings oriental. Sepp jobbt mittlerweile im Continental, und bei Werner hat sich’s ausgeaalt, denn er hat nen Posten als Fernsehredakteur. Frederic hat sich doch endgültig den Zeugen Jehovas angeschlossen. Losungen – lasso – Hasso faß – und Links, zwei, drei …“

Das Konstantin Wecker-Buch, Reinbek bei Hamburg 1983, S. 186-187

 Ja, einige der besten Pointen sind jetzt nicht mit drin, aber man darf ja das Komplett-Werk nicht zitieren … habe ich mit 17 gekauft, das Buch. So pubertierte man damals. Und zitierte Wecker in Schul-Klausuren. Und dann kam Kohl.  Und man mußte The Cure hören statt Wecker. Und so. Aber da behauptet Che gleich wieder das Gegenteil 😉 …

Written by momorulez

27. September 2007 at 12:14

Veröffentlicht in Links?

Wie Spindoctoring funktioniert

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http://www.detlev-mahnert.de/dutschke-bsz.html

Weniger geläufig ist die Bedeutung der Springer-Presse und der konservativen deutschen Presse generell hinsichtlich des Israelbildes in Deutschland, oder besser gesagt, für dessen Umwertung nach dem Sechstagekrieg. Es sticht ja ins Auge, dass die radikale Linke ursprünglich sehr proisraelisch eingestellt war und die israelischen Kibuzzim als eine neue, freiheitliche, großartige Form des Sozialismus, ja als den wahren Weg zum Kommunismus feierte, und nach dem Sechstagekrieg kippte das dann um in militanten Antizionismus und eine Solidarisierung der antiimperialistischen Linken im Allgemeinen mit dem palästinensischen Unabhängigkeitskampf insgesamt. Am krassesten wirkte sich dies bei den militantesten Gruppen aus, so solidarisierte sich die Bewegung 2.Juni ganz unmittelbar mit der Al Fatah und die RAF mit der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP). Dieselbe Ulrike Meinhof, die 1967 gesagt hatte, die Linke stünde selbstverständlich an der Seite Israels, nach der Erfahrung des Faschismus ergäbe sich keine andere Frontstellung, erklärte als RAF-Mitglied, den Deutschen müsse die Verantwortung für den Holocaust abgenommen werden, sie müssten diesen als Verbrechen eines nicht mehr existenten Regimes ohne individuelle Verantwortung „der Deutschen“ betrachten, um so frei für die soziale Revolution in Deutschland zu werden, zugleich sei Israel ein faschistischer Staat. Was hier an Verdrängungsleistungen und Übersprungshandlungen zum Tragen kam, wäre Thema für eine psychologische Arbeit. Nun ist aber nicht die Psyche Verstorbener hier interessant, sondern vielmehr die politisch-diskursive Matrix, vor der das Ganze sich abspielte. Natürlich ist die US-Hilfe für Israel hierbei entscheidend, wähnten sich in Zeiten des Vietnamkriegs doch die fanatischen Anhänger des bewaffneten Kampfes im Krieg mit dem US-Imperialismus. Neben dieser allgemeinen Frontstellung kamen zwei Faktoren ins Spiel, die beide mit Agenda-Setting zu tun haben. Das erste palästinensische Kommando, das einen Anschlag gegen einen israelischen Kibbuz durchführte, schrieb in seine Kommandoerklärung: „Meldet Che Guevara, dass wir die dritte Front gegen den Imperialismus eröffnet haben.“

So sehr internationale Solidarität Anliegen der Linken war und ja auch die 68er-Unruhen in einem weltweiten Kontext standen, gaben die Palästinenser der Sache hier doch einen propagandistischen Dreh: Ein eigentlich regionaler, in erster Linie nationaler Kampf wurde in einen antiimperialistischen Weltkontext gestellt, und dabei gleich so, dass die verschiedenen Konflikte dieser Zeit – Vietnam, Kongo, Südamerika, Nahost, Nordirland – zu einer „antiimperialistischen Front“ führten, die durch die Niederlage der kapitalistischen Staaten in eine Weltrevolution münden würde.

