shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Ohren auf: der offizielle Musikgeschmacksthread zur Realitätsverschiebung

with 80 comments

So hier ist genug Platz für den Geschmacks-Battle/-Contest zwischen Pop und Rock, Metal und Hose: Zeigt her Eure Plattenschränke!

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Written by lars

16. Januar 2008 um 17:37

Veröffentlicht in Pop, Träumer singen von später

80 Antworten

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  1. Ha: Die Musikliste auf meiner Konservenbüchse für unterwegs unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht nicht vom Musikgeschmack der 18-22-Jährigen:

    The Mountain Goats
    dEUS
    Cursive
    nochmal: dEUS
    The Breeders
    The Postal Service
    Pearl Jam
    PJ Harvey
    Sigur Rós
    Stereolab
    Yo La Tengo
    The Sea And Cake
    The White Stripes
    Ben Gibbard
    Coldplay
    Death Cab For Cutie
    tatsächlich auch: Die Goldenen Zitronen
    Hans Appelqvist
    Ólöf Arnalds

    Da sind zwar einige Musiker darunter, die zu meinen all-time Faves gehören, einige (vor allem aus dem Jazz) fehlen da.

    lars

    16. Januar 2008 at 17:48

  2. In meinen I-Pod (Nano, der schwarze), den ich mir zu Weihnachten geschenkt habe, habe ich eingeladen:

    – Mark Medlock (im Ernst!)
    – Barry White
    – Georgette Dee
    – Bright Eyes
    – Babyshambles
    – Paul Weller
    – Kevin Divine
    – Joan Baez
    – Donna Summer
    – Klaus Hoffmann
    – Andrew Bird
    – Wilco
    – Alison Moyet (so’n Album von vor vier Jahren oder so)
    – diverse CDs aus dem Magazin „Rolling Stone“
    – Die 3 Tenöre
    – Johnny Cash
    – Mando Diao (mehrfach)
    – Kante (das „Zombie“-Album)
    – Shirley Bassey
    – Barbra Streisand (mehrfach, gehöre zu den Streisand, nicht zu den Bette Middler-Tunten)
    – Dashboard Confessionell
    – Patti Smith
    – Leonard Cohen
    – Madonna (dieses wundervolle Balladen-Album)
    – Moldy Peaches (immer wieder toll!)
    – Take That (das Comeback-Album)
    – Jens Friebe
    – Katie Melua
    – Amy Winehouse
    – Hard-Fi
    – The Coral

    … den Rest müßte ich noch mal nachschauen. Was so dem entspricht, was ich so ganz privat gerne höre, eben folkig-gitarrig, chansonesk, Disco oder wundervoller Monumental-Kitsch.

    Ist jetzt aber nur zum Teil das Spektrum, das ich auch objektivierend als „gute Musik“ kennzeichnen würde, auf Mark Medlock trifft das nun wirklich nicht zu, auch wenn’s ein Hammer-Sänger ist, gibt aber ja auch tollen Hip Hop, großartige Sachen aus der House-, Electro-etc.-Ecke, auch aus den Hardcore- und Alternative-Geschrammel-Ecken, das ist aber nix für mich zu Hause.

    momorulez

    16. Januar 2008 at 18:07

  3. ich bin dezidiert anti-pop, weil pop immer mit zuoftgehoert einhergeht.
    pop ist schleimige, durchfallverursachende suessigkeit.
    was hamburger mit fritten fuer essen ist pop fuer musik.
    wobei ich fastfood und schleimige, durchfallverursachende suessigkeit auch gern esse. das liegt in der natur der sache.

    mag alle genres, aber nur sehr wenig von allem.
    ist pop ein genre?
    reagiere schnell uebellaunig wenn mir musik misfaellt.
    mag tocotronic, aber nicht blumfeld.
    tocotronic anscheinend genau aus dem grund, aus denen sie che missfallen, eventuell weil mich das leierige umlullt.
    und bin natuerlich auch mit tocotronic aufgewachsen.

    hoere zur zeit:
    kode9 & the spaceape – memories of the future
    bogdan raczynski – alright! (achtung: dafuer braucht man eventuell hoer- und raveerfahrung und humor, was musikalische ueberzogenheiten angeht)
    bohren und der club of gore – midnight radio
    erik satie

    ps: der gegenwaertige retro- und rockhype geht mir so was von auf den sack (mando diao). das gabs alles schon mal in gut.

    spaggo

    16. Januar 2008 at 19:32

  4. Okay, wenn es um die tatsächlichen Bands geht:

    Lost in Translation Soundtrack
    The Album Leaf
    Ben Gibbard
    Beth Gibbons & Rustin Man
    The Books (sehr groß, wirklich!)
    The Breeders
    Cat Power
    Coldplay
    The Cult
    Cursive
    Gordon Gano
    Death Cab For Cutie
    dEUS
    Dinosaur Jr.
    The Dresden Dolls
    Die Goldenen Zitronen
    Hans Appelqvist
    James Iha
    Kashmir
    Kiss My JAzz
    The Love Substitutes
    Magnus
    Marianne Faithfull
    Mark Robinson
    The Mountain Goats
    Mugison
    Nico
    Nina Simone
    Nirvana (tja, die Jugend)
    Ólöf Arnalds
    Paul Weller (immerhin 1 Übereinstimmung mit Momo!)
    Pearl Jam
    Pixies
    PJ Harvey
    The Postal Service
    R.E.M.
    Radiohead
    Red Hit Chili Peppers
    The Sea and Cake
    Sígur Rós
    The Smashing Pumpkins (peinlich, peinlich)
    Sonic Youth
    Sophia
    Stereolab
    The Stylöe Council
    Talking Head
    Temple of the Dog
    Tomte
    Tori Amos (mit ihrem Männer singen über Mädels-Cover.)
    The Velvet Underground
    Violent Femmes
    Weather Report
    The White Stripes
    Yo La Tengo
    Zita Swonn
    2raumwohnung
    Hmmm… So alles in allem… was fehlt denn noch…

    lars

    16. Januar 2008 at 19:38

  5. @Spaggo:

