shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Wieder Raucher

with 12 comments

schmidtsche solidarität

Bei der Diskussion über den dummerhaftigen SZ-Artikel und den heischenden PR-Geck der Nichtraucher gegen Helmut die Mützer Schmidt – in, wo war das? in Hessen? – oder so, werde ich mental wieder zum Raucher.

Dabei fand ich das Umdrehen des Prinzips eigentlich richtig. Finde ich immer noch.
Es ist richtig, erst einmal das Rauchen zu untersagen – und das ist ja demokratisch legitimiert geschehen, was ja in der Diskussion in wenig unterzugehen schien – und dann aus der Situation heraus, gerne auch aus ganzen Kneipen rauchende Ausnahmen zu machen.

Mit solchen Spacken allerdings möchte ich aber nicht in einer Linie stehen. Das venebelt mir die Lust am Streiten.

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Written by ring2

28. Januar 2008 um 23:41

Veröffentlicht in Bio-Macht und Bio-Politik

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12 Antworten

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  1. Wieder Raucher « shifting reality

    Helmut Schmidt Solidaritäts-Adresse von einem Nichraucher

    Lieblnk.de

    28. Januar 2008 at 23:44

  2. Nur eine Frage der Zeit, bis Amnesty sich der Raucherunterdrückung annehmen muss…

    NUB

    29. Januar 2008 at 8:36

  3. @NUB:

    In der Tat …

    @Ring2:

    Auch als vehementer Verfechter der Legitimation durch demokratische Verfahren, übrigens auch und gerade bei sogenannten „Eigentumsfragen“: Das funktioniert bei der konkreten Ausarbeitung des Rauchergesetzes nicht. Man kann auch nicht demokratisch legitimieren, daß alle die Erik heißen nur noch auf Hauptverkehrsstraßen scheißen dürfen. Dadurch, daß eine Kennzeichnung als Raucherkneipe nicht möglich ist und zudem der Wirt für mein potenzielles Verhalten haftbar gemacht werden kann, sind einfach ein paar Grundsätze ausgehebelt, die als Grundlagen eben dieser Legitimation unverzichtbar sind.

    momorulez

    29. Januar 2008 at 9:50

  4. Man kann auch nicht demokratisch legitimieren, daß alle die Erik heißen nur noch auf Hauptverkehrsstraßen scheißen dürfen.

    Danke. Ein schöneres Beispiel hätte ich jetzt auch nicht finden können.

    David

    29. Januar 2008 at 11:58

  5. Gern geschehen 🙂 !

    momorulez

    29. Januar 2008 at 12:27

  6. Dabei fand ich das Umdrehen des Prinzips eigentlich richtig.

    Leider hört meinen Vorschlägen ja niemand Wichtiges zu, aber ich hatte während der Diskussion vor dem blöden Gesetz, das wir jetzt haben, immer mal wieder geäußert, ich fände ein Rauchverbot okay, wenn es die Möglichkeit gäbe, sich eine Lizenz für Rauchergaststätten zu kaufen. Die Einnahmen werden benutzt, um die Beiträge für die staatlichen Krankenkassen zu reduzieren, und der Wirt schlägt eben einige Cent auf jedes Getränk auf. Alle wären glücklich. Außer…

    Außer natürlich denen, denen es gar nicht um „Nichtraucherschutz“ geht, sondern nur darum, anderen ihre Lebensweise vorzuschreiben. Und das scheint der Großteil der Proponenten des Rauchverbots zu sein.

    Karsten

    29. Januar 2008 at 12:36

  7. @ momo: Der wesentliche Unterschied, den Du ja in der Diskussion so gerne weglässt, ist der, dass – nehmen wir mal an, ich scheißte immer auf Straßen – niemand an Passivschiete einatmen ernsthaft krank werden kann.

    „Es ist noch niemand erstunken“ hat meine Oma immer gesagt 😉
    … und wenn Du „Erik“ mit „Bürger“ ersetzt und Schiete einatmen Krebs machte, dann biste wieder bei meiner Position.

    @Karsten. d’accord – feine Idee. Nu musst Du Dich nur noch wählen lassen.

    ring2

    29. Januar 2008 at 12:56

  8. @Ring2:

    Angesichts dessen, daß ich ja Karstens Position mehrfach ganz ähnlich vertreten habe, erübrigt sich Dein Einwand und wird auch durch Wiederholung nicht triftiger. Du gehst freilich nicht auf das eigentliche Thema ein, was nämlich wie Gegenstand demokratischer Legitimation sein kann.

    momorulez

    29. Januar 2008 at 13:20

  9. Auch ne Antwort 😉
    Ich geh jetzt scheißen, das geht übrigens auch besser, wenn man mal ne Weile nicht raucht 😉

    ring2

    29. Januar 2008 at 16:52

  10. meine verdauung läge brach, wenn ich nicht rauchen würde …

    momorulez

    29. Januar 2008 at 17:16

  11. Es wäre also auch undemokratisch, wenn es ein Gesetz gäbe, das cabriofahrenden Sahras vorschreibt, auf Rasthöfen immer Bratwürste zu essen?

    che2001

    29. Januar 2008 at 17:23

  12. Na, das natürlich nicht, das fände ich völlig in Ordnung 🙂 … der Demos bin ich!

    momorulez

    29. Januar 2008 at 17:47


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