shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Über das Bewußtsein von Tomaten

with 43 comments

So, das ist Wissenschaft, mal richtig gemacht! In solchen Aussagen kommt sie zu sich selbst:

 „Der Tomate ist es auch egal wie und wo sie wächst. „

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Written by momorulez

30. Januar 2008 um 17:48

Veröffentlicht in Rand-Notizen

43 Antworten

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  1. das ist doch gar nicht wahr! Ich hab sie ja gefragt. Das ist doch alles Quatsch. Was anderes ist es mit Quark-

    T. Albert

    30. Januar 2008 at 19:40

  2. Mein Kaffee sagt mir auch gerade, er wolle von mir nicht getrunken werden …. seitdem der Gralshüter westlicher Wissenschaft diesen Satz geschrieben hat, ist mir, als würde mein Tisch zu mir sprechen, die Salami soeben beim Abendbrot schrie beim Anblick des Messers, mit dem ich sie in Scheiben schneiden wollte, hysterisch auf, „Keine Schlachtung in der Küche“ schrie sie, der Baum hier vor meinem Fenster summt irgendwas von „legal, illegal, scheißegal“ …. die Dinge und Wesen, sie stimmen ein in gar grausig Chöre und plaudern Seelenzustände … am schlimmsten jedoch meine Schefflera, die sinnentleert und unaufhörlich brabbelt „Alles Bewußtsein ist Bewußtsein von etwas“ – Hilfe!

    momorulez

    30. Januar 2008 at 21:51

  3. Da wird man fast zurm Animist: Seitdem wir den Dingen ihre Seele entzogen, beginnen sie sich zu rächen. Den Dingen wächst ein Buckel, sind entstellt und sperren sich ihrer Rasterung durch Zweck-Mittel-Rationalitäten. Sie zeigen Ausfallerscheinungen. Genau das meinte Kafka mit der Figur des Odradek und Benjamin mit seinem bucklichten Männlein: „Wen dieses Männlein ansieht, gibt nicht acht. Nicht auf sich selbst und auf das Männlein auch nicht. Er steht verstört vor einem Scherbenhaufen. (…) Das Männlein kam mir überall zuvor. Zuvorkommend stellte es sich in den Weg. Doch sonst tat er mir nichts, der graue Vogt, als von jedwedem Ding, and das ich kam, den Halbpart des Vergessens einzutreiben“.

    lars

    30. Januar 2008 at 22:14

  4. „Da wird man fast zurm Animist: Seitdem wir den Dingen ihre Seele entzogen, beginnen sie sich zu rächen.“

    Ja: So ja auch der Plot von „Angriff der Killertomaten“ 😉 … jetzt habe ich auch endlich verstanden, was es mit der Evolutionspsychologie auf sich hat. Das isses! Genau das!

    momorulez

    30. Januar 2008 at 22:17

  5. Wenn Du jetzt noch die Rekapitulationsthese von Lamarck mit dazu gibst, müsste ein menschlicher Embryo irgendwann den Status eine Killertomate durchlaufen.

    lars

    30. Januar 2008 at 22:27

  6. Es ist doch kein Wunder. Die Tomate ist ohnehin viel gleichgültiger als z.B. eine Portion Quark.

    Sifting Tomatoes

    30. Januar 2008 at 22:33

  7. Huch?

    momorulez

    30. Januar 2008 at 22:35

  8. Das habe ich mir auch gedacht….

    lars

    30. Januar 2008 at 22:35

  9. Das „huch“ bezog sich aber auf Dich und nicht auf die Sifting Tomatoes, Lars Die haben ja recht!

    momorulez

    30. Januar 2008 at 22:59

  10. So hatte ich das auch verstanden… 😉

    Das „Huch“ kam, als sich der Lamarck aufdrängte…

    lars

    30. Januar 2008 at 23:07

  11. Hab heute Abend Gurkenseele in meine aufgenommen. Gesund. Entschlackt.

    ring2

    30. Januar 2008 at 23:22

  12. Da haben wir den Salat.

    Sifting Tomatoes

    30. Januar 2008 at 23:35

  13. Richtig ist: Da hatten wir den Salat.

    lars

    30. Januar 2008 at 23:38

  14. …mit Gurke!

    lars

    30. Januar 2008 at 23:44

  15. Wir SIND Salat!

    momorulez

    31. Januar 2008 at 0:00

  16. Du bist Deutschland, äh Salat. Jedenfalls, ich will damit nichts zu tun haben, schon aus Gründen der Selbsterhaltung. Außerdem ist es so: Wenn ich nicht drin bin, ist es mir eh´egal.

