shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Alles nur eine Frage des Nutzenkalküls …

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„Die Äußerungen der Hate Speech gehören zum dem fortgesetzten, ununterbrochenen Prozeß, dem wir unterworfen sind. Diese fortwährende Unterwerfung (assujetissement) ist nicht anderes als der Vollzug der Anrufung, jene wiederholte Handlung des Diskurses, der die Subjekte in der Unterwerfung formt. Die anstößigen Begriffe, die einen diskursiven Ort der Gewalt abstecken, gehen jeder Äußerung, die sie gleichsam in Szene setzt, voraus und zeitigen sie. Die Äußerung bietet lediglich die Gelegenheit, den Vorgang der Anrufung zu erneuern. (…) Denn man kann auch gerade durch das Schweigen, durch die Tatsache, nicht angesprochen zu werden, angerufen oder auf seinen Platz verwiesen werden bzw. einen Platz erhalten (…).“

Judith Butler, Haß spricht. Zur Politik des Performativen, Frankfurt/M. 2006, S. 49-50

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