    Und Du erzähl uns noch mal, wir würden hier „früher war alles besser“ schreiben, angesichts dessen, was Du über Mando Diao schreibst 😉 … abgesehen davon karrikieren die auf ihrem aktuellen Album eher Folklore von woauchimmer herkommend, das ist ganz lustig. Und ich höre Musik tatsächlich auch eher energetisch, wenn ich sie privat höre, im Job höre ich sie sehr anders, und da finde ich die einfach nur großartig, die Mando Diao. Und wüßte jetzt aktuell auch nicht, wo ernstzunehmende Innovationen stattfinden würde, die nicht irgendwie auch retro sind, seitdem die Jugendkulturen eher in Handy und Playstation gewandert sind.

    Abgesehen davon mochte ich Blumfeld auch nie hören, Tocotronic früher auch nicht, aber das hat sich seit einiger Zeit sehr geändert. Die habe mir auch gerade live angeschaut, das war schon klasse.

    @Lars:

    Da sind, was die CDs (auch in der Hinsicht bin ich ja voll retro), die hier rumligen, betrifft, aber viele Überschneidungen, und was so die eher rockig-folkig-Songwriter-Geschichten angeht, ist das schon eine sehr ähnliche Richtung.

    Finde zwar Zweiraumwohnung langweilig, die liegen hier aber auch rum, kann Tori Amos nicht ausstehen, ein Album habe ich aber auch von der, die Violent Femmes waren die Superhelden meiner späten Jugend, die Talking Heads ja auch irgendwie, wat haben wir dazu getanzt!, all die abgebrannten Häuser, Velvet Underground sind Götter und tatsächlich viel aktueller als Mando Diao, die White Stripes weiß ich zu schätzen, mag ich aber nicht hören, habe ich hier aber auch, Style Council, habe sogar mal live gesehen damals, die mußte man immer verteidigen gegen alle, die sie als Verräter empfanden, dieses Beth Gibbons & Rusty Man-Album liebe ich über alles, Red Hot Chili Peppers sind auch im I-Pod usw..

    Ach, und zwei weitere Geschmacklosigkeiten, auf die ich sehr stolz bin, in diesem Gerät sind auch Meat Loaf und Supertramp zu finden!

    Man, das war super, mit dem Auto-Shuttle über den Damm nach Sylt zu fahren, überall nur stockdunkle Nacht und sonst nichts, und just in dem Moment, wo man die ersten Lichter Sylts sah, kamen die ersten Piano-Klänge von „Ruby“, ach, solche platten und durchfallverursachenden Süßigkeitsmomente sind doch des Lebens Würze und ermöglichen die pure Lust an der Existenz ..

    momorulez

    16. Januar 2008 at 21:19

  6. ok, ich find das, was mando diao heute imitieren, also quasi das original, auch nicht gut.
    habe mich verschrieben.

    spaggo

    16. Januar 2008 at 21:26

  7. Was derzeit häufiger aus den Boxen kommt:

    Oxia
    Archive
    Lali Puna
    Isis
    Red Sparowes
    65 days of static
    Felix Cartal
    Bratze
    Aerogramme
    Bright Eyes
    Ms. John Soda
    Boys Noize
    Kate Nash
    Fujiya & Miyagi
    The Decemberists
    Oliver Koletzki

    Schatten.kontrastieren

    16. Januar 2008 at 21:31

  8. @Lars

    Einverstanden:

    The Breeders
    Cat Power
    The Cult
    Pixies
    Mark Robinson
    The Smashing Pumpkins (peinlich, peinlich): wenn ich betrunken bin (dann geht sogar Rage)
    Sonic Youth
    Violent Femmes
    Yo La Tengo
    The Sea and Cake

    Eigentlich wuerde ich auch sagen Goldene Zitronen, aber die sind verdaechtig konsequent.
    Sie kommen mir eher vor wie ein Parteiprogramm.

    Nicht einverstanden:

    2raumwohnung geht leider gar nicht, konnte ich nur dulden bis ich nach berlin ging um dort den schnodder kennen zu lernen.

    spaggo

    16. Januar 2008 at 21:35

  9. Supertramp wollte uns unser Religionslehrer mit dem Stueck „When I Was Young“ nahebringen.

    spaggo

    16. Januar 2008 at 21:41

  10. Ich habe anscheinend gar keinen Musikgeschmack.

    Also, ich habe auf meiner Konservenbüchse:

    Rage Against the Machine
    Björk
    Bob Marley
    The Doors
    Julia Ecklar
    Peter Thomas
    Jerry Goldsmith
    Gabba (diverse Interpreten)
    Jimi Hendrix
    Cpt Howdy
    Maggers United
    Samy de Luxe
    Painted Air
    The Punkles
    Iggy Pop
    Bach (die Brandenburgischen Konzerte)
    Marilyn Manson
    Massiv Attack
    Metallica
    Nirvana
    The Polyphonic Spree
    Prince
    Nightwish
    Die Singvøgel

    Wenn ich jetzt an meinen Platten (ja, ich habe noch solche runden schwarzen Dinger aus Vinyl) und CDs gehe, dann wird es noch viel eklektizistischer …

