shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Nie wieder – das gilt!

with 68 comments

Ich bekomme ja regelmäßig einen Riesen-Schock, wenn ich in Berlin an der Oranienburger Straße (so heißt die doch?) die Polizeipräsenz rund um die Synagoge sehe, sehe, wie auch vor Kaffees „Schupos“ wachen, daß auch ja nix passiert.

Um so erschütternder, wenn ein Rabbi auf offener Straße niedergestochen wird – bereitet mir schlaflose Nächte.

Um so schlimmer, daß man, sobald das liest, natürlich weiß, in welche Richtung das die „neue Rechte“ ausschlachten wird, die dann aus Rache wahrscheinlich am liebsten sofort ein paar Moscheen abfackeln wollen würde und alles, was auch nur entfernt „südländisch“aussieht, in’s Meer treiben wollen würde.

Wäre da ein Schwarzer Opfer der Messerattacke gewesen, würde schon jetzt tönen, daß das noch gar nix bewiesen sei, man erst mal die Ermittlungen abwarten müsse, und nach einer Woche wäre der Rabbi dann sowieso besoffen gewesen und hätte den Attentäter zuvor beschimpft oder aber dessen Frau angebaggert.

Wie Frau Knobloch dazu kommt, das dann auf „No Go Areas“, wo „Ausländer“ nicht hindürfen, zu beziehen, ist mir zumindest in dieser Terminologe ein Rätsel, aber vielleicht hat SpOn ja auch was falsch wiedergegeben. Ich käme weder bei Schwarzen noch bei Rabbis auf die Idee, dieses als „Ausländer“ zuerst zu betrachten. Aber vielleicht habe ich mich ja eben auf die Schnelle verlesen, muß jetzt arbeiten.

Und ich will einfach nicht in einem Land leben, in dem schon wieder Rabbis unter antisemtische Beschimpfungen abgestochen werden. Aber Faschismus ist ja nur eine Meinung und kein Verbrechen …

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Written by momorulez

10. September 2007 um 7:53

68 Antworten

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  1. „und nach einer Woche wäre der Rabbi dann sowieso besoffen gewesen und hätte den Attentäter zuvor beschimpft oder aber dessen Frau angebaggert.“

    Du meinst sicher den Schwarzen. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich dem Schwarzen was unterstelle. 😉

    NUB

    10. September 2007 at 8:31

  2. Na, was für ein Blödsinn das im Falle Schwarzer, wird ja deutlich, wenn man’s auf den Rabbi überträgt, deswegen bin ich mir jetzt so sicher nicht, wie ich Deine Intervention zu deuten habe …

    momorulez

    10. September 2007 at 8:36

  3. Ich weiß nicht, was für ein Problem Du da mit No-Go-Areas hast, ich finde, die Frau Knobloch hat Recht, auch wenn Salomon Korn das schon wieder stark relativiert hat bzw. einfach anders sieht.

    che2001

    10. September 2007 at 8:37

  4. Momorulez

    Wäre da ein Schwarzer Opfer der Messerattacke gewesen, würde schon jetzt tönen, daß das noch gar nix bewiesen sei, man erst mal die Ermittlungen abwarten müsse, und nach einer Woche wäre der Rabbi dann sowieso besoffen gewesen

    Du redest erst von einem Schwarzen, dann vom Rabbi, das macht so keinen Sinn. Alles klar?

    NUB

    10. September 2007 at 8:40

  5. Einen Rabbi anzugreifen und zu verletzen, das ist ein Verbrechen, und zwar unabhängig davon, welche Ideologie dahinter steckt. Wobei diese in diesem Fall nicht Faschismus, sondern eher Islamismus sein dürfte…

    Karsten

    10. September 2007 at 8:44

  6. @Che:

    Ich habe erstens ein Riesen-Problem mit „No Go-Areas“ und finde auch, daß man sie offensiv thematisieren muß, die gibt’s ja. Ich habe aber ein Problem damit, Rabbis und Schwarze a priori als „Ausländer“ zu klassifizieren, womit ich jetzt aber freilich dennoch genau so möchte, daß auch Ausländer stets und überall hin gehen können sollen, so auch z.B. Asylbewerber, die ja formal noch welche sind. Mir passte der Terminus da im Kontext aber nicht.

    @NUB::

    Doch, das macht Sinn so, wie ich’s geschrieben habe, und wenn Du weiter nörgelst, unterstelle ich Dir, daß annehmen würdest, daß Schwarze ständig Frauen angraben und grundsätzlich besoffen sind.

    momorulez

    10. September 2007 at 8:45

  7. Momorulez

    Ach so, das war Absicht die Person im Satz zu wechseln. Na sag das doch gleich.

    NUB

    10. September 2007 at 8:49

  8. @Karsten:

    Wenn Islamismus dazu motiviert, in Frankfurt Rabbis zu attackieren, kann er in dem Fall tatsächlich eine Form des Faschismus sei, wobei man da dann genauer schauen müßte, wie der Islamismus sowas konkret legitimiert. Zumindest dann, wenn eine grundsätzliche, z.B. rassische Minderwertigkeit von Juden behauptet wird, isses Faschismus.

