shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Und wie Du wieder aussiehst!

with 38 comments

Untergang des Abendlandes leicht gemacht: es reichte kürzlich aus, in die Stadt zu gehen, dabei meinen Vater zu treffen und ein Palituch zu tragen, um mir Tiraden dieser Art anzuhören:

http://www.blog.mactv24.de/2007/09/04/und-wie-du-wieder-aussiehst/

Als Mittvierziger und Führungskraft in Festanstellung wegen eines einzelnen Kleidungsstücks gesagt zu bekommen, dass ich verlottere oder aus mir nichts werden könne ist jedenfalls reichlich absurd. Ich trage im Job ja Markenanzüge und italienische Designerschuhe, ebenso selbstverständlich laufe ich in meier Freizeit aber in Szeneoutfit umher. Scheinbar ist der alte Herr der Meinung, so richtig könne es mit aufstieg und Karriere nur klappen, wenn man den bürgerlichen Chic auch verinnerliche. Für mich dagegen sind Pierre-Cardin-Anzug und Borelli-Schuhe Arbeitskleidung, wie für den Werker der Blaumann.

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Written by che2001

2. Februar 2008 um 15:27

38 Antworten

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  1. Also das neue (anscheinend erst ein paar Minuten alte) Theme sieht jedenfalls grottig aus. Das davor war besser, das weiß-auf-schwarze noch viel feiner.

    Und um doch noch halbwegs on-topic zu werden: ich kenne das Problem nur umgekehrt, ich muss mir Sprüche anhören, wenn ich mal Businesskasper-Outfit geschäftsmäßigen Anzug trage. Aber ich sage mal, so rum ist es mir lieber. 😀

    micha42

    2. Februar 2008 at 16:54

  2. Argl. Das „strike“-Tag wird akzeptiert, das äquivalente „s“ offenbar nicht. Deshalb ist da oben jetzt das lange Wort mit B am Anfang und Bindestrich mittendrin leider _nicht_ durchgestrichen.

    micha42

    2. Februar 2008 at 16:58

  3. Ich stimme Micha24 bzgl. des Themes voll und ganz zu.

    momorulez

    2. Februar 2008 at 17:32

  4. …. zudem uch der Autor nicht erkennbar ist! Ich würde sowas nie schreiben und weigere mich auch inständig, Marken-Anzpüge zu tragen!!!

    momorulez

    2. Februar 2008 at 17:34

  5. Hat da Erik wieder rumgespielt?

    lars

    2. Februar 2008 at 18:18

  6. Nee, Che war’s! Ich hätte ihm eben am Telefon einfach nicht erklären dürfen, wie man das macht 😉 …

    momorulez

    2. Februar 2008 at 18:24

  7. Owei…

    lars

    2. Februar 2008 at 18:25

  8. Und das finde ich jetzt richtig schön 😉

    che2001

    2. Februar 2008 at 18:33

  9. Was ist denn das für eine Gothic-Jugenstil-Synthese für höhere Töchter? Also ich bitte doch um …. um …. na, bitte jetzt kein Schülertagebuch hier. Das sieht aus wie Briefpapier aus den 80ern. Und die Autoren sieht man auch nicht.

    momorulez

    2. Februar 2008 at 18:37

  10. Das war jetzt auch nur ein Scherz 🙂

    Das Echte kömmt gleich!

    che2001

    2. Februar 2008 at 18:43

  11. Boah, geil. Das bisher häßlichste Layout!

    David

    2. Februar 2008 at 18:58

  12. Mit dem aktuellen, also diesem hässlichen Blauen mit dem Hauch von Beige, könnte ich leben, das sind nur die Kommentare unübersichtlich. Sieht allerdings ein wenig aus, als hätte das jemand von der FDP sich ausgedacht …

    momorulez

    2. Februar 2008 at 19:07

  13. Bei dem mit dem grünen Tunnel konnte ich nicht mehr anders, sorry – ist das denn jetzt genehm? Erik, kann man da irgendwie die Schriftgröße anpassen?

    momorulez

    2. Februar 2008 at 22:39

  14. IHR WOLLT MICH FERTIGMACHEN!
    DARUM GEHTS EUCH DOCH HIER.

    T. Albert

    2. Februar 2008 at 22:42

  15. T.Albert, Du bist mir hier einer der Liebsten, in echt, ey. Mich kitzelt es ja eigentlich, das Layout zu versuchen, das ich für mich selber am Liebsten hätte, ganz sozialrevolutionär. Soll ich? Darf ich?

    che2001

    2. Februar 2008 at 23:00

  16. Ja, mach, aber bitte icht das mit dem grünen Tunnel! Bitte nicht! Und auch nicht dieses schwarz-lilane!

    (… oder ging die Frage nur an jene, die Du ganz besonders lieb hast? An mich also nicht? Hä?????)

    momorulez

    2. Februar 2008 at 23:04

  17. Da ich hier eh nicht mehr mitkomme, mal ganz OT (glaube ich zumindest): Diese permanenten Designwechsel verwirren mich. Kommentare links, rechts, oben, unten, mal schwarz, mal weiss, nee, nee, das überfordert mich, selbst als Leser. Bis Rosenmontag ists mir egal, aber zum Aschermittwoch hätte ich gerne ein demütig rheinisch katholisches Design. Für die Ewigkeit bitte.

    cut

    2. Februar 2008 at 23:19

  18. cut
    das verstehn die Norddeutschen ja eben nicht- demütig, rheinisch, ewig katholisch.

    che
    naja, also, ich bin ja schon völlig fertig. Dann kannstes auch zeigen, was Dir vorschwebt. – Wahnsinn, diese ästhetischen Permanenz-Revolutionäre. Was sagt denn Professor Mandel?