    Sifting Tomatoes

    31. Januar 2008 at 0:21

  17. Ich bin eine egalitäre Tomate.

    Sifting Tomatoes

    31. Januar 2008 at 0:23

  18. DU bist Gurke, Du bist Deutschland.

    Erik

    31. Januar 2008 at 0:58

  19. Best served with moral dressing.

    😛

    lars

    31. Januar 2008 at 1:25

  20. Dann sind ja gurkende Tomaten Deutsche? Und Menschen im Prinzip Gurken mit Menschenhirn und Menschen mit Tomatenaugen. Des Rätsels Lösung, alles gleich; selbst das Wasser, dass ja essentieller Bestandteil der Gurke ist. Was ist dann mit dem Gesetz: Was du nicht willst das man dir tut, das füg auch keinem Andren zu. Die Antwort: Entweder Kanibalismus – die Tomaten und auch die Kohlrabi Rächen sich – oder wir lassen sie in Frieden ruhn – Tod.
    Alles Kraut und Rüben…

    loddi

    31. Januar 2008 at 1:36

  21. Nein: Weil Gemüse so gleichgültig verharrt, wird es Salat, wird es Salat … was Du nicht willst, daß man Dir tu, das gilt nur für Milch- und Mehlspeisen.

    momorulez

    31. Januar 2008 at 10:03

  22. Für die internationale Ausbeutung der Milch- und Mehlspeisen? Kaiserschmarren!

    lars

    31. Januar 2008 at 15:12

  23. meint Ihr das eigentlich ernst? Kaiserschmarren? Lars! Du kannst nicht alles haben!

    T. Albert

    31. Januar 2008 at 15:43

  24. Ich würde mich auch schon mit einer Dampfnudel zufrieden geben, oder wenn es möglich ist, mit einem Germknödel 😉

    lars

    31. Januar 2008 at 15:52

  25. JA, die Dampfnudeln. Die besten bekam ich in Wien, dann von einer Freundin aus Prag, selbstgeformt. Aber die besten Buchteln backt ein berliner Freund von mir , der aus München kam, besser, ich muss es leider sagen, Lars, als die Buchteln vom Dichtl. Aber die fand ich ja auch schon ziemlich besser als Tomaten, denen alles Wurscht ist. Für die hab ich kein Verständnis!

    T. Albert

    31. Januar 2008 at 16:16

  26. Ich erinnere mich an vegane Demoparolen:

    Trauer und Wut, Milch ist weißes Blut!

    Hinter dem Schlachthof steht das Kapital, der Kampf um Befreiung ist internanimal!

    che2001

    31. Januar 2008 at 16:17

  27. ich habe im Dichtl noch keine einzige Buchtel gegessen, und galube Dir das gerne. Mein liebster Germknödel stammt natürlich von mir 😉

    lars

    31. Januar 2008 at 16:19

  28. Interanimal – ist gut. Die Dichtl-Buchtl empfehle ich mal. Dann hatten die so Pralines, mein lieber Schieber, die haben uns beim Ausstellungsaufbau immer so Zeugs geschenkt. Schon dafür hat sichs gelohnt – wusst ich aber vorher nicht, dass Ihr da so tolle Sachen zu essen kriegt.

    T. Albert

    31. Januar 2008 at 16:26

  29. Moment mal! Dieses Gutmenschen-Dichtl-Buchtl-Gerede geht am Kern vorbei. Das Thema ist doch vielmehr: Wie hältst Du es mit den Tomaten?

    Sifting Tomatoes

    31. Januar 2008 at 17:07

  30. hab ich doch ganz oben schon gesagt: ich habe die blöde tomate gefragt, und sie hat geantwortet, dass das alles gar nicht wahr sei.

    T. Albert

    31. Januar 2008 at 17:14

  31. Ach, wer hat uns verraten – die Tomaten!

    momorulez

    31. Januar 2008 at 17:17

  32. Natürlich stimmt es! Kennt ihr die Wahrheit: Esst keine Tomaten mehr…ihr macht euch selbst den Geist so schwer..für einen interanimistischen Austausch und gk (grünkernige Tomaten)…
    kommt zur ipd: il patito pomodoro
    P.S.: Wir respektieren natürlich auch interkulturelle Dichtl-Buchtl-Knödl Standpunkte, Für eine Preußisch-Bayrische Verbindung

    loddi

    31. Januar 2008 at 17:31

  33. kaum redet man ein bisschen übers essen, was ja nun das wichtigste lebensthema ist, weiss wieder jeder alles besser, obwohl die tomate mir, MIR die wahrheit gesagt hat.
    und jetzt kommst du auch noch mit ner partei. aber ich stelle fest, dass ihr preussisch-bayerische knödln nur respektiert, also nicht mögt, und offensichtlich nur italienerinnen im partito pomodoro sind. cosi non va, naturalmente!