    Die Reden von Haßpredigern, die ich so im Fernsehen sah, oops, die habe ich nicht mehr so ganz gegenwärtig, aber wenn ich mich recht entsinne, haben die ziemlich krude ein Recht auf Selbstverteidigung konstruiert, übrigens in jenen Passagen, die ich sah, ohne jegliche religiöse Begründung, das war eher politisch. Ob das dann Faschismus ist, überlasse mal der Diskussion.

    momorulez

    10. September 2007 at 8:54

  9. Karsten: Wobei diese in diesem Fall nicht Faschismus, sondern eher Islamismus sein dürfte…

    Was denkt Ihr, was man gegen islamistischen Antisemitismus tun könnte, ohne der Neuen Rechten in die Hände zu spielen?

    NUB

    10. September 2007 at 8:54

  10. @NUB:

    Ich muß ja nicht immer alles erklären, Mönsch.

    momorulez

    10. September 2007 at 8:55

  11. @NUB:

    Finde ich wahnsinnig schwierig, diese Frage. Im Grunde genommen rauben einem die Neue Rechten da jegliche Möglichkeit, weil sie alles, was man sagt, in ihre faschistoide Sauce einrühren können. Das nehme ich denen auch wirklich extremst übel.

    momorulez

    10. September 2007 at 8:57

  12. Momorulez

    Da muss ich Dir zustimmen, das Durcheinander, auch das begriffliche, ist größer denn je, eine differenzierte und sachliche Auseinandersetzung zunehmend unmöglich geworden.

    NUB

    10. September 2007 at 9:03

  13. „Ich habe erstens ein Riesen-Problem mit “No Go-Areas” und finde auch, daß man sie offensiv thematisieren muß, die gibt’s ja. Ich habe aber ein Problem damit, Rabbis und Schwarze a priori als “Ausländer” zu klassifizieren, womit ich jetzt aber freilich dennoch genau so möchte, daß auch Ausländer stets und überall hin gehen können sollen, so auch z.B. Asylbewerber, die ja formal noch welche sind. Mir passte der Terminus da im Kontext aber nicht.“ – Tatsache ist, dass es No-Go-Areas gibt, und es ist oft herzlich egal, ob da jemand Jude, schwarz, Punk oder Skateboardfahrer ist,es ist in diesem Zusammenhang völlig wumpe, ob sich jemand als Ausländer definiert oder nicht, meist werden die Leute, die nicht ins Weltbild der Faschos passen, dort generell zusammengeschlagen oder drangsaliert. Wenn die Frau Knobloch sagt, es dürfe solche No-Go-Areas in Deutschland nicht geben und man müsste etwas dagegen tun, dann hat sie schlicht Recht.

    che2001

    10. September 2007 at 9:04

  14. @Che:

    Nun konstruier doch hier keinen Widerspruch, wo wir gar keinen haben. Und natürlich ist nicht wumpe, das „deutsch“ sind in den meisten Köpfen auch weiterhin völkisch definiert ist.

    „Wenn die Frau Knobloch sagt, es dürfe solche No-Go-Areas in Deutschland nicht geben und man müsste etwas dagegen tun, dann hat sie schlicht Recht.“

    Ja, soweit natürlich ja.

    momorulez

    10. September 2007 at 9:13

  15. @NUB, MR

    Damit muss man leben. Dazu, dass den „Neuen Rechten“ (die sich wie nochmal von den alten unterscheiden?) das so leicht fällt, trägt m.E. aber auch die weitgehende Abwesenheit unideologischer Islamorganisationen bei. Organisierter Islam ist hierzulande, so meine Wahrnehmung, entweder radikal oder staatshörig oder beides. Mir fehlt da mal ein Verband, dem nicht als erste Reaktion auf solche Attentate einfällt, dass man Muslime „nicht unter Generalverdacht“ stellen dürfe (ähnlich, als wenn bei rassistischen Taten im Osten die Politik sich zunächst um die Reaktionen im Ausland besorgt zeigt) und dass dies alles erstens gar nichts mit dem Islam zu tun habe (analog: „bei uns gibt es keine Nazis“) und zweitens ausschließlich irgendwelche Handlungen der deutschen, israelischen oder amerikanischen Politik daran schuld seien (analog: „der Inder hat zuerst zugestochen“), sondern „Ja, wir haben da ein Problem, das wir lösen müssen. Lasst uns das zusammen versuchen.“

    Dann wären die Frontstellungen, die ideologische Propaganda zwingend braucht, schon deutlich unschärfer.

    Rayson

    10. September 2007 at 9:14

  16. Rayson

    Ein grundsätzliches Problem bleibt: Die Intention. Kritisiert jemand Muslime mit dem Ziel, Hindernisse im friedlichen Zusammenleben auf der Welt zu beseitigen und Missstände bewusst zu machen, um sie aufzuheben, auf Extremisten aufmerksam zu machen, um diese zu kritisieren — oder wird mit dem Ziel kritisiert, die Muslime zu bekämpfen, ihre Präsenz zu delegitimieren, als Ganzes.
    Analog greift jemand den Islam oder die Muslime an?
    Für Dritte ist das teilweise nicht so einfach zu unterscheiden, bzw. es gibt eine Unschärfe. Das meint Momorulez wohl auch mit „faschistoide Sauce“, in die man kritische Aussagen einrühren könnte. Weil alles ja in eine Richtung gehen könnte, die Muslimen ihre Rechte abspricht. Und wenn Blogger z.T. diesen Vorwurf voll und ganz und absichtlich bestätigen, müssen wir das denen in der Tat übel nehmen, weil sie eine vernünftige Debatte fast unmöglich machen.