    MartinM

    16. Januar 2008 at 21:41

  11. @Momo: Das sind aber – mit Verlaub – auch Generationsunterschiede: Violent Femmes, Talking heads und so kenne ich ja tatsächlich nur als Nachgeborene. Und habe ja zuerst the style council gehört, und erst dann The Jam.
    Ja, das ein oder andere Album ist drauf, ohne dass ich’s eigentlich höre (gerade die zweiraumwohnung hör ich super selten, ist zudem auch noch diese latin remix cd). Von der Amos mag ich eigentlich auch wirklich nur dieses Cover Album „Strange Little Girl“, vor allem ihre Version von Eminems „Bonnie & Clyde ’97“ finde ich dermaßen cool und die totalen Heroes für mich sind sowieso die verschiedenen Projekte aus der Antwerpener Musikszene: dEUS, Zita Swoon, The Love Substitutes, Magnus, Dead Man Ray usw, die haben mich in den letzten 15 Jahren dermaßen geprägt, dass diese Musik reicht, um mich aufgenommen zu fühlen.

    lars

    16. Januar 2008 at 21:43

  12. Zur Hamburger Alternativpopkultur wäre mein Kurzstatement folgendes:

    Ja: Tocotronic, Blumfeld, Sterne, Kettcar, Goldene Zitronen
    Nö: Kante, Tomte, Oma Hans, Kommando Sonnenmilch

    Schatten.kontrastieren

    16. Januar 2008 at 21:47

  13. Tomte fand ich wirklich gut: vor allem diesen grundlegenden Optimismus auf „Hinter all diesen Fenstern“, wenn er auch manchmal ins Privatistische abgleitet. Und die zeile

    „schau ein einziges mal nach oben
    schau einziges mal nach vorn.
    du wirst dinge sehen
    von denen du dachtest
    sie seien noch nicht geboren.
    du wirst tage verbringen
    an den zähnen nicht knirschen
    deine scheine ausreichen
    deine schulden zu begleichen
    deine augen nicht feucht sind
    du bekommst was du bräuchtest
    es wird passieren
    ich hoffe du weißt es.
    hinter all diesen fenstern
    sitzen menschen,
    du hast es immer geahnt,
    dass sie es wert sind zu bleiben
    du bist den ganzen weg gerannt.“

    Ohne jetzt in die Texthermeneutik einsteigen zu wollen: das fand ich super.

    lars

    16. Januar 2008 at 22:01

  14. Ich ergänze das mal um die CDs in Griffweite:

    Abba
    Advocatus Diaboli
    Die Ärzte
    The Beatles
    The Beach Boys
    Cher
    Edvard Grieg
    Elton John
    Emmerson Lake & Palmer
    Ennio Morricone
    Gerry Rafferty
    Die Goldenen Zitronen
    Kraftwerk
    Guns ’n Roses
    Richard Wagner
    Toreardor
    Vibravoid
    Wolfgang Amadeus Mozart

    MartinM

    16. Januar 2008 at 22:05

  15. @Martin:

    Finde Deinen Eklektizismus super 😉 …. ganz im Ernst! Ohne jede Ironie!

    @Schatten.kontrastieren:

    Also, das „Zombie“-Album von Kante ist echt Weltklasse! Und Kettcar ja sowieso auch, also, „Landungsbrücken raus“, da muß ich ja immer weinen, und aus unerfindlichen Gründen hat sich das in meinem Hirn + Gefühl unauflöslich mit dem grandiosen 4:0 Sieg über Bochum im Pokal verwoben, als die Bochumer Fans unsere Mannschaft feierten und daraufhin das ganze Stadion in „VfL, VFL“-Chöre ausbrach, das war so ein Moment der Utopie, der kurioserweise zu dem Lied paßt, alleine wegen dieser herrlichen Passage, was man damals so alles wollte, als man nach Hamburg kam … und Tomte bashen finde ich gemein. Bin da ja auch nicht Fan, aber da sind auch tolle Sachen dabei … aber mit Element of Crime kann ja eigentlich sowieso keine von unseren Lokal-Heroen-Bands mithalten, by the way …

    @Lars:

    Die ganze dEUS-Szene ist aus mir selbst nicht so klaren Gründen völlig an mir vorbei gegangen. Und bei den genannten Bands, Violent Femmes, Talking Heads und so, da bin ich verdamt froh, nicht zu den Nachgeborenen zu gehören 😉 … das war schon ’ne musikalisch tolle Zeit. Habe mir gerade, weil’s unverschämterweise als Sonderangebot irgendwo rumlag, das „Kiss Me, Kiss Me“-Album von The Cure auf CD zugelegt, ja nicht unbedingt deren größtes, egal, ich hatte – ganz wie in diesen doofen Pop-Romanen – auf einmal alle Bilder und Gefühle wieder, die ich hatte, als ich’s mir damals ’87, also ganz, ganz kurz, bevor dann alles vorbei war (zumindest in Hamburg), gekauft habe – wie ich vom Zivilehrgang aus Kiel zurück kam, bei Zardoz am Bahnhof Altona einkehrte und dann in meiner WG das auflegte und mich darauf freute, nach Tagen in der drögen Einöde wieder durch Dschungel und Subito zu pirschen, seufz … und die Mittwochabende im Hannover im bad, wenn Jorgo den DJ gab, ach, toll, wenn dann „Gimme the Car“ von den Violent Femmes lief und „girl called Johnny“ von den Waterboys“ und „10:15 on a saturday night“ von The Cure … so, Spaggo, jetzt völlig zu Recht Dein Einsatz mit dem „Alte Männer plaudern von früher“ 😉 … (ich fühle mich gerade, als hätte ich ganz viel Brandy getrunken, dabei bin ich völlig nüchtern – wollen wir nicht übrigens auch mal ’ne Rubrik „besoffen posten“ einführen, so wie im St. Pauli-Forum?)

    momorulez

    16. Januar 2008 at 22:53

  16. @Momo: Können wir gerne machen.