Die andere Umdeutung dieses Konflikts kam aus dem Hause Springer: Nach dem Sechstagekrieg wurde Moshe Dajan mit Rommel verglichen. Einen israelischen General und Verteidigungsminister mit einem Feldherrn der Nazis zu vergleichen mutet abstrus und abenteuerlich an, verfehlte aber nicht seine Wirkung. Deren Wirkung auf innerlinke Befindlichkeiten ist hier recht gut wiedergegeben worden: http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=73&print=

Allerdings war die Wirkung auf den unmittelbaren Rezipientenkreis eine andere. Die dämliche und hysterische Behauptung, die Israelis machten mit den Palästinensern das Gleiche wie die Nazis mit den Juden (als ob ein konventioneller Krieg und ein Besatzungsregime, das weder durch übermäßige Härte noch durch Milde auffiel, sondern eher ein Besatzungsregime unter vielen war, mit dem historisch einmaligen industriell betriebenen Völkermord der Nazis nur entferntestens verglichen werden könnte) kam ja von den antiimperialistischen Linken. Springers Leser wurden ganz anders angesprochen. So, wie ich einen Großteil der Generation kenne, die in den 1960er, 70er und 80er Jahren die angepasste, beruflich integrierte/etablierte Mehrheit der CDU-wählenden oder den Betonsozis nahe stehenden männlichen Bevölkerung Westdeutschlands bildete (heute Generation 70+) kannten die überhaupt keine Schuldgefühle hinsichtlich des NS. Rommel war für sie ein positiver Held. Der Vergleich Dajans mit Rommel bedeutete nichts Anderes, als dass der deutsche Herrenmensch dem Israeli auf die Schulter klopfte und gewissermaßen sagte „Diesen stinkenden Kameltreibern hast du´s aber gezeigt, jetzt bist Du einer von uns!“ Noch 1991 feierte die Bild-Zeitung den Sieg der Koalitionstruppen im Golfkrieg mit der Formulierung, die Amerikaner hätten wie Rommel gekämpft.

– Wie schon Adorno feststellte, ist im modernen Antisemitismus der Jude austauschbar, und so tauschte nun die etablierte deutsche Rechte innerhalb des eigenen antisemitischen Ressentiments den Juden gegen den Araber aus, was kurz darauf, in der Zeit der Ölkrise, noch einmal kulminieren sollte. Die Reaktion eines Teils der radikalen Linken in Deutschland darauf war armselig: Statt in Ruhe zu analysieren, was da gespielt wurde, reagierte man marionettenhaft und drehte diese projektive Israel-Wahrnehmung einfach um mit den Palästinensern als den Guten. Erst die Tübinger Internationalismustage 1982 und die Schriftenreihe Autonomie Neue Folge brachen radikal mit dieser Wahrnehmung und skizzierten in der deutschen autonomen Linken in den 1980ern die Ausgangspunkte eines wesentlich anderen, nicht mehr an der Solidarität mit bestimmten Staaten oder Befreiungsbewegungen festgemachten, sondern sozialrevolutionären Antiimperialismus.

– Zurück zu Miersch und Maxeiner. Mit ihrer aktuellen Schreibe knüpfen sie an diese Springer´sche Tradition des Verdrehens, Weglassens, Projizierens und Umdeutens an.

http://www.maxeiner-miersch.de/che.htm

Es ist richtig, dass der popkulturelle Mythos um Che Guevara, dem ich letztendlich, wenn auch über Umwege, meinen Spitznamen verdanke, mit der realen Person wenig zu tun hat, es ist richtig, dass er ein dogmatischer Marxist-Leninist war mit einem ziemlich zwanghaften Charakter.
Und es spricht ja auch nichts dagegen, diesen Mythos vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Was Miersch aber daraus macht, hat den etwas holprigen Realitätsbezug, der Springer-Publikationen generell so eignet.

„Er befehligt die Erschießungskommandos in der Festung Cabana, die nach dem Einmarsch von Castros Truppen in Havanna zwischen zweihundert und siebenhundert Gefangene hinrichten. Die Opfer sind größtenteils Anhänger des geflohenen Diktators Batista. Wenig später treffen die Repressionsmaßnahmen auch oppositionelle Linke und andere Gegner des neuen Regimes. Es ist Che Guevara, der die gefürchteten „Resozialisierungslager“ einführt. In diese „Guanacahabibes“ landen nicht nur Dissidenten, sondern auch Homosexuelle.“

Fakt ist, dass Che Guevara Chefankläger der Revolutionstribunale war, die nicht „Anhänger“ Batistas, sondern Angehörige seiner Armee, seiner Geheimpolizei und seiner Justizorgane wegen Massakern, Folterungen usw. aburteilten. In Folge dieser Verurteilungen wurden mindestens 179 Personen erschossen. Die Verfahren entsprachen großenteils nicht rechtsstaatlichen Maßstäben, teilweise wurden Personen nicht für individuelle Taten, sondern nur wegen Zugehörigkeit zu bestimmten Spezialeinheiten hingerichtet.

Das alles ist schweres Unrecht und mit den Menschenrechten unvereinbar, bewegt sich aber auf dem gleichen Niveau, wie die Tatsache, dass Titos Partisanen SS-Angehörige allein wegen ihrer Angehörigkeit zur SS erschossen oder die (von mir seinerzeit unterstützte) kurdische PUK im Aufstand von 1991 genauso mit Angehörigen von Saddams Geheimdienst und Republikanischer Garde verfuhren. Niemand käme auf die Idee, deshalb Djalal Talabani als Massenmörder zu bezeichnen.