    NUB

    10. September 2007 at 9:21

  17. @Rayson:

    D’accord, wobei man natürlich auch – jetzt ausgerechnet ich, egal, wir haben das in mehreren Fällen schon anders gemacht – bestimmte Stereotype von Medien mit Vorliebe bedient werden und die meisten Redaktionen jetzt gemäßigte oder selbstkritische Stimmen auch nicht sonderlich mögen, weil die so uneindeutig sein. Trotzdem d’accord, bis auf den hier:

    „und dass dies alles erstens gar nichts mit dem Islam zu tun habe (analog: “bei uns gibt es keine Nazis”)“

    Die Analogie sehe ich nicht.

    Und die Neue Rechte unterscheidet sich von der alten, daß sie sich als prowestlich und philosemitisch behauptet. Nein, damit meine ich weder „euch“ noch Statler, aber so die eine andere Seite, die sich als „liberal“ behauptet, schon.

    momorulez

    10. September 2007 at 9:23

  18. @NUB:

    Ich würde schon noch drastischer behaupten, daß viele Kulturalismen im Umgang mit Muslimen einfach nur sowas wie ein neuer Rassismus sind.

    Vieles, was bei Dir so steht, teile ich auch überhaupt nicht, aber ich glaube zu verstehen, was Du mit dem Kommentar meinst.

    Für mich ist immer der Unterschied um’s Ganze, ob man Menschenrechte als Ausdruck einer Kultur oder als kulturunabhängig bzw. als Relation zu (z.B. im Modus der Kritik) Kulturen begreift. Ersteres ist Kennzeichen der Neuen Rechten, das zweite ist jener universelle Rationalismus, in dessen Tradition ich zu argumentieren glaube.

    momorulez

    10. September 2007 at 9:28

  19. Momorulez

    Vieles, was bei Dir so steht, teile ich auch überhaupt nicht

    Wäre ja auch ein Wunder, wenn es anders wäre.

    Du kannst aber gerne bei entsprechenden Beiträgen einen bösen Kommentar hinterlassen. Das nehme ich nicht übel. Ihr, die Betreiber dieser Seite, habt eine erhöhte Sensibilität bei bestimmten Fragen, die andere so mitunter nicht teilen. Aber deswegen kann man trotzdem darin übereinstimmen, dass die Methoden derjenigen, die überhaupt keine Sensibilität haben, zu kritisieren sind.

    NUB

    10. September 2007 at 9:33

  20. @NUB

    Mit der Intention ist das so eine Sache. Die kennt man nur selbst, und alles, was von außen kommt, ist notwendigerweise Unterstellung. Deshalb kann ich mit diesem Kriterium nichts anfangen. Vielleicht kann man den Unterschied daran festmachen, dass die eine Seite das Problem als ein gemeinsames betrachtet, das prinzipiell gelöst werden kann (wie schwierig der Weg bis dahin auch immer sein mag), während die andere Seite das quasi naturgesetzlich für unmöglich hält.

    @MR

    Die Analogie besteht darin, selbstkritisches Nachdenken über das „wir“ abwehren zu wollen. So, wie die Nazis eben doch die (meist) Söhne „ganz normaler Bürger“ und ebenso Deutsche und Bewohner ihrer Stadt/ihres Dorfes sind, sind „Islamisten“ eben auch (meist) Söhne „ganz normaler Muslime“ und selbst Muslime.

    Was macht die „Neue Rechte“ eigentlich, wenn in den USA „Liberals“ regieren und in Israel Rabin nicht von einem ihrer Gesinnungsgenossen umgebracht worden wäre? Lösen die sich dann auf?

    Rayson

    10. September 2007 at 9:38

  21. Rayson

    und alles, was von außen kommt, ist notwendigerweise Unterstellung.

    Ein Satz, den auch Momorulez beachten muss. 😉

    NUB

    10. September 2007 at 9:40

  22. Ich weiß nicht, was du unter „neue Rechte“ verstehst, aber die Kreise, die ich als knallhart rechts bezeichnen würde, freuen sich über die Messerattacke oder zweifeln den Tathergang an (nachzulesen etwa auf dem rechtsradikalen Nachrichtenportal schlechthin). Da wird sich dann – wie ansonsten auch ganz gerne auf Demos – in internationaler Solidarität geübt.

    unkultur

    10. September 2007 at 9:52

  23. @Rayson:

    „Die Analogie besteht darin, selbstkritisches Nachdenken über das “wir” abwehren zu wollen.“

    Okay! Damit pas de probléme.

    Und was die „Neue Rechte“ dann macht, wenn sie nicht mehr die Pro-US-Karte in der bisherigen Form spielen können, das habe ich mich auch schon gefragt. Wahrscheinlich irgendwelche Dolchstoßlegenden, die machen sich dann immer gut.