    lars

    16. Januar 2008 at 23:05

  17. Fällt mir allerdings auch noch zur Linie dEUS- Element of Crime ein:

    dEUS: For the roses

    Element of Crime: Die schönen Rosen

    Beides im Jahr 1996 veröffentlicht, ähnliche musikalische Struktur bzw. irgendwie habe ich die beiden Stücke relativ lange als etwas Gleiches wahrgenommen

    lars

    16. Januar 2008 at 23:24

  18. @Momo & Lars: Besoffen posten klingt nach einer guten Idee ;). Vielleicht gibt’s ja auch kreativere Namensvorschläge? (Wie wär’s denn mit ‚auf der Bierflasche steht ‚Internet“? … allein schon wegen dem Pauli-Bezug :D)

    Schatten.kontrastieren

    16. Januar 2008 at 23:24

  19. @schatten.kontrastieren: auch schön. Nur heute abend wird das bei mir nichts mehr (mit dem Bier). Übrigens danke für die Verlinkung meines Blogs auf Deiner Seite.

    lars

    16. Januar 2008 at 23:31

  20. @lars: das geht gleich zurück, schließlich warst du schneller. war natürlich nicht nur quid pro quo 🙂

    Schatten.kontrastieren

    16. Januar 2008 at 23:33

  21. 🙂

    lars

    16. Januar 2008 at 23:36

  22. Na, ich sauf dann mal los, vielleicht wird das ja heute noch was 🙂 … Gast-Autoren jederzeit willkommen, Schatten.kontrastieren!

    momorulez

    16. Januar 2008 at 23:37

  23. Hätte ich damit angefangen, hätte irgendein Schlauberger mir wieder Google-Honigtopfing vorgeworfen 😉

    Also gut :: Kurz und schmerzlos:

    #coldplay, ebenfalls, aber nicht alles. Das neue finde ich schön.
    #GNR, aber die aus den 80ern und bitte nicht live
    #bei johnny cash highwayman brauche ich eigentlich nicht weiter nachzudenken. Top-Favorit
    # Prince, Erotic City

    … “besoffen posten” ist Spitze. Und „schwanger posten“, „bekifft bloggen“ und „mit sonnenuntergang im auge twiitern“

    ring2

    16. Januar 2008 at 23:41

  24. Na, dann prost. Und klar, Gastautoren sind stets erfreulich.

    lars

    16. Januar 2008 at 23:43

  25. Habe letztens eine CD für meine Tochter aufgenommen. Die dudelt nun tageintagaus in ihrem Zimmer. Sind schöne Sachen dabei.
    „neue kategorie; musik für die liebsten“

    playlist

    ring2

    16. Januar 2008 at 23:46

  26. @ring2: dann müsste ich ja die ganzen alten kasetten rauskramen, die ich in meiner Jugend verschenkt habe…

    lars

    16. Januar 2008 at 23:49

  27. Ohren auf: der offizielle Musikgeschmacksthread zur Realitätsverschiebung « shifting reality

    Popdiskurse … (ich fühle mich gerade, als hätte ich ganz viel Brandy getrunken, dabei bin ich völlig nüchtern – wollen wir nicht übrigens auch mal ‘ne Rubrik “besoffen posten” einführen, so wie im St. Pauli-Forum?)

    Lieblnk.de

    16. Januar 2008 at 23:50

  28. JAAAAA! Das wollte ich immer schon mal wieder machen. Spontan da drauf: Adam and the Ants, FischerZ, besser noch die Solodingens von Dingens und leider auch Police, bei denen ich ja heute Potenzprobleme kriege 😉

    ring2

    16. Januar 2008 at 23:52

  29. Hallo? Alle Bier holen?

    ring2

    17. Januar 2008 at 0:05

  30. Nochmal ein kleiner Tipp für die Passagiere des Rockdampfers, die der Elektrofähre nochmal eine Chance geben wollen: Johnny Cash – I saw a Darkness (Acid Pauli Remix) – ganz groß!

    Schatten.kontrastieren

    17. Januar 2008 at 0:07

  31. nee, im Kasettenkoffer gruschteln.

    lars

    17. Januar 2008 at 0:07

  32. Kasettenkoffer – wie geil ist das denn? 😉 Da ist ja fast so gut wie diese kleinen Mäppchen für Vinyl-EPs (die gibt’s auch nur noch in Trendbars als Getränkekarte… auch ganz schick).

    Schatten.kontrastieren

    17. Januar 2008 at 0:12

  33. hmmm: Bin gearde parallel dazu am überlegen, wo denn meine Top 3 läge…

    Im Moment glaube ich wirklich, dass sich das auf

    dEUS – hotellounge (be the death of me)
    Sonic Youth – sunday
    Weather Report – Elegant People

    reduzieren müsste…

    lars

    17. Januar 2008 at 0:13

  34. Oh, jetzt kommen die Remixe. Da nehme ich den Satisfaction Remix von Fatboy Slim. Größtes Kino.

    ring2

    17. Januar 2008 at 0:20

  35. @lars top3 ist gemein.

    ring2

    17. Januar 2008 at 0:21

  36. Muss ja auch gestehen, dass die zweite Hälfte der 90er auch bei mir eher elektronisch bis housig war. Irgendwie passt das aber nicht zu so was, wie das durchatmen hier.
    Spare das also aus. War sowieso MTVgeschädigt in der Zeit.

    ring2

    17. Januar 2008 at 0:25

  37. Zum Thema Tomte und Pauli fällt mir dieses Zitat wieder ein:
    Habe mir das St.-Pauli-Lied von Tomte für 99 Cent für irgendeinen guten St.-Pauli-Zweck runtergeladen. Darf sonst keiner machen, solche Fußball-Fan-Lieder, weil sowas nicht gut ist, sondern schlecht. Wird normalerweise mit 1000 Totehosepunkten und der roten Rockkarte bestraft. Bloß nicht bei Tomte, die dürfen das.

