shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Kurze Frage

with 4 comments

Wie begegnet man eigentlich dem Fremden, wenn alles Leben Problemlösen ist?

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Written by momorulez

8. September 2007 um 17:47

4 Antworten

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  1. Wenn ich Popper richtig verstehe, ist „das Fremde“ nur etwas, was wir bisher noch nicht kennen. Das Problem, das gelöst werden muss, ist das Erkennen des Fremden – am Ende des Erkenntnisprozesses steht dann kein „unverstandenes Fremdes“ mehr, sonder ein „verstandenes Anderes“.

    MartinM

    9. September 2007 at 12:58

  2. Na Du gestehst mir aber zu, daß ich die Mehrfach-Konnotation von „Problem“ da doch anmahnen wollen würde, wenn jemand behauptet, daß alles Leben „problemlösen“ sei?

    MomoRules

    9. September 2007 at 13:01

  3. Du meinst solche Kurzschlüsse wie: „Das Fremde ist unser Problem – mögliche Lösung: Weg mit dem Fremden“? Auch wenn Popper unter Fachkollegen und Studenten als der „totalitärer Liberale“ verrufen war, ist diese Konnotation von „Alles Leben ist Problemlösen“ doch ziemlich abwegig.

    MartinM

    9. September 2007 at 18:23

  4. Nein, das will ich Popper natürlich nicht unterstellen, daß er das so gesehen hätte. Aber nicht umsonst hat Hannah Arendt gegen die „Problemlöser“ gewettert, weil das eine unzulässige Verallgemeinerung ist und Problem halt was Problematisches ist.

    momorulez

    9. September 2007 at 18:29


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