    T. Albert

    31. Januar 2008 at 17:39

  34. Wir akzeptieren alle Menschen, die sich auf Tomaten spezialisiert haben, sie also nicht essen!, sondern nur als hohes Gut der Esskultur ansehen. Knödelkochende südlich der Weißwurstgrenze Lebende – egal ob Kaierschmarn oder Spanferkel – werden natürlich auch aufgenommen. E una cosa multo semplice…
    Gestern hat sie übrigens noch mit uns gesprochen.

    loddi

    31. Januar 2008 at 18:48

  35. Wer das Bewusstsein der Tomaten verschweigt, sollte zum Dichtl-Buchtl-Knödel nicht sprechen!

    Sifting Tomatoes

    31. Januar 2008 at 19:37

  36. NUB

    31. Januar 2008 at 20:45

  37. Als Gewächshausgezücht geht mich der Klimawandel nichts an.

    Sifting Tomatoes

    31. Januar 2008 at 20:51

  38. wer hätte denn jetzt tomatiges Bewusstsein bewusst verschwiegen,hmm?
    Und das Dichtl-Buchtl-Knödl-Bewusstsein willste ja nun nicht ernsthaft damit vergleichen? Oder? Im Gewächshaus kriegste von den Knödl-Buchtln doch gar nix mit!

    T. Albert

    31. Januar 2008 at 20:55

  39. „Nix geht ohne
    mich als Bohne!“
    sprach die Grüne
    oben ohne
    bis sie brach
    jeden Tach
    unweit von Lüne
    unweit von -burg.

    Und da half
    kein Chirurg
    mehr.
    Das ist
    nicht fair,
    Ralf!
    Mist!

    Worüber sich natürlich vor lauter bestbehüteten, gleichgültigen Gewächshaustomaten wieder kein Mensch Gedanken macht, bis in die Hirnmasse vollgestopft mit Germknödeln, wie die Südländer, die Augsburger und Züricher und Bayern und Schwaben, nun mal sind! Ja.. T. Albert, was tut ihr den Kartoffeln denn eigentlich an beim Rösti? Hä???

    Während die Tomaten da so egalitär vor sich hinwuchern, ist die Mißhandlung der Bohne sogar in den Namen EINGESCHRIEBEN: Brechbohne!!! Nur die Wahl, zu kotzen oder sich brechen zu lassen wie ein Migrant im Bootcamp – und ihr witzelt hier zynisch über Dichtl und Buchtl und Knödl. lauter proppere Wirtschaftswunder-Kinder, die man schon im fötalen Zustand mit Ei und Mehl verwöhnte und behudelte und versorgte! Während die Bohne BRICHT!

    momorulez

    31. Januar 2008 at 22:10

  40. Und die Kartoffelpuffer?Hmmm?

    T. Albert

    31. Januar 2008 at 23:18

  41. Ach, das warn bestimmt Leute mit Schweizer Migrationshintergrund damals, die Gröbners …

    momorulez

    31. Januar 2008 at 23:51

  42. Eben beim nach Hause gehen schrie mich der Wind an, ich möge aus dem Wege gehen. Es hätte hier nicht jeder so viel Zeit zum Schlendern.
    Hab vor Schreck aufgehört zu atmen. Der hat sich dann auch beschwert. Habe ihm Schweizer Schokolade versprochen. Puh, Tür zu geschlagen. Wenn ich auch nicht weiss weswegen sie das verdient hat, sie weiss es bestimmt.

    Erik

    31. Januar 2008 at 23:57

  43. momorulez,
    ich muss schon sagen, Du drehst es Dir ganz schön zurecht. Wie Du es gerade brauchst. Nur die brechende Bohne, die passt Dir in den Kram Deiner ganzen Transzendental-Kombinatorik, die Du an den Tag legst, nachdem Du beim Griechen integriert Tomaten begrapscht hast. Wenn ich nach HH komme, dann will ich die mal sehen, diese Brechbohne. …Gröbners Kartofflpffr, pah!

    Und Erik, das geht ja wohl auch nur nonch dort bei Euch: Hier ist die versuchte Bestechung desWindes vor Schreck mit Schokolade nicht mehr erlaubt. Sie wurde etwas hochmütig in ihrer Wichtigkeit und begann, den Wind zu blähen. Da wurde der Riegel vorgeschoben, der nicht weiss weswegen er was verdient haben könnte.

    T. Albert

    1. Februar 2008 at 8:31


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