    Sven regener, hier
    http://regener.blogg.de/eintrag.php?id=25

    ring2

    17. Januar 2008 at 0:31

  38. @Ring2: gemein, ich weiß! wollte erst die Top Ten meiner Scheiben raus suchen und konnte mich nicht entscheiden. Bei den Top3 wußte ich wenigstens, was die ersten beiden sind. Bei den Remixen muss ich leider aussteigen, weil ich das mehr oder weniger auch verpasst habe.

    lars

    17. Januar 2008 at 0:32

  39. @ Ring2: Zum durchatmen gibt’s doch auch nettes Elektronisches – Archive, Lali Puna, die ganzen TripHop- und AcidJazz-Sachen, Ms. John Soda, Röyksopp

    Schatten.kontrastieren

    17. Januar 2008 at 0:33

  40. royksöpp, au fein. Da muss das Dunkel gewesen sein, als die Musik entstand, mit der Hoffnung auf Jul. Irgndwann ….

    ring2

    17. Januar 2008 at 0:35

  41. Ich muss morgen nachlesen — n8 — sauft recht schön!

    ring2

    17. Januar 2008 at 0:39

  42. @schatten.kontrastieren: Kasettenkoffer: Ist eigentlich ein alter Nähmaschinenkoffer mit hellgrau-dunkelgrau kariertem Stoffüberzug. Sind aber fast nur noch Hörspiele neueren Datums drin. Und LaliPuna bzw. die ganzen Weilheimer sind natürlich auch was feines

    lars

    17. Januar 2008 at 0:42

  43. Da wars mal mit Sicherheit dunkel:

    Sonnenstunden Tromsø: http://www.eklima.de/?d=klimadaten&i=1510&s=Troms%C3%83%C6%92%C3%82%C2%B8&z=Norwegen

    Schatten.kontrastieren

    17. Januar 2008 at 0:42

  44. n8 Ring2.

    lars

    17. Januar 2008 at 0:42

  45. Stromgitarren. Oder sonstwas, das gern ein Saxophon wäre.
    Mucke, die ich nicht verstehe.
    Mucke, die ich zu verstehen glaubte, um feststellen, daß das noch lange nicht alles war.
    PF: Ummagumma, Wish you were here (etc.)
    Hendrix
    The Who
    Zappa
    Stevie Ray Vaughan
    Deep Purple (wenn sich Lord und Blackmore gegenseitig einen hobeln)
    Mother’s Finest (live immer ein Fest)
    David Bowie
    Tito & Tarantula
    … (jedenfalls Vinyl)
    Morgen sähe die Liste sicher schon wieder ganz anders aus, und ich habe eh wie immer das Wichtigste vergessen. 🙂
    „Klassik“ und „Jazz“ lasse ich mal aus.
    Leider habe ich selten die Muße, Musik zu hören, womit ich meine: Hören!
    Ähm… wie war die Frage noch?

    flatter

    17. Januar 2008 at 1:48

  46. […] Pop und Theorie ist es nur ein kleiner Schritt: Weil wir drüben bei SR die gegenseitigen Musik-Geschmäcker abtasteten hier das zweite Objekt künstlerischer Bewunderung: Die belgische Band dEUS. Die sollen ja im […]

  47. Ich klick mal auf meinen Randomisierer und spucke die ersten 20 Bands die jetzt kommen würden aus:

    Kaiser Chiefs
    The Hives
    Jamiroquai
    The Clash
    Blur
    (Absolute) Beginner
    The Libertines
    Ramones
    The Subways
    Dead Kennedys
    White Stripes
    The Faint
    Goldfrapp
    Die Ärzte
    Moloko
    Deichkind
    OK Go
    Wise Guys
    Propellerheads
    The Long Blondes

    googlehupf

    17. Januar 2008 at 2:24

  48. Oh, warum Herr kann ich mir gerade Namen von Musikmachenden soo schlecht merken. Interessiere mich meist wirklich nur für die Musik und nur sehr selten für den Menschen dahinter. War früher anders.

    Übrigens bin ich ja einer der Gewinner der digitalen Revolution, war aber auch zu anstrengend, immer wieder nach Mixtapes zu fragen, die Menschen in meiner Nähe, die sich wirklich mit Musik auskennen.

    Mein Tipp: http://www.musicovery.com

    ring2

    17. Januar 2008 at 9:28

  49. Marc Bolan

    Suzie Quatro

    Samuel Beckett

    Paris Hilton

    T. Albert

    17. Januar 2008 at 9:41

  50. @T. Albert fangen wir jetzt mit unseren peinlichsten Lieblingen an? (zumindest Paris und Marc würde ich dazu zählen 😉

    ring2

    17. Januar 2008 at 9:50

  51. Ja, das ist ein Jugendtrauma, Lieblingsgruppen aufsagen zu sollen.
    Haue gabs dann auch manchmal.

    T. Albert

    17. Januar 2008 at 10:02

  52. @Googlehupf:

    Ich wußte ja immer, daß Du einer von uns bist 😉 …na, von den Wise Guys mal abgesehen. Das ist irgendwie 3SAT-Aufzeichnung in der Stadthalle Mainz oder so.