    @NUB:

    Wie meinen?

    momorulez

    10. September 2007 at 9:52

  24. @Unkultur:

    Das ist für mich die „Alte Rechte“ …

    momorulez

    10. September 2007 at 9:53

  25. Nicht gleich wieder hauen, aber…

    …von der Kapitalismuskritik lässt Du Dich doch auch nicht durch die Tatsache abbringen, dass sie von der „Alten Rechten“ in ihre Soße eingerührt werden kann. Gewisse Kritik klingt da ja nun auch von links wie von rechts ziemlich gleich und ist für Außenstehende nur sehr schwer zu unterscheiden.

    Karsten

    10. September 2007 at 11:48

  26. Ja, aber für Insider ist das sonnenklar 🙂 … halte ich zudem für ein Gerücht, das mit „rechten Kapitialismuskritik“, die ist allenfalls abkünftig und sowas wie eine „Solidarität unter gleichen“, da schmarotzen manch Rechte einfach rum an einzelnen Versatzstücken linker Kritik, weil sie merken, daß das ankommt. Denen geht’s aber ansonsten um eine fundamental andere Gesellschaft. Und wenn Lafontaine gegen „Fremdarbeiter“ wettert ist da ja nicht links, nur weil der das sagt.

    Außerdem geht’s bei linker Kapitalismuskritik ja zunächst mal gegen Wirtschafstweisen, nicht gegen Menschen. Was dann schon mal ein Unterschied um’s Ganze ist.

    So, jetzt habe ich mir aber zumindest die Gegenpolemik verkniffen, das hätte so schön nahe gelegen, aber so als Gutmensch … ich Waschlappen.

    momorulez

    10. September 2007 at 12:57

  27. Linke Kapitalismuskritik geht davon aus, dass der Kapitalismus ein historisches Entwicklungsstadium der Weltökonomie darstellt, das irgendwann überwunden sein wird, so wie es heute keine Feudalgesellschaft und keine Sklavenhaltergesellschaft mehr gibt. Und es wird angestrebt, als nächste Gesellschaftsformation eine zu errichten, die wesentlich mehr soziale Gerechtigkeit beinhaltet als die heutige und zumindest weitgehend auf gemeinschaftlichem Eigentum basiert, nennen wir eine solche Gesellschaft nun Sozialismus, Anarchie oder freie Assoziation.

    Rechte Kapitalismuskritik geht davon aus, dass der Kapitalismus schon ganz in Ordnung ist, dass es aber „raffendes“ und „schaffendes“ Kapital gibt, dass der „ehrliche Arbeiter“ und der „ehrliche Inhaber-Unternehmer“ durchtrieben-bösen Börsenspekulanten und verschworenen Insidern gegenüberstehen, die, ebenso wie „Sozialschmarotzer“ und Migranten den „guten“ Teil der arbeitenden oder auch besitzenden Bevölkerung ausbeuten (und das ist jetzt wirklich „strukturell antisemitisch“, selbst wenn da Juden gelegentlich nicht mehr vorkommen oder durch eine andere Projektionsfigur ersetzt sind). Linke Kapitalismuskritik will den Kapitalismus historisch überwinden, rechte Kapitalismuskritik einen vormodernen, archaischen Zustand des Kapitalismus wiederherstellen.

    che2001

    10. September 2007 at 13:13

  28. @Che:

    Dann üben aber die meisten, die sich heutzutage als „links“ bezeichnen, „rechte Kapitalismuskritik“. Insbesondere die Truppe von der SPD-Linken über die WASG bis zur PDS. Aber passt ja zu dem, was Momo vorher sagte – nur, weil der Lafontaine in einer Partei ist, die sich „Die Linke“ nennt, macht ihn das noch lange nicht zum Linken.
    (kleinespitze)Man könnte also sagen, dass die linke K. nur „raffendes“ und kein „schaffendes“ Kapital kennt?(/kleinespitze)

    @MR:

    Her mit der Gegenpolemik. Ich versuch’s selbst mal: Ich lasse mich in meiner Antifa-Kritik auch nicht davon aufhalten, dass sie Nazis als Versatzstück für ihre braune Soße dient. Richtig? 🙂

    Karsten

    10. September 2007 at 13:40

  29. @Karsten:

    Nein, eine konsequent neoliberale Politik ist selbst faschistoid, wenn auch auch ohne Nationalismus, wieso forderst Du sie dann?

    momorulez

    10. September 2007 at 13:51

  30. „konsequent neoliberale Politik ist selbst faschistoid“

    Muß man dem den zustimmen?

    David

    10. September 2007 at 13:54

  31. denn

    David

    10. September 2007 at 13:54

  32. @MR:

    Ist ein Faschismusbegriff, der weder Korporatismus noch Führerkult, weder Nationalismus noch Rassismus, weder Traditionalismus noch Revolutionsgehabe umfasst, eigentlich noch sinnvoll? Oder läuft Dein Kommentar jetzt auf „Kapitalismus ist Faschismus“ hinaus?

    Karsten

    10. September 2007 at 14:03

  33. @David.

    Nö, so macht man das aber in Blog-Diskussionen, wenn einer den Faschismus-Vorwurf auskramt, und das war in diesem Fall Karsten. Dann haut man sich das, sich jeweils steigernd, wechselseitig so lange um die Ohren, bis eine von beiden Seiten vermeindlich Völkermorde plant, stützt oder aber für 6 Millionen vergaste Juden, direkt oder indirekt (indem er z.B. israeilsche Außenpolitik kritisiert) verantwortlich ist.