    T. Albert

    2. Februar 2008 at 23:29

  19. Is das jetzt das Design der revolutionären Heiterkeit?

    T. Albert

    2. Februar 2008 at 23:34

  20. Ihr nehmt das mit dem „und wie Du wieder aussiehst“ echt zu ernst. Ich seh hier bals eh nichts mehr vor blindheit. dieses rot im Titel knallt jetzt wirklich… Dabei bin ich doch farbenblind!!!

    lars

    2. Februar 2008 at 23:34

  21. ES GIBT KEIN WICHTIGES LESEN IM LASCHEN!

    T. Albert

    2. Februar 2008 at 23:39

  22. T.Albert, mein Professor ist Jan Luc Godard, und ich sehe parallel „Weekend“. OK, jetzt kommt das gnadenlose echte Che-Design (ziemlich viel los für Samstag Nacht, nächstes renoviere ich ne Wohnung und übernächstes Wochenende vergnüge ich mich mit einer netten Bitch, also knallt´s jezze, wie zitternde Wölfe sagen würden).

    che2001

    2. Februar 2008 at 23:44

  23. Ein bißchen sehr unübersichtlich, oder?

    lars

    2. Februar 2008 at 23:48

  24. JA GODARD IST NATÜRLICH WICHTIGER ALS DER TROCKENE BELGISCHE MANDEL. UND GODARD IST SCHWEIZER. OH, UND WIR HABEN VORGESTERN DEN ÜBER DIE MASZEN LANGWEILIGEN FERNSEHAPPARAT MAL WIEDER ABGESCHAFFT.

    T. Albert

    2. Februar 2008 at 23:50

  25. Warum SCHREIST du denn so? Das macht mich noch ganz nervös…

    lars

    2. Februar 2008 at 23:53

  26. wie der wieder aussieht! So weltraummannmmässig. aber menschenähnlich.

    farbig und flächich und mit diesem kreuzungspunkt hats was von el lissitzky. aber nur, wenn man viel nach rechts zieht vom gesamtbilde.

    T. Albert

    2. Februar 2008 at 23:56

  27. ICH SCHREI JA GAR NICHT.!!!!
    MICH VERSTEHT NUR KEINER! ich bin am ende mit den nerven und den augen, oder umgekehrt. ich fühl mich wie ein irisches mädchen von beckett.

    T. Albert

    2. Februar 2008 at 23:59

  28. Finde diese Designerwählscheibe ja auch nicht den Hit. Aber wer sind Mandel und El Lissitzky? Würde ja gerne verstehen.

    lars

    3. Februar 2008 at 0:03

  29. Professor Mandel kennste nicht? Ist auch nur so ne ferne Erinnerung von mir.Ich wüsste nicht, wann ich zuletzt was von ihm gelesen habe. Grosser Trotzkist, der Professor.

    El Lissitzky? Einer meiner Lieblingshelden in der Kunst. War oft in Hannover, um mit Schwitters zu witzeln. Die haben im Sprengel.Museum gute Sachen von ihm.
    Grosser Typograph und Graphiker. Grosser Raum-Definiteur, Malerei wird Körper: Proun und die Proun-Raüme hat er erfunden. Als Architekt u. a. den Wolkenbügel und die Lenin-Rede_kanzel in der Luft. Wahnsinnsfotograph.

    T. Albert

    3. Februar 2008 at 0:18

  30. Dann muss mich mal durch’s Netz wühlen, nach den beiden. Hat der Mandel auch einen Vornamen oder hieß der einfach nur „Professor Mandel“?

    lars

    3. Februar 2008 at 0:22

  31. die Mandel? Ernest.

    T. Albert

    3. Februar 2008 at 0:24

  32. Ah. Okay, Wikipedia spuckt schonmal was aus.

    lars

    3. Februar 2008 at 0:30

  33. hier gute seite von studenten in biel/bienne. ihr typolehrer unterrichtet auch, ,wo ich bin.
    das machen die als so ne art dauerprojekt.

    http://demo.sfgb-b.ch/TG/20erJahre/Bibliothek/Sowjets/LissitzkyWerk.htm

    T. Albert

    3. Februar 2008 at 0:35

  34. Diese Proun-Räume sind ja fantastisch…

    lars

    3. Februar 2008 at 0:43

  35. …so gehe jetzt ins Bett.

    lars

    3. Februar 2008 at 0:47

  36. ich auch. Ja, die sind toll, diese Russen. Aber irgendwann hat Stalin das alles in den Keller gepackt. Das war lange alles nur Legende . Stückchenweise haben sie dann mal Sachen rausgerückt und gezeigt, ab Mitte der siebziger Jahre. Aber dann wars unglaublich. mein Vater hat mich ja als siebzehn, achtzehnjährigen vor jeden Fetzen geprügelt, der irgendwo im Westen auftauchte. Ich bin ganz verdorben davon.

    T. Albert

    3. Februar 2008 at 0:54

  37. Wollen wir nicht wie Stalin dieses sozialrevolutionäre Design auch in den Keller packen???? Da ist ja auf der Hälfte der Seite nix los …

    momorulez

    3. Februar 2008 at 10:12

  38. Für meinen ganz persönlichen Geschmack war das ja das einzig akzeptable, alle anderen Entwürfe waren schon Kompromisse an Euch, die ich, einmal an der Macht, natürlich nicht machen würde…

    che2001

    3. Februar 2008 at 11:40


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