shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Fördert Genossenschaften!

with 6 comments

Ach, dann springe ich mal auf den nächsten Zug, die nächste Sau (ab auf den Grill!) auf, der/die die Nation in Atem hält und an Dorfstraßen versammelt – aber eigentlich nur, weil Pauls Überschrift vom „Vaterlandsverräter“ (bei Ypsen hieß das „Volksfeind“, den hat der Schirrmmacher wohl gerade mal wieder gelesen) mich an gute, alte Zeiten erinnert, als man den Sozialdemokraten noch zuschob, „vaterlandslose Gesellen“ zu sein. Was ja dann strukturell sich reproduziert in manchen außenpolitischen Positionen, die der sehr gemochte Paul in der Regel zu vertreten pflegt.

Ansonsten gehe auch ich bald in die Selbsthilfegruppe für anonyme Nokia-Nutzer, und komischerweise schäme ich mich noch nicht mal: Ich freue mich für die Rumänen. Und plädiere dafür, diese 90-Millionen, die ja irgendwo in der Staatskasse rumgelegen haben müssen, in Zukunft doch lieber zur Aufstockung der Hartz IV-Sätze zu nutzen und vor allem gezielt Genossenschaften zu fördern. Wer solchen Branchenriesen wie Nokia die Kohle in den Arsch steckt, hat doch selber schuld. Handys produzierende Genossenschaften gibt’s aktuell nur leider keine, sonst würde ich prompt wechseln!

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Written by momorulez

20. Januar 2008 um 12:52

Veröffentlicht in Ökonomie, Baggage, Links?, Staat=Markt?

6 Antworten

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  1. Wenn wir politisch korrekt sein würden, dürften wir überhaupt keine Handys besitzen, denn daran klebt das Blut von Schwarzen. Eine Schusswaffe aus dem Hause Colt oder Klamotten von Thor Steinar sind als Waren sehr viel unproblematischer als JEDES Handy.

    che2001

    20. Januar 2008 at 17:19

  2. Du hast doch aber auch eins.

    momorulez

    20. Januar 2008 at 19:00

  3. Stimmt schon, ohne Tantal keine Leistungs-Mikroelektronik (man bracht es zum Bau kleiner Kondensatoren hoher Kapazität). Und Tantal stammt unter anderem aus dem Kongo – und finanzierte damit den Bürgerkrieg.

    MartinM

    20. Januar 2008 at 20:01

  4. Ich schmeiß meines jetzt weg, dieser Terror der Erreichbarkeit nervt ja sowieso … Kehrtmarsch!

    momorulez

    20. Januar 2008 at 20:36

  5. Ha, Langsicht zahlt sich aus, kürzlich war ich schon fastr soweit, ein geschenktes Handy anzunehmen. Die Chancen dafür sinken wieder.

    lars

    21. Januar 2008 at 0:50

  6. Klar habe ich eins – ich komme beruflich nicht ohne aus. Im Übrigen vernichten wir bereits Regenwald, indem wir Schuhe tragen (Kautschukplantagen). Es waren iranische Bekannte, die mal meine Klamotten durchcheckten und von oben bis unten durchgingen,was daran alles Dritte-Welt-Ausbeutung ist.

    che2001

    21. Januar 2008 at 9:29


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