    In dem anderen Thread ist Karsten schon dabei, mir Mit-Verantwortung für potenziellen Linksterrorismus unterschieben zu wollen. Stufe 2, sozusagen.

    Ich folge somit gerade Schema F. Ich finde das auch gar nicht so schlimm, weil’s richtig schlimm erst wird, wenn kein Konsens mehr darüber besteht, daß Rassismus, Faschismus, Stalinismus, Maoismus, Antisemtismus was Schlimmes sind. Wobei genau in die Richtung dann die ganze Anti-Antifaschismus, Anti-Antirassismus etc.-Agitation zielt, die im Grunde genommen das Schema F aufkündigt, und das halte ich für brandgefährlich.

    @Karsten:

    Führerkult gibt’s doch genug um Ackermann und Gates, es gibt einen prowestlichen, ökonomisch motivierten Imperialismus, der strukturell Nationalismen gleicht, ’ne Revolution von oben findet seit dem Ende der 70er auch statt. Und man kann Kapitalismus als ein marktgesteuertes Bewertungssystem von Personen beschreiben, daß dann über „Preisbildung“ die Höher- von den Minderwertigen trennt, und wer minderwertig ist, kann dann auch gerne verrecken. Was den Kapitalismus von klassischen Formen unterscheidet ist, daß er keine Lager braucht, sondern ausschließt und verrecken läßt.

    Kann man alles. Muß man natürlich nicht. Aber wenn Du mir hier so kommst, ist die Antwort doch klar. Führt allerdings alles auch zu nix, deshalb sind mir Diskussionen wie jene im anderen Therad auch lieber, wo man wirklich voneinander lernen will, anstatt ständig irgendwelche Fragenkatatloge aufzublättern, wieso der andere wahlweise Nazis stützt oder angeblich zur Gewalt aufstacheln würde.

    momorulez

    10. September 2007 at 14:21

  34. Dann üben aber die meisten, die sich heutzutage als “links” bezeichnen, “rechte Kapitalismuskritik”. Insbesondere die Truppe von der SPD-Linken über die WASG bis zur PDS. Aber passt ja zu dem, was Momo vorher sagte – nur, weil der Lafontaine in einer Partei ist, die sich “Die Linke” nennt, macht ihn das noch lange nicht zum Linken.
    (kleinespitze)Man könnte also sagen, dass die linke K. nur “raffendes” und kein “schaffendes” Kapital kennt?

    Sehe ich nicht so, selbst der Gysi hat ja mit seinem Vorschlag einer Wertschöpfungsabgabe und dafür Abschaffung des Arbeitgeberanteils in den Sozialversicherungsleistungen ein Konzept entworfen, das sich innerhalb von volkswirtschaftlichen Regulationsstrategien bewegt und sich nicht gegen den Kapitalismus an sich richtet. Die Unterscheidung zwischen „raffendem“ und „schaffendem“ Kapital bei der Rechten ist nun wirklich was Anderes. Heuschrecken-Metaphorik hin oder her: Dass Juden oder Ausländer auf Kosten des Restes der Bevölkerung leben würden, Behinderte „Ballastexistenzen“ seien, die durchzufüttern dem Beitragszahler nicht zuzumuten sei, dass es eine geheime Weltverschwörung gäbe, die die Finanzmärkte manipuliert, das alles findet sich auf der Linken jedenfalls nicht. Es handelt sich hier um ein geschlossenes Gedankengebäude, das die Welt verschwörungstheoretisch erklärt, und das ist spezifisch rechts.

    che2001

    10. September 2007 at 14:24

  35. @MR:

    Hey, so war das gar nicht gemeint, und Du übersiehst bei der Beurteilung meines Hinweises den Ursprung. Der war nämlich folgender: Du merktest an, dass Du lieber keine oder wenig Kritik am militanten und fundamentalistischen Islamismus äußern möchtest, aus Sorge, dass das von den „Neuen Rechten“ in ihre Soße gepackt wird. Das halte ich für falsch, denn man sollte seine Meinung nicht wegen derjenigen zurückhalten, die sie vielleicht teilen. Was ja auch „Linke“ bei ihrer Kritik am Kapitalismus nicht tun (zurecht), obwohl auch „Rechte“ diese Kritik oft teilen. Nichts lag mir ferner, als Dir jetzt Mitschuld am Faschismus, Holocaust oder sonst etwas zu unterstellen. Bitte…!

    @Che:

    Huh, der Vorschlag von Gysi war mir unbekannt. Gab es da überhaupt eine richtige Diskussion drum?

    Zu dem geschlossenen Gedankengebäude, das sich auf der Linken nicht findet – „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“ beinhaltet genauso die Schmarotzerdebatte wie die „Heuschrecken“ und die „Fremdarbeiter“, die Mindestlöhne werden gern mit der Bedrohung durch Polen und Rumänen verknüpft, und die Finanzmärkte sollen auch durch die „Tobin Tax“ vor der Bedrohung durch fiese internationale Spekulanten geschützt werden. Dass die Gewerkschaften besonders ausrasten, wenn eine Fusion oder ein Aufkauf aus dem Ausland kommt, besonders, wenn es sich dabei um amerikanische Unternehmen handelt, ist doch auch kein Zufall.

