shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Die Nicht-Logik des Vollzugs von Kunst steht dann aber immer noch vor dem Problem der Intersubjektivität? Oder nicht?

with 32 comments

Berliner Denkmal für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Mies van der Rohe aus dem Jahr 1926, Friedhof Berlin-FriedrichsfeldeBild: Bauhaus-Archiv

(Quelle: www.politikundunterricht.de/ 4_02/einleitung.htm)

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Written by talbert

11. Februar 2008 um 2:23

32 Antworten

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  1. Da fragt es sich doch glatt: Was will uns der Künstler damit sagen? 🙂

    momorulez

    11. Februar 2008 at 9:50

  2. Bildung ist Menschenrecht. Das war die Moderne. (Warum gabs 33 keinen Generalstreik? )

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 9:57

  3. Warum hat man in den 20ern keine Reichswehr gegen die Nazis eingesetzt? Wie hätten sich wohl die Pistoleros von der SA gegen eine Abteilung Schwere Artillerie gehalten?

    che2001

    11. Februar 2008 at 12:10

  4. Warum werden Denkmäler nicht wieder aufgestellt, die von den Nazis abgerissen wurden? Einverständnis?

    momorulez

    11. Februar 2008 at 12:15

  5. Aber Denkmäler, die „unseren verlorenen Kolonien und den dort gefallenen Kameraden“ gedenken stehen noch.

    che2001

    11. Februar 2008 at 12:31

  6. wie reagieren wir auf die bevorstehende aufregung, wenn das ding von mies (es handelt, wie man sieht, von massen) wieder aufgebaut werden sollte?

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 13:55

  7. Auf nem Kamm die Internationale blasen?

    che2001

    11. Februar 2008 at 14:06

  8. machnwa! Ärger, nichts als Àrger, international.

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 14:09

  9. ach, ich hab keinen Kamm. Kamm am Mann wäre reine Sinnfreiheit an mir.
    (David, Du kannst mich ruhig korrigieren.)

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 14:11

  10. Und reißen wir dann die Kolonialdenkmale ab?

    che2001

    11. Februar 2008 at 14:12

  11. wie denn ohne Kamm? Mit den nackten Händen anfassen?

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 14:14

  12. „David, Du kannst mich ruhig korrigieren.“

    Ich korrigiere Dich!

    David

    11. Februar 2008 at 14:21

  13. „Ich korrigiere Dich!“

    Ich bin beruhigt!

    (Das ist nicht so einfach für bildungsferne Leute mit all den Soziologen, Philosophen, Kunstgeschichtlern, Linguisten hier. Ihr seid die Sinnstifter, ich bin nur ein Bildungskonsument.)

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 14:47

  14. Konsumentenhaltung also.

    David

    11. Februar 2008 at 14:49

  15. JA! Das hab ich so gelernt, Papa zahlte alles. Für uns gabs keinen kleinen Pfennig Bafög, wie für die ganzen Prekariatisten um uns rum.

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 14:57

  16. Jetzt überschreibt man gleich 3 Einträge mit „Jetzt mal im Ernst“, und was passiert? 😉

    momorulez

    11. Februar 2008 at 15:20

  17. Intersubjektivität ereignet sich!

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 15:22

  18. Schönheit ist kein Fluch!

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 15:23

  19. Die Nachricht ist eine Ware!

    che2001

    11. Februar 2008 at 15:40

  20. Ha! Ein Wochenende im Süden und schon tanzt im Norden der Bär… Einen Moment nicht aufgepasst und dann das hier….
    Kämme zu verschenken, Im Notfall auch Mistgabeln…nur intersubjektiv zu gebrauchen und die Medientheorie Schneewitte fällt in einen langen, tiefen Schlafen.

    @talbert: Bist Du denn schon in Dortmund? Weißt Du schon Genaueres?

    Und „Schönheit ist kein Fluch!“ könnte diesen Tag wunderbar überschreiben.