    @Schatten.kontrastieren:

    Kleine EPs? Meinst Du Singles? 😉

    Komischerweise hatte ich nie ’nen Kassettenkoffer, obwohl ich all die alten Mixtapes noch habe, nur leider aktuell nix mehr, was die abspielt … und diese Trip Hop-Geschichten fand ich auch super, ich glaube auch, daß ich ’96 sowas hörte, so Massive Attack, Portishead und so … Röyksopp fand ich aber doof, kamen ja auch viel später, aber wahrscheinlich nur, weil das in meinem Umfeld so gehypet wurde. Wobei ich als das mit Abstand größte Album aus der Richtung dann doch noch dieses Madonna-Album mit „Frozen“ empfinde, hatte, glaube ich, der William Orbit produziert, war der das nicht auch bei dem sensationell „13“-Albm von Blur?, auch ganz groß, aber das von Madonna hat irgendwie ’nen Schlußpunkt gesetzt, wie die Auflösung im Krimi oder so …

    @Flatter:

    Am tollsten war tatsächlich bei Deep Purple immer Jon Lord – den durfte ich sogar mal treffen, und das war schon toll! Klasse Typ!

    @Ring2:

    Wenn dieser Tomte-Song der mit den Tränen auf des Nebenmanns Schulter ist, dann ist er schon richtig klasse!

    @T. Albert:

    Ich würde mal sagen: And the winner is 🙂 !

    momorulez

    17. Januar 2008 at 10:07

  53. @T. Albert Schlimme Jugendgewalt wegen Suzie Quattro, huuuh 😉
    @Momo, ja das ist der. Gehe mit dem alten Vahronen konform, das ist der beste Paulisong.

    ring2

    17. Januar 2008 at 10:28

  54. Ich habe ja tatsächlich noch hunderte von selbstgesampelten Tapes, und mein 26 Jahre altes Tapedeck gibt die auch alle noch sehr gut wieder.Als hier mal kürzlich jemand meinte, Silberscheiben verschenken wäre 90er -also, bei uns verschenkte man in den 90ern noch Tapes.

    OK, ich zeig Euch meinen Musikschrank:

    Manu Negra
    Bruce Cockburn
    Klaus Hoffmann
    Ulla Meinicke
    Hannes Wader
    Schobert&Black
    Ulrich Roski
    Three Mustafa Three
    Robert Wyatt
    Ludwig van Beethoven
    Gyorgy Ligety
    Igor Strawinski
    Modest Mussorgski
    The Vision Bleak
    Alice Cooper
    Pat Benatar
    Destruction
    Metallica
    Die Ärzte
    Die Toten Hosen
    TonSteineScherben
    Slime
    Swinging Mescalero
    Cochise
    Fehlfarben
    HansAPlast
    Straßenjungs
    Einstürzende Neubauten
    IceT Featuring Body Count

    che2001

    17. Januar 2008 at 10:32

  55. Ich habe noch Hunderte von Tapes,und in meinen Kreisen schenkte man sich in den 90ern noch Tapes und keine CDs. Mein Tapedeck ist seit 1982 unermüdlich im Einsatz,meinen ersten und immer noch gebrauchten CD-Player habe ich mir 1996 angeschafft. Meine Musik:

    Mano Negra
    Gyorgy Ligety
    TonSteineScherben
    Slime
    Swinging Mescalero
    Cochise
    3Mustafa3
    AmonDüül
    Pink Floyd
    The Vision Bleak
    Bruce Cockburn
    Klaus Hoffmann
    Ulla Meinicke
    Hannes Wader
    Die Ärzte
    Die Toten Hosen
    Metallica
    Destruction
    Joan Baez

    che2001

    17. Januar 2008 at 10:39

  56. @talbert: Wie steht es denn nun mit Deinen Dortmund-Plänen? Oder war’s Essen?

    lars

    17. Januar 2008 at 11:31

  57. Mein erstes CD-Player war ein Erbstück meiner Oma, kein Witz 😉 … und meine heißgeliebten Tapes habe ich erst 2002 oder so aufgegeben …

    momorulez

    17. Januar 2008 at 11:34

  58. Na ja, angefangen habe ich natürlich mit einem Spulentonband, und auch das Tefifon ist mir noch vertraut.

    che2001

    17. Januar 2008 at 12:22

  59. @Momo
    „Ich wußte ja immer, daß Du einer von uns bist 😉 …na, von den Wise Guys mal abgesehen. Das ist irgendwie 3SAT-Aufzeichnung in der Stadthalle Mainz oder so.“

    Da hab‘ ich ja Glück, dass mir weitaus peinlichere Perlen nicht aus der Playlist hervorgekrochen. 🙂

    Aber weißt ja, so unterschiedlich scheint z.B. Statlers Musikgeschmack nicht zu sein. Kann mich auch ganz gut erinnern, dass in einem anderen Blog darüber diskutiert wurde (ich glaube von Dean) ob dass bei uns Liberallalas die solche Musik hören nicht einfach nur jugendliches Distinktionsgehabe wäre.

    Ist es natürlich: in 40 Jahren hör‘ ich nur noch die Domspatzen unterlegt mit Marschmusik. 😉

    googlehupf

    17. Januar 2008 at 15:01

  60. @Googlehupf:

    Statler hat ’ne veritable Punk-Vergangenheit, das stimmt schon. Der ist Renegat 😉 … wobei der Schritt vom Punk zum klassischen Bürgerrechts-Liberalismus ja soooo weit auch nicht ist, auch – Achtung, Widerspruch – zum Anti-Etatismus nicht, aber wie da bei dieser Form von Wirtschaftstheorie landen kann, das habe ich auch nie wirklich verstanden. Aber als reinen Distinktionsgewinn über das Normalmaß hinaus habe ich das auch nie wahrgenommen …

    momorulez

    17. Januar 2008 at 16:59

  61. Da war das in meiner Jugend noch anders: Wer CDU wählte, hörte Marschmusik, Country und Klassik, Rock war links (oder Metal teilweise auch ganz rechts). Heute kenne ich eine CDU-wählende Person, die Ärzte-Fan ist.