    Ich ziehe ja gern meine Aussage über die sich ähnelnden linken und rechten Kapitalismuskritiken zurück, bleibe aber dabei, dass viele, die sich als „links“ bezeichnen, eher die rechte Form der Kritik betreiben. Vielleich auch deswegen, weil viele Sozialdemokraten mittlerweile sehr anti-international eingestellte Sozialisten sind.

    Karsten

    10. September 2007 at 15:18

  36. Es handelt sich hier um ein geschlossenes Gedankengebäude, das die Welt verschwörungstheoretisch erklärt, und das ist spezifisch rechts.

    Liest Du manchmal im SPON-Forum, Mr. Che? Manche sich dort links Fühlenden haben sowas von einem geschlossenen Gedankengebäude, das die Welt verschwörungstheoretisch erklärt… Aber egal.

    NUB

    10. September 2007 at 15:46

  37. @Karsten:

    Da siehst mal wieder … ich habe das so gelesen wie „Du argumentierst wie die NPD“. Was eben nicht der Fall ist.

    Abgesehen habe ich mich trotz der rechten Sauce nun auch wirklich schon oft genug über Islamisten aufgeregt, und das Problem, das man damit PI auch noch anstachelt, besteht ja trotzdem. Und das ist éin riesengroßes Problem.

    momorulez

    10. September 2007 at 15:47

  38. @NUB:

    Also, daß nun unsere gerne gemochten, liberalen Mitdiskutanten über ein sonderlich offenes Weltbild verfügen würden, das kann man aber auch in nur wenigen Fällen behaupten … Was Che meint, ist, daß man auf Irritationen des geschlossenen Sytsems schon gar nicht mehr reagiert, sondern alles in dieses integriert, und das würde ich nun weder den hiesigen Liberalen noch Linken bescheinigen. Die Irritierbarkeit ist da doch gegeben, und das ist ja auch gut so.

    momorulez

    10. September 2007 at 15:51

  39. „Und das ist éin riesengroßes Problem.“

    Ja, vielleicht. Aber sich deswegen mit der entsprechenden Kritik zurückzuhalten würde letztlich darauf hinauslaufen, daß PI und Kollegen als die einzigen dastehen, die „es sagen wie’s ist“ und die linken und die Liberallalas als die Dhimmis, die selbst die offensichtlichste Scheiße nicht zu kritisieren bereit sind. Die Frage ist doch: Soll man den Job wirklich von denen machen lassen, die dafür am schlechtesten geeignet sind?

    David

    10. September 2007 at 15:55

  40. Momorulez

    Che schrieb:

    geschlossenes Gedankengebäude, das die Welt verschwörungstheoretisch erklärt, und das ist spezifisch rechts

    Das findet sich m.E. genauso in linken, esoterischen, islamistischen und anderen v.a. sektiererischen Umfeldern. Die Verschwörungstheorien zu 9/11 sind ja nun auch nicht nur in irgendwelchen rechten Gehirnen vertreten… Wobei ich betonen möchte, dass kritische Nachfragen und das Fordern nach Untersuchungen bzw. Verantwortlichen, die versagt haben, nicht negativ abgewertet werden soll. Aber es gibt da ja noch anderes… Ches Zitat hat auch so ein bisschen was von „Alles was negativ sein könnte, erhält mal das Label rechts, alles Nette und Menschenfreundliche links“… Gut, aus Eurer Sicht ist das gar nicht so abwegig. Aber wann ist jemand wirklich links? Wenn er sich selber dazu erklärt? Oder wenn ein anderer oder viele andere das auch so sehen?! Oder ist beides erforderlich? Kann man eventuell darüber streiten? Wenn es nicht so dermaßen eindeutig ist, ist auch nicht einzusehen, warum alles Linke positiv sein soll.

    NUB

    10. September 2007 at 15:59

  41. @David:

    Da ist was dran.

    momorulez

    10. September 2007 at 15:59

  42. Exakt, David. Als ob alle Themen, die von rechtsaußen besetzt werden, für alle anderen tabu sein müssten. Im Gegenteil: Nehmt sie ihnen weg! Aber nicht in volkserzieherischer Art und Weise, sondern eingehend auf die Ängste, die da bedient werden.

    Rayson

    10. September 2007 at 16:00

  43. @NUB:

    Das ist ja gerade das sympathische, offene und pluralistische in linken Szenen: So ganz genau weiß niemand, was es ist, aber wir sind die Guten 🙂 … jetzt mal ab von Autosatire: So lange zumindest ich denken kann, ist das alles doch sehr heterogen. Gibt dieses herrliche „Zwischenspiel“ auf ’nem Wecker-Album von 77 oder so, da macht der sich so großartig über die Uneinigkeit lustig, aber mir ist das ja sehr sympathisch. Bin ja überzeugter Vielfalt-Proklamierer und verorte mich gerade deshalb irgendwo linksliberal. Aber jetz bitte keine Debatte darüber, ob „linksliberal“ geht oder oder nicht …

    momorulez

    10. September 2007 at 16:05

  44. Rayson

    Bei solchen Themen, die wirklich brandaktuell sind und über ein paar Ecken ja fast die ganze Welt betreffen, mehr oder weniger, kann man nie wie aus der Distanz diskutieren. Man tritt vermutlich immer jemandem auf den Schlips. Wenn mal 40 Jahre vergangen sind, wird man sachlich darüber reden können.

