shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Baukasten des intellektuelles Elends

with 8 comments

„Herzig“, „Murks“, „das eigene verkorkste Weltbild“, „Angst vor der Freiheit“, „Ausgeburten von Sozialismus und Kollektivismus“, „Oxymoron“,  „möchte den Menschen weismachen“, „bittere Wahl“, „rauhe Wirklichkeit“, „von ihr befreit werden, daß andere ihnen die Wahl abnehmen“, „Zwangswirtschaft bedeutet immer Diktatur“.

Soweit die Zutaten zur gedankenfernen Suppe, die dann alle auslöffeln sollen. Manmanman, und für solche Aufrufe zum Gebet werden dann auch noch Studiengebühren erhoben …  wundere mich ja eh, wieso jene Elite, die aus sowas Texte baut, nicht längst hochbezahlt an amerikanischen Privat-Elite-Universitäten lehrt …. also, wohlan, kann ja jeder loslegen, aus den Versatzstücken mal ’nen Text zu kreieren!

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Written by momorulez

22. Oktober 2007 um 8:38

Veröffentlicht in Baggage

8 Antworten

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  1. Wir verstehn das als intellektuell verwahrlostes Kollektiv nun mal nicht, was die sauberen Statler und Kreutz erkennen. Naja. Wir sind ja vornehm.

    T. Albert

    22. Oktober 2007 at 9:32

  2. Na, und Verwahrlosung erfordert dann eben Erziehungsberechtigte! Sach ich ja!

    Krude, daß da im Grunde genommen genau die Sprache jener durchdringt, bei Statler wie bei Kreutz, die man aus Straßenumfragen der 60er Jahre bezüglich der „Gammler“ noch kennt, diese selbstgerechte Bürgerlichkeit der Total-Spießer mit Bauch (nix dagegen! 😉 ), Hornbrille und bürgerwehrbewertem Blick, die sich dann in Freddy Quinns „Wir!“ so vortrefflich artikulierte.

    momorulez

    22. Oktober 2007 at 9:43

  3. och, das ist Kontinuität, die Sprache. Wenige JAhre hat die mich als unablässiger Kommentar per Endlosschleife nicht begleitet. Aber das bedeutete nie, dass sie nicht weiter lief, die Endlosschleife.
    Übrigens verwahre ich als selbstständiger Wirtschaftsteilnehmer mich jetzt mal dagegen. Haben die an ihren Universitäten eigentlich alle nix zu tun?

    T. Albert

    22. Oktober 2007 at 10:01

  4. Also gut, ein Versuch:

    Die Bemühungen um einen sogenannten „Mindestlohn“ gehören zu den Sozialisten uns Sozialdemokraten wie das eigene verkorkste Weltbild, welches im Wesenlichen aus Angst vor der Freiheit besteht. Was wir fordern, fordern müssen anstelle von solchen Murcks sind marktgerechte Preise für Niedrigverdiener – und das bedeutet in der rauhen Wirklichkeit nun einmal niedrigere Löhne zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Wer hier nun sehr herzig dagegen einwendet, dass dieses notwendige Vorgehen gegen die Gebote der „sozialen Gerechtigkeit“ verstoße, ist einem schändlichen Oxymoron verfallen und möchte den Menschen weis machen, dass die bittere Wahl harter Anpassungsschritte vermeidbar wäre.

    Tatsächlich aber rechnet die Forderung von Existenz sichernden Mindestlöhnen zu den finstersten Ausgeburten von Sozialismus und Kollektivismus! Mit zwangsweise durchgesetzten Mindestlöhnen brechen unsere Märkte zusammen; Gastronomie und Hotelwirtschaft z.B. wandern aus Deutschland ab – Zwangswirtschaft bedeutet immer Diktatur und das ist es ja, was die Linken letztlich wollen.

    Man bedenke bitte auch, dass es allein extreme Niedriglöhne sind, bei zugleich reduzierten HartzIV-Zahlungen, mit denen wir die Arbeitslosigkeit tatsächlich überwunden können! Wer Niedrigstlöhne für die völlig zurecht prekäre Unterschicht ablehnt, lehnt auch die marktwirtschaftliche Entscheidungsfreiheit und die löblichen Konsequenzen der Eigenverantwortung ab. Man möchte also von ihr befreit werden, dass andere ihnen die Wahl abnehmen, aber das geht nun einmal nicht! Wer echten Fortschritt will, muss Elend in Kauf nehmen.

    gez. Lüder Gerken

    Dr. Dean

    22. Oktober 2007 at 10:35

  5. @Dr. Dean:

    Schön 🙂 !

    momorulez

    22. Oktober 2007 at 10:39

  6. kein wunder, dass der statler so aggressiv reaqiert: denn butterwegge et al. decken die strategien der neoliberalen entdemokratisierungsbestrebungen auf und beschreiben deren taktiken. dass es nicht goutiert wird, wenn man einen beim zündeln erwischt, ist klar.

    jolly rogers

    22. Oktober 2007 at 10:39

  7. Von Butterwegge bzw. seinem Wirken als Wissenschaftler halte ich nicht viel, außer, dass er eine bestimmte Dissenz-Strömung repräsentiert und unterstützt. Was angesichts des wirtschaftspolitischen Einheitsbreis durchaus seinen Wert hat.

    Butterwegges Sprache hat genau die von Momorules angeprangerte Setzkastenförmigkeit und ist geprägt sowohl von ständiger und intensiver Pejoration des wirtschaftspolitischen Gegners, wie auch von Einseitigkeit und Maximalismus in den gewählten Formulierungen.

    Insofern ist seine Sprache ein Spiegelbild extremer Neoliberaler, und damit geradezu zwangsläufig hässlich.

    Dr. Dean

    22. Oktober 2007 at 16:14

  8. Ähem: Die angesprochene Tirade von Michael Kreutz ist tatsächlich unter aller Sau. Habe ich gerade erst gesehen. Nachdem ich diesen in seiner Dummheit kaum übertreffbaren Mist gelesen habe, muss mich sofort bei Butterwegge entschuldigen. Der schreibt zwar auch ziemlich viel Mist, aber nicht auf diesem niedrigen Niveau.

    Dr. Dean

    22. Oktober 2007 at 16:21


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