    che2001

    17. Januar 2008 at 19:14

  62. Gerade so:

    EA80
    Sunn O)))
    Boris
    Earth Crisis
    KFC
    Agnostic Front
    Sick Of It All
    The Locust
    Merzbow
    Napalm Death
    Mouse on Mars
    Cro Mags
    Slayer

    cut

    17. Januar 2008 at 19:21

  63. Das ist und war ja immer das Problem mit diesen POP-Punkern. Würde mich nicht wundern, wenn die auch CDU wählen.
    Huuh. Jetzt gerade die Ärzte mit den Toten Hosen verwechselt.
    Kriege wieder Haue von Momo am Sonnabend 😉

    ring2

    17. Januar 2008 at 19:39

  64. Ich finde noch nicht mal, dass es zwischen den Ärzten und den Toten Hosen heutzutage einen so großen Unterschied gibt, außer, dass die Ärzte frecher und ironischer und die Hosen etwas in die Jahre gekommen sind. Die Ärzte sind heute populärer, dafür waren es die Hosen in den 80ern, als die Ärzte kaum jemand kannte und sie „Ja, ich bin so ein glücklicher Astronaut und ich singe ein Lied“ sangen und keine Punkband waren.

    che2001

    17. Januar 2008 at 20:47

  65. @Che:

    Oooops, der Unterschied ist aber doch gewaltig. Die Ärzte haben nie diesen Schwenk hin zum pseudo-crediblen Stadionrock vollzogen und haben auf allen Ebenen mehr Humor. Die sind auf ihre Art immer sophisticated geblieben. Da liegen echt Welten zwischen den Bands. Die Toten Hosen sind sowas wie der Versuch zu belegen, daß die Kultur der „einfachen Leute“ grundsätzlich ein bißchen doof ist (Ausnahme: Diese frühen „Opel gang“-Geschichten und wirklich tolle Hymnen wie „Ficken, Bumsen, Blasen“ 😉 ), und die Ärzte haben diesen Beleg-Versuch immer wieder neu falsifiziert ….

    @Ring2:

    Ja, in der Tat 😉 …

    @Cut:

    Ich geb’s zu: Davon kenne ich tatsächlich nur Slayer und Mouse on Mars 😦 … oder ist das der KFC aus der frühen NDW?

    momorulez

    17. Januar 2008 at 21:21

  66. Na, der KFC iss doch keine NDW-Band, datt iss Punkrock. Aber wahrscheinlich reden wir von der gleichen Combo 🙂

    Hab die auch ewig nicht mehr gehört. Aber da es am 1.2.08 im D´dorf ein Konzert (mal wiedr seit x-Jahren) gibt und ich ein Ticket habe, seitdem dreht sich der Plattenteller. Die Ticktes gabs übrigens alle für lau. Also: Punkrock.

    Knülle im Politbüro!

    cut

    17. Januar 2008 at 22:01

  67. JAAAAA, die meine ich aber! Obwohl ich damals – Gott, bin ich alt! – auch nur einen Song von denen auf einem Sampler hatte, ich war ja noch Schüler und hatte kaum Geld, wo auch Rotzkotz, Kuschelweich, Hans-A-Plast („Spielfilm, Spielfilm – ich will nicht glücklich sein, wenn der Film noch nicht zu Ende ist!“ – unvergessen von denen ja auch der „geile Lederhosentyp“ und der indizierte „Polizeiknüppel“), Östro 430 („16, 16, was ist nur mit mir los, 16, 16, steh‘ ich denn jetzt auf Kinder bloß!“ war da in’s Vinyl gepreßt – von denen war auch das legendäre „Sexueller Notstand“), ich glaube, auch die Neonbabies, wo wir Zweiraumwohnung schon hatten, Reifenstahl und so unvergessene Hits wie „Retortenkinder“ drauf waren, galten die sehr wohl als so richtige Helden, die vom KFC! An dieses Cover-Foto habe ich auch noch dunkle Erinnerungen, hatten die da nicht Uniformen an? Na, dann viel Spaß!!!

    Mit „frühe NDW“ meine ich auch die Szene, die der Hilsberg ursprünglich beschrieben haben wollte, also all die No-Fun-Gewächse, auch Palais Schaumburg, was auf Hilsbergs eigenem Label war, und was halt so sproß, Der Plan und so, ist ja alles aus dem Punkrock erwachsen … sogar Östro 430 habe ich geliebt damals! Und dann kam diese „Übergangs-Bands“ wie Fehlfarben als erste,die „bei der Industrie“ ’nen Vertrag hatten, Ideal, D.A.F., Trio, die waren ja alle noch super, na, und dann ging’s ziemlich schnell bergab … dann kam die „späte NDW“ …

    momorulez

    17. Januar 2008 at 23:11

  68. Merzbow ist aber auch klasse.

    BTW: Mit der leider völlig überteuerten Falsche Pernod und 2 Studnen „I Heart Huckabees“ bin ich nun auch bereit für den Trinken-und-Posten-Thread…