    NUB

    10. September 2007 at 16:08

  45. @Gut, aus Eurer Sicht ist das gar nicht so abwegig. Aber wann ist jemand wirklich links? Wenn er sich selber dazu erklärt? Oder wenn ein anderer oder viele andere das auch so sehen?! Oder ist beides erforderlich? Kann man eventuell darüber streiten? Wenn es nicht so dermaßen eindeutig ist, ist auch nicht einzusehen, warum alles Linke positiv sein soll. —ich habe mich nun bald 25 Jahre lang mit anderen Linken gefetzt, bin aus Gruppen ausgetreten, aus einer anderen ausgeschlossen worden (und später zurückgelassen worden, da wollte ich aber nicht mehr), wenn das soooo wäre. Nichts ist zwiespältiger und buntschillernder als die mir bekannte linke Szene. Aber das wäre ein Thema für sich…

    che2001

    10. September 2007 at 16:29

  46. Momorulez

    Vielfalt ist ja auch etwas Nettes, Streit gibt es ja meistens, sobald Leute und deren Interessen und Bedürfnisse kollidieren, dann muss irgendeine Regel bzw. ein Recht her — und schon wird es kompliziert… eine Friede-Freude-Eierkuchen-Welt ist ja nach meinem bescheidenen Dafürhalten schon deshalb unmöglich, weil die Menschen ständig irgendwas Unterschiedliches wollen und sich dabei ins Gehege kommen. Oder weil das Wollen der einen das Wollen der anderen behindert.

    NUB

    10. September 2007 at 16:31

  47. Che

    Schreib doch mal was in Deinem Blog dazu… Ist ja sicher auch für die Gleich- oder ähnlich Gesinnten interessant.

    NUB

    10. September 2007 at 16:32

  48. @ NUB: Greife ich gerne bei Gelegenheit auf!

    che2001

    10. September 2007 at 16:51

  49. Da siehst mal wieder … ich habe das so gelesen wie “Du argumentierst wie die NPD”. Was eben nicht der Fall ist.

    Find‘ ick jut, dat wa ma drüber jesprochen ham, wa? 🙂

    Karsten

    10. September 2007 at 16:55

  50. […] besoffen gewesen und hätte den Attentäter zuvor beschimpft oder aber dessen Frau angebaggert. (Shifting Reality) Geschrieben von Hokey in Gesellschaft um 19:38 Kommentare (0) | Trackbacks […]

    Hokeys Blog

    10. September 2007 at 17:42

  51. NUB:

    V“ielfalt ist ja auch etwas Nettes, Streit gibt es ja meistens, sobald Leute und deren Interessen und Bedürfnisse kollidieren, dann muss irgendeine Regel bzw. ein Recht her“

    Jetzt outest Du Dich aber als strikt konservativ 😉 … wieso denn? Kommt doch ganz drauf an, was man zusammen macht.

    Ich würde jetzt nicht Fußballspiele ohne Regeln sehen wollen und auch keine Produktion ganz ungeregelt anschieben, aber selbst bei letzterem versuche ich doch, kreative Potenziale bestmöglich freizusetzen, und da ist ist die einzige Regel „Kommuniziert miteinander!“, und dann wird das Ergebnis oft am besten. (Fast) herrschaftsfreier Diskurs, sozusagen, weil man ja Kunden hat und Budgets. Ohne wäre es schöner 😉 …

    Leute, die sowas zu Machtkampf und Ego-Bespiegelung nutzen, stelle ich nicht ein, das spürt man als einer, der selbst dazu neigt. Auch, wenn ich den Leuten sage, was sie tun sollen, wird’s oft schlechter, als wenn ich allenfalls interveniere, wenn was schief geht, und das dann lediglich im Sinne von mehr Erfahrung, zu Ratschlägen bin ich drum bereit.

    Mönsch, und das alles im reinen Kapitalismus, ich bin bekehrt … der Preis war hoch dafür, so arbeiten zu können.

    Und ohne sowas wie ein „linkes Lebensgefühl“ hätte ich’s noch nicht mal versucht. Und die „FDP-Wähler-Typen“, die bei uns so auflaufen, sind entweder gleich bei den Ökonomen und nicht bei den Kreativen, und so viel Weisheit wie Rayson bringen die in der Regel nicht mit. Arbeiten kann man so meistens nur mit diffus-linken Leuten, und wir sind durchaus erfolgreich.

    Also, ich weiß nicht, ob Du da in dieser Allgemeinheit richtig liegst …

    momorulez

    10. September 2007 at 18:47

  52. Was habe ich denn hier gerade layoutet? Das Zitat steht im Nicht-Zitat-Modus …

    momorulez

    10. September 2007 at 18:48

  53. Du bist ja beim Layouten genauso kreativ wie beim Sätze bilden und Rechtschreibfehler einbauen…

    Konservativ, nein… es gibt auch Regeln, die man freiwillig untereinander abschließt, auch unausgesprochene Regeln, Verabredungen, Dinge, die im Einvernehmen einfach klar sind, ein Großteil des Lebens wird mit dieser Art der Regeln bewältigt. Nur manchmal klappt genau das nicht. Was aber kein Grund sein sollte, denen, die so zurecht kommen, etwa einen Wust von staatlichen Vorschriften überzubraten, weil andere ohne diese nicht leben können. Genauso bin ich ja gegen zunehmende Überwachung aller, weil wenige aus der Reihe tanzen.

