shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Freiheit statt Friedman!

with 3 comments

„Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur der Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Reproduktion. Die Freiheit in diesem Gebiete kann nur darin bestehen, daß der vergesellschaftete Mensch, die assoziierten Produzenten (wohlgemerkt, die assoziierten Produzenten, nicht die Staats- oder Planwirtschaft, MR) diesen ihren Stoffwechsel mit der Natur rationell regeln, unter ihre gemeinschaftliche Kontrolle bringen, statt von ihm als von einer blinden Macht beherrscht zu werden, ihn mit dem geringsten Kraftaufwand und unter den ihrer menschlichen Natur würdigsten und adäquatesten Bedingungen vollziehen. Aber es bleibt dies immer ein Reich der Notwendigkeit. Jenseits desselben beginnt die menschliche Kraftentwicklung, die sich als Selbstzweck gilt, das wahre Reich der Freiheit, das aber nur auf jenem Reich der Notwendigkeit aufblühen kann.“Karl Marx, Kapital III, 2; Volksausgabe, ed. Kautsky, Berlin 1929, S. 316, zitiert nach Herbert Marcuse, Über die philosophischen Grundlagen des wirtschaftswissenschaftlichen Arbeitsbegriffs, in ders.: Kultur und Gesellschaft 2, Frankfurt/M. 1970, 8. Auflage. S. 48 ( (71-90.000) – was jetzt als Literaturtipp zu verstehen sei, außerdem steht „Das Kapital“ demonstrativ in meinem Büro und nicht hier zu Hause

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Written by momorulez

10. Oktober 2007 um 9:41

Veröffentlicht in Aufklärung?, Ökonomie, Moderne

3 Antworten

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  1. Tjaha, da is olle Kalle eben doch der eigentlichere Freiheitsphilosoph 😉

    che2001

    10. Oktober 2007 at 10:34

  2. Kosmische Kollisionen statt kritischer Konstellationen

    Sie lege den rechten kleinen Finger an die Außenkante der Büroklammer und biege diese leicht nach rechts und hinauf Richtung Nord und über den Zenit, sodass sie, verändert, auf Nord-West zu stehen kommt. (Und wer bei uns Eigentumsrechte als konstituierende für dieses Staatswesen infrage stellt, der wird ja auch sanktioniert.) Sie führe die Hand wieder zurück und lege den rechten Zeigefinger an die zweite rechte Kante der Büroklammer, biege sie etwas nach rechts und hinunter Richtung Süd bis zum Zenit. (Abgesehen mal davon, dass es das Ziel des Stalinismus war, den Kapitalismus abzuschaffen und das Ziel des Faschismus/Nationalsozialismus, ihn gegen eine kommunistische Machtübernahme zu verteidigen und qasi zu “retten”.) Dann biege sie mit dem linken Ringfinger den Kantenkern nach links, hinunter Richtung Süd und über den Zenit. Sie nehme nun den Draht in die Hand, stecke ihn in den Wackelpudding und fahre mit dem Draht dort Rad. (Dass die Chancen dafür gleich null sind, wußte schon Marx.) Sie nehme schließlich einen Stein, haue ihn hinein und sage: Satan, du Schwein. Ich hab dein Gebein! (Sie murmle noch ganz leise und fein in den Nachspann hinein: Der Satan am Schafott und an allen Ecken und Enden der Pudinggott, äh Gottinnot.) Am Ende fahre sie mit dem linken Zeigefinger in den GiN, strecke die Zunge ihm in die Lunge und koste dann lose das Rembrandtgetose. // Das wusste schon Mutter Courage samt ihrer Kinder, – Samt ihren Kindern! -, dass, was man hat, vorschiebt: Dass die Behinderten das Feuer ausrufen und sich als Nichtverfolgte hinterm Fenster mit der Mama im Radar bewegen. (Was ja ein gutes Zeichen ist, kosmologisch, meine ich.)

    Sag ich ja: geschenkt. 😉

    eva

    18. Oktober 2007 at 20:25

  3. Manche Kunstwerke sind so enigmatisch verschlossen, dass sie selbst meiner interpretativen Kompetenz sich entziehen.

    Nörgler

    18. Oktober 2007 at 21:15


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