    lars

    17. Januar 2008 at 23:29

  69. Wieso ist eigentlich „ich möchte ein Eisbär sein“ nicht die Hymne der Klimabewegung? Mal nüchtern gefragt.

    ring2

    17. Januar 2008 at 23:42

  70. Weil Der Eisbär Lars heißt, noch recht klein ist und das nicht möchte 😉

    lars

    17. Januar 2008 at 23:49

  71. Wie, und das ist jetzt alles, was dabei rauskommt, wenn Du Pernod-driven postest, Lars? 😉

    momorulez

    18. Januar 2008 at 9:40

  72. Jau,Östro 430 fehlten in meiner Aufstellung noch,weil ich nicht mehr wusste,Östro Nr. wieviel die hießen („Man will mich in die Klapse schicken,denn mein Bett, das quietscht beim ficken“). Der Stadionrock war m.E.kein schwenk, sondern immer schon da,genau wie die Goldenen Zitronen teilweise höchst pubertäre Songs gemacht haben.Manchmal vermag ich ja nicht zu unterscheiden, ob ein Stück,das da durchs Radio rauscht, von den Hosen oder den Sportfreunden Stiller ist. Andererseits:Campinos über jahrewiderholte Behauptung, er sei der wahre Heino, oder seine Auftritt als gleich fünffacher toter Heino, der aus seinem Grab aufersteht waren absolute Meisterleistungen der musikalischen Satire,mit denen sich die Hosen nicht hinter den Ärzten verstecken müssen. Und derMaßstab, an dem ich die Hosen vor allem messe, ist „Ein kleines bißchen Horrorshow“, was zum Anspruchsvollsten gehört, was der Deutschrock jemals hervorgebracht hat.

    che2001

    18. Januar 2008 at 9:48

  73. „Der wahre Heino“, das war nicht Campino, der war lediglich mit denen auf Tour, und dessen Pfurzen der Nationalhymne fand ich schon auch gut … und die Goldenen Zitronen haben damals absichtlich mit BRAVO-Welten gespielt, den den Hosen ist das eher unfreiwillig passiert, das sie da schon drin waren 😉 …

    „Sie merken nicht, sie merken nicht, daß sie selbser stinken, vor lauter Selbstzufriedenheit, sie wägen sich in sicherheit!“, das ist auch so ein Text von Östro 430, der mir bei aktuellen „Jugendgewalt“-Diskussion immer den Kopf schießt ….

    momorulez

    18. Januar 2008 at 10:51

  74. Das Proletarische an den Hosen finde ich nebenbei gesagt besonders sympathisch an ihnen; die Ärzte sind zwar genial, aber es ist schon mehr das, was man in Frankreich „rock intellaux“ nennt.Linke Musik, die auch Leute mit Hauptschulabschluss tut Not in einer Zeit, in der die extreme Rechte Kulturhoheit über Jugendliche aus ärmeren Verhältnissen hat.

    che2001

    18. Januar 2008 at 12:08

  75. Na, wer glaubt, proletarisch sei so, wie die Toten Hosen sind, ist aber nicht gerade proletarierfreundlich … sind halt alle ’n bißchen doof, die Prolls, nicht wahr? Komischerweise hören sie Die Ärzte ja, trotzdem sie „rock intellaux“ sind, die Proletarier … das ist im Grunde genommen ein Argument wie jenes, das dazu führt, daß auf den öffentlich-rechtlichen Sendern immer mehr Telenovelas laufen (gleich schreibe ich mich in Rage).

    momorulez

    18. Januar 2008 at 13:05

  76. Vielleicht schreibe ich da sehr von meinem eigenen Wahrnehumgshorizont aus; ich kenne die proletarische Hosen-Begeisterung vor allem von jugendlichen arbeitermilieusozialisierten Fußballfans (Fortuna-Düsseldorf-Hannover96-und Göttingen05-Fans), die, als ich Kontakt in die Ecke hatte (90er) keine Ärzte hörten. Und zum Anderen Kritik an den Hosen von naserümpfenden Linken aus Lehrer-Pfarrer-Ärzte-Haushalten, die die Hosen ablehnten, weil die „prollig“ und natürlich, wie der Prolet ja immer, „sexistisch“ seien.

    Was an „Kleines bißchen Horrorshow“ blöd oder dumpf sein soll musst Du mir auch erstmal erklären. Clockwork Orange als Punkrock-Erzählung mit Bezügen zum aktuellen Deutschland zu vertonen finde ich jedenfalls genial.

    che2001

    18. Januar 2008 at 13:18

  77. Ach, die nehmen sich einfach so schrecklich ernst, auch wenn sie immer zwanghaft rumwitzeln, die Kombi geht mir auf den Geist, das habe ich schon in Köln gehaßt, diese Pseudo-Selbstironie, hinter der sich eigentlich dogmatisches Gegockel versteckt … ich mag den Pathos nicht, der sich da einschleicht, gerade bei diesem „Horrorshow“-Album.

    Und bei Fortuna-Fans habe ich wirklich (!!) vollstes Verständnis für Hosen-Fan-Sein, das ist ja noch mal ’ne ganz andere Geschichte. Wobei Bela B. schon weiß, warum er bei uns ’ne Dauerkarte hat 😉 … ich habe aber, und das ist schändlich, das gebe ich zu, tatsächlich auch Vorurteile gegen Rheinländer. Außer gegen Cut! Obwohl ich Düsseldorf auch eindeutig lieber mag als Köln.

    momorulez

    18. Januar 2008 at 13:51

  78. Ach nö, Nicht wirklich, aber als ich posten wollte, war keiner mehr da… 😉 Und den Eisbären hätte ich auch ohne Pernod noch zustande gebracht.

    lars

    18. Januar 2008 at 13:56

  79. In der GÖ-Szene hieß es mal „Ausländer rein, Rheinländer raus“. (Hans Meise, Novesia, Dirtypicture, bitte weglesen) 😉

    che2001

    18. Januar 2008 at 13:57

  80. @Momo: Vielen Dank. Ist mir eine Ehre!

    Ansonsten wird es mir immer klarer. Wir müssen die Wiederbelebung des Rheinischen-Separatismus forcieren. Che hatte die Tage ja schon dankenswerterweise in seinem Blog auf die Genossen von der RRU verlinkt. Leider nur ein Fun-Projekt. Die eigentliche Herauforderung ist dabei die, zu verhindern, dass daraus eine wohlstandschauvinistische Sache wird (die tatsächlich Erfolg haben könnte fürchte ich).

    cut

    18. Januar 2008 at 14:50


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