    NUB

    10. September 2007 at 19:42

  54. @MR:
    In WordPress sollte es die Möglichkeit geben, in reinem HTML zu bearbeiten. Da sollte sich der Layoutfehler finden lassen.

    Karsten

    10. September 2007 at 21:45

  55. Aber natürlich gibt es die. Man muss nur im eigenen Profil den Editor entsprechend einstellen (Haken rausnehmen).

    Rayson

    10. September 2007 at 21:51

  56. @Che:

    Wenn die Frau Knobloch sagt, es dürfe solche No-Go-Areas in Deutschland nicht geben und man müsste etwas dagegen tun, dann hat sie schlicht Recht.

    Viel mehr ist eigentlich nicht zu sagen – außer vielleicht noch eben die Frage zu klären, wer dieser ‚man‘ ist, der/die was dagegen tun muss. Ich persönlich sehe da z.B. an vorderster Front die Herren Innenminister in der Pflicht. Wenn mir z.B. ein Herr Schäuble mal glaubhaft beweisen könnte, dass er sich für die Sicherheit ALLER in Deutschland lebenden, gesetzestreuen Menschen gleichermaßem einsetzt, dann hätte ich zumindest schon mal ETWAS Vertrauen in seine ministeramtlichen Fähigkeiten. Womöglich würde ich dann bei ihm sogar Ansätze eines demokratischen Bewusstseins vermuten.

    Iris

    11. September 2007 at 0:05

  57. Ihr überfordert mich, ich habe doch von sowas keine Ahnung … Haken? Welchen denn?

    momorulez

    11. September 2007 at 6:26

  58. Wenn du dich anmeldest, kannst du doch über das Menü „My Account – Edit Profile“ in dein Nutzerprofil kommen. Da gibt es oben rechts unter „Personal Options“ den Satz „Use the visual rich editor when writing“ mit einem Kästchen links daneben. Wenn da ein Haken drin ist, verhält sich der WP-Editor im WYSIWYG-Modus, der aber zwei Nachteile aufweist: Er ist langsam und man kann die HTML-Tags nicht erkennen. Haken weg, und beide Probleme sind gelöst. Und da du (wie die meisten) nicht gerade besonders formatierungsfreudig bist, solltest du auch kein anderes Problem dafür dazubekommen.

    Mal als „unfrisiertes“ kommentiert, weil ich parallel in meinem WP.com-Blog nachschaue…

    unfrisiertes

    11. September 2007 at 6:44

  59. Danke! Das bei mir sogar angehakt, was sich beim Schreiben der Einträge ja auch auszahlt …. wenn ich über Seite hier in die Kommentare gehe, dann habe ich oben aber nur ’ne Leiste mit den Befehelen, und da weiß ich immer nicht, wo die anfangen und wo die aufhören 😉 …

    momorulez

    11. September 2007 at 6:58

  60. Natürlich da, wo die Tags < > sind 😉

    Rayson

    11. September 2007 at 7:14

  61. Aber wenn da:

    steht, muß ich dann das zu zitierende in die Mitte packen? (mal gukcen, was jetzt passiert, wenn ich „Kommentar abgeben“ drücke)

    momorulez

    11. September 2007 at 7:17

  62. Ach, davor stellen scheint zu reichen 😉 … (so, das als mein Beitrag zur medialen Erkenntnistheorie heute).

    momorulez

    11. September 2007 at 7:18

  63. Davor reicht, wenn es bis zum Ende so bleiben soll. Kommt danach noch was anderes, brauchst du noch den </Schlusstag>

    Im Nicht-WYSIWIG-Editor also den zu formatierenden Text markieren, auf das entsprechende Tag oben in der Leiste klicken und der Editor macht das für dich. Im Kommentar ist Handarbeit angesagt.

    Zitat

    ist also <blockquote>Zitat</blockquote>, sonst wäre dieser Teil hier auch mit drin.

    Rayson

    11. September 2007 at 7:25

  64. Rayson, Du bist wieder ganz schön unfrisiert heute. 😉

    Karsten

    11. September 2007 at 9:02

  65. Und morgen zeigt Euch Onkel Rayson, wie man ein Bild einbaut. 😀

    NUB

    11. September 2007 at 17:00

  66. Und übermorgen zeit Onkel Momorulez dem NUB wo der Bartel den Moscht holt. 🙂 🙂

    jolly rogers

    11. September 2007 at 19:35

  67. […] und seine Vorstufen in die aktuelle Situation projizierenlassen: Einerseits die Diskussion bei shifting reality, andererseits der Ausfall der CDU/CSU, namentlich von Bosbach und Beckstein, die […]

  68. […] besoffen gewesen und hätte den Attentäter zuvor beschimpft oder aber dessen Frau angebaggert. (Shifting Reality) September 10, 2007 | abgelegt unter […]

    Zitat : Hokeys Blog

    10. September 2008 at 18:34


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