    Andererseits erinnere ich mich da mit etwas Grauen an die Vorlesungen in Sozialpsychologie, die mit dem Satz von Sappho „Wer schön ist, ist auch gut“ eingeleitet wurden und im Folgenden evolutionäres Wissen zu Partnerwahl, Sexualität, der Größe der Oberlippen und dem idealen Hüft-Taillen-Verhältnis von Männern und Frauen präsentierte.

    lars

    11. Februar 2008 at 15:45

  21. @lars,
    d`mund ist am fünfzehnten. Dann bist Du noch am Filme gucken, oder schon wieder zurück?

    Und die Sappho hatte doch recht! Ich weiss es. Ich bin selber selten schön.

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 15:52

  22. Hass spricht.
    Liebe singt.

    che2001

    11. Februar 2008 at 15:52

  23. das is doch linker stammtisch.

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 15:55

  24. Achso, Du kommst erst zum Wochenende!

    lars

    11. Februar 2008 at 15:57

  25. ja, das wurde verlegt.

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 16:01

  26. In Göttingen hatten ja mal Antifas ein Kriegerdenkmal zerstört, und als deswegen der DGB-Vorsitzende gehen musste, veranstaltete man eine Solifete, auf der alle ein T-Shirt trugen, das ein umstürzendes Kriegerdenkmal zeigte, auf dem „alle werden fallen“ stand, und als Jahre später die Autonome Antifa (M) meinte, eine andere Antifagruppe sei ein Phantom, denn sie existiere zwar, man sähe sie aber nie, rannten auf einer Demo kurze Zeit später zwei Dutzend Leute mit Shirts rum, die Phantom-der-Oper-Masken zeigten und den Schriftzug „Phantom-Antifa“.

    che2001

    11. Februar 2008 at 18:37

  27. jaaa, die Revolution steht im Dienste der Poesie, nicht umgekehrt! Das sag ich ja schon lange.

    T. Albert

    11. Februar 2008 at 18:54

  28. Jep. Das nochmal zum Benjamin-Büchlein: Auf die Ästhetisierung der Politik ist mit der Politisierung der Kunst zu antworten.

    lars

    12. Februar 2008 at 10:56

  29. Mann, Du gibst einem auch Aufgaben auf. Das les ich dann noch. Der Boris Groys schreibt ja irgendwo – Mist! Jetzt hab ichs vergessen. Hahahaa!

    T. Albert

    12. Februar 2008 at 14:13

  30. Im Ernst, das war für mich einmal ein politischer Standardtext, sozusagen einer meiner politischen Ausgangspunkte in früher Jugend, ebenso wie PaulLafargue „Das Recht auf Faulheit“. Ha, dazu fällt mir OP.P.Zahl ein, der in den 70ern schrieb: „Einem Kommunisten wurde verboten, Richter zu werden, einem anderen, Schulrat. Moment mal – was ist ein Kommunist? Ja, genau. Was gibt es im Kommunismus nicht mehr? Menschen mit geballter Macht über andere. Es wurde verboten, Richter und Schulrat zu werden, zwar nur bestimmten Personen, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Es gibt ja auch keine Kesselflicker mehr, keine Wasserträger, keine Seiler und keine Henker.
    Darüber hinaus wurden ihnen verboten zu arbeiten, welch Traum von der ausbeutungsfreien Gesellschaft.
    Wir raten also Kommunisten, die vor einem Ausschuss sitzen, verschlagen-dialektische Antworten zu geben,damit sie in den Genuss kommen, nicht mehr arbeiten zu müssen. Die Partei gegen die Arbeit, Sektion Knast und Lager, schreibt jetzt nicht weiter, weil sie dafür zu faul ist.

    che2001

    12. Februar 2008 at 15:09

  31. jaja, das haben wir uns damals so vorgestellt, in der gymnasialen Jugend. Den P.P. Zahl haben wir ja recht gern gelesen – wie man gerade sieht, mit tiefem Grund. Aber andere fanden das ja fürchterlich beängstigend. Dann dies Bommi-Baumann-Buch – darf man das überhaupt sagen, dass man das gelesen hat ? Kursierte aber nun mal alles.

    T. Albert

    13. Februar 2008 at 22:35


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