shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Archive for Februar 2008

Zum Glück bin ich ein alter Mann …

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Written by ring2

29. Februar 2008 at 16:36

Wovor unsere Eltern uns nicht warnten …

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Na, dann mal Platten auf den Tisch! Da kann man ja einfach mal mitspielen.

Wirklich bedeutend: Die „Alexandra“-Platte von Muttern. „Der große Clown“, „Mein Freund der Baum“, „Sehnsucht heißt ein altes Lied der Taiga“, irgendwie verstand man das als Kind.

„Auf dem Wege nach Odessa

über’s schwarze Meer

sah ich ihn für ein paar Stunden

und dann nimmermehr“

, das dauerte noch ’ne Weile, bis ich das partiell selbst erleben durfte.

Die Alexandra habe ich geliebt, und die liebe ich heute noch. Bei Milva geht’s mir konträr, obwohl ich da manches wohl noch mitsingen könnte, z.B, wie man Frau sein kann und trotzdem frei.Und das elende:

„Du siehst immer nur mein Sonntagsgesicht,

Du kennst nie mein Alltagsgrau.

Keine Angst, damit belaste ich Dich nicht,

ich bin ja nicht Deine Frau ….“

Herrlich. Demis Roussos gab’s auch, „Goobye my love, goodbye“, ach, irgendwie hatte das eine ähnliche Komik wie Ivan Rebroff, zu dessen „Mit der Troika in die große Stadt“ ich dann versuchte, Kasaschock oder wie das heißt zu tanzen. Na, und den Konstantin Wecker, „Weckerleuchten“, tolles Album, „Wenn der Sommer nicht mehr weit ist“ und so, den habe ich auch über Muttern entdeckt.

Ansonsten wurde mir nur einen nachhaltige Aversion gegen Kammermusik und Mozart-Violin-Quartette eingeimpft, sowas macht mich bis heute einfach nur aggressiv. Anders Simon & Garfunkel: Das war schon schön, daß die da standen auf dem Teakholzregal.

Vatern hingegen gab sich weniger kultiviert und schwankte lediglich zwischen countreyeskem und Blasorchester. Regelmäßig wurde der Witz gerissen, Mireille Mathieu könne ja auch den Spargel quer essen, und viel weiter ging’s da auch nicht in Sachen Musik-Kompetenz. Geliebt hat er allerdings Truck Stop, am dollsten „Das Mädchen wird schöner mit jedem Glas Bier“, was so als Textzeile ja lustiger ist als der dazugehörige Song. Und das erste Mike Krüger-Album, das hat er auch geliebt, und, ich geb’s zu: Das finde ich auch bis heute ziemlich spaßig. „Wenn ein Schnitt daneben geht“, das summe ich so manches mal noch vor mich, ebenso wie „Leichenwagen, Leichenwagen ….“ oder das mit dem Faltenrock. Mit der großen Pointe vom Faltenpyjama.

Those were the days, my friend, we thaught they never end … zum Glück taten sie’s dann aber, und deshalb abschließend die Lebensbeichte: Mein erstes Konzert, wo ich alleine hinging, ohne Eltern, das waren bots. Und ich schäme mich bis heute nicht dafür 😉 ….

Written by momorulez

29. Februar 2008 at 9:19

Zahnlos, Arbeitslos, Wertlos: Schlecht!

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Im Lateinunterricht haben wir gelernt, daß Ochlokratie „Herrschaft der Schlechtesten“ bedeutet und am unteren Teil des Rings wechselnder Staatsformen steht.1. Ich schlage vor, den Art. 20 [Verfassungsgrundsätze] (1) ehrlicherweise wie folgt zu formulieren:

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein ochlokratischer und sozialistischer Staatsbund von Neidhammeln. Proleten wird bei der Besetzung öffentlicher Ämter als sozialen Ausgleichs ihres miesen Charakters der Vorzug gegeben. Über den Nachweis der Proleteneigenschaften entscheidet das Gesunde Volksempfinden. Über die Umbenennung in PRD
entscheidet ein Volksabstimmung nach vollständiger Herstellung der Sozialen Gerechtigkeit
.“

Ich gehe mal davon aus, daß der Herr Karl Stritzinger sich nicht zu den schlechtesten zählt. Sonst könnnte er ja gar nicht so tolle Texte schreiben.

Ich meine, wer will schon Proll sein? Diese grundneidischen, nach den Papierkörben, aus denen sie sich neuerdings ernähren, stinkenden Looser und Opfer, mit denen wird er sich ja nicht gemein machen wollen. Zahnlos, arbeitslos, wertlos. Das Dreiklassenwahlrecht unter Wilhelm Eins und Zwo hatte schon was für sich, insofern sei die Gleichung Kapital = Kompentenz gleichrangig zum Prinzip der Besten-Herrschaft in Verfassungsrang erhoben, so ja die Conclusio des vor Wortwitz und Gedankenreichtum funkelnden Beitrages des Herrn Karl Stritzinger zur Krise der Demokratie.

„Bist ja nur neidisch!“, „Heul doch“, die kaum noch kultivierte Schulhofhaftigkeit des politischen Diskurses aus der rechten Ecke der Blogosphäre erhebt de facto den Schwanzvergleich zu neuen, politischen Ehren. Ich hab den Besten, der Deine ist SCHLECHT!

Wie nennt man das neuerdings? „Evaluierung“? Ersetzen wir also die Parlamente durch Evaluierungskomissionen! Wie, das passiert schon allerorten, Herr Dräger? Na, richtig so. Nur die Besten haben Rechte, weil sie nicht neidisch sind! Worauf auch, gelle? Hähähä …

In den Personalausweis kommt die dann die Einstufung, kennt man ja noch von den Bands aus der DDR, wo auch nur die Besten Auftrittsgenehmigungen erhielten! Und die Puhdys sogar richtig Asche!

Diskussion eröffnet, welche Kriterien das sein könnten: Einkommen, Schwanzgröße, geilstes Weib und geilstes Auto, beste Gene, tollste Universität besucht – wie war das noch in dieser Werbung mit Polaroids? Der Herr Stritzinger hat sie internalisiert Glückwunsch! Gebt ihm die Herrschaft, da er zu den Besten zählt!

Written by momorulez

28. Februar 2008 at 9:19

Huch?

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Written by momorulez

27. Februar 2008 at 8:29

Veröffentlicht in Rand-Notizen

Soweit kommt´s noch

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Während in Frankreich mittlerweile 40 000 Studentinnen als Edelhuren ihr Studium finanzieren, bieten sich Hamburger Studierende gegen Bezahlung der Studiengebühren als Leihmütter und Samenspender an. Höhere Qualifikationen, z.B. ein Dr.hc. Oec. oder ein MBO können, aber das wäre ein anderes Thema, übrigens für den Verkauf einer Niere, einer Milz oder mehrerer Finger erworben werden.

http://www.studentenbaby.de/html/studentenbaby.html

Written by che2001

26. Februar 2008 at 15:09

Noch mehr Lala oder Schluss mit dem Wegschauen oder auch Black Power now!

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Ein bißchen Lala

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Written by che2001

26. Februar 2008 at 11:10