Vollends lächerlich wird die Sache bei den Guanacahabibes genannten Umerziehungslagern: Guanacahabibes ist der Name einer Halbinsel auf Cuba, wo sich heute ein Naturschutzgebiet und diverse Feriensiedlungen befinden. Nun hat Che Guevara dort kein Feriendorf, sondern ein tatsächliches Lager gegründet, dieses wurde aber Mitte der 60er aufgelöst. Die Inhaftierungen von Schwulen in kubanischen Lagern ereigneten sich lange nach Ches Tod, zu Ches Zeiten wurden dort hauptsächlich Personen eingesperrt, die zu den Tätern des Batista-Regimes gehört hatten oder an der Schweinebucht-Invasion teilgenommen hatten. Letztere würden auch nach heutigem deutschen Recht unter den Straftatbestand des Hochverrats fallen.

Übrigens erweckt Miersch den Eindruck, lediglich einen anderen, älteren Beitrag aus der Weltwoche schlecht abgeschrieben zu haben, unter Herauslassung aller Fakten, die seine Argumentation zumindest in einem etwas differenzierteren Licht erscheinen lassen.

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=4333&CategoryID=60

Che Guevara mag, among other things, tatsächlich ein Mörder gewesen sein, doch würde Miersch dies nicht im Mindesten interessieren, wenn er nicht eine Popikone der Linken wäre, die mit dem realen Menschen Che schon lange nichts mehr zu tun hat. es ging ihm wohl auch nicht um Aufklärung über den tatsächlichen Che – da haben andere Besseres geleistet

http://www.amazon.de/Che-Die-Biographie-Ernesto-Guevara/dp/3894013923

http://www.amazon.de/Guevara-Eine-Biographie-Jorge-Castaneda/dp/3518395904

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,2047130,FF.html

– sondern darum, das Ansehen und Lebensgefühl von Linken zu beschädigen, die sich mit dieser Popikone identifizieren. An sich dürfte ihm das Schicksal von Unterdrückten egal sein, wie die Standpunkte von ihm und seinem Kollegen Maxeiner hinsichtlich von Klima-Welthunger- und Entwicklungsproblemen deutlich vor Augen führen. Den Standpunkt der Herren in dieser Hinsicht könnte man auch mit „Zur Hölle mit den Opfern“ umschreiben, gleichzeitig wird gezielte Diskursklitterung betrieben. Protestiert Greenpeace gegen die Versenkung einer alten Ölplattform und stellt sich heraus, dass es in dem betreffenden Seegebiet von Ölschlamm lebende Bakterien gibt, die Ölrückstände also biologisch vollständig abgebaut werden, so ist das für MM kein Einzelfall, sondern typisch für den „Alarmismus“ von Umweltschützern schlechthin. Stellt ein Forscher fest, dass bestimmte Tropenbäume Klimagase freisetzen, ist plötzlich die Abholzung der tropischen Regenwälder gar nicht so schlimm und sind die Wälder möglicherweise sogar für die globale Erwärmung mitverantwortlich. Im Bereich Landwirtschaft heißt die Agenda Innovationsverhinderung durch permanantes Wiederholen alter, mittlerweile widerlegter Vorurteile speziell gegen die Ökolandwirtschaft.
(Miersch: Genereller Bioanbau wäre eine Katastrophe…
http://gebloggtewelten.de/2007/01/06/genereller-bioanbau-waere-katastrophe-fuer-natur/)
so nach dem Motto : Wieviel Leichen hätten Sie gern?

Als Beleg dienen einst renomierte Wissenchaftler wie zum Beispiel Norman Borlaug („Vater der Grünen Revoltion“, Nobelpreisträger), der ist mittlerweile bei 2Mrd. Toten
http://www.salon.com/tech/htww/2006/12/11/borlaug/index.html

Ziel ist es auch die wahren Gründe für den Welthunger unter den Tisch fallen zu lassen. In diesem Zusammenhang betreiben die Autoren meines Erachtens
Vertuschung von Fakten bis hin zur Verhöhnung der Opfer, nettes Beispiel hier:

Schnee in Australien als Beleg gegen den Klimawandel unter völliger Ignorierung der tatsächlichen Verhältnisse im 7.jahr der Trockenheit in Folge, selbst wenn diese Dürre nicht unbedingt direkt mit dem Klimawandel zusammenhängen muss (El Ninjo)
60% Ernteausfall
krepierende Tiere und eine steigende Selbsmordrate unter den Farmern aber in den Augen von M&M haben die Aussis ganz andere Sorgen – siehe oben

Written by che2001

26. September 2007 at 21:20

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert