shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Was Ökonomen so alles „Fehlallokation“ nennen …

with 20 comments

…. obwohl sie doch eigentlich nur schreien: Mein Klientel an die Macht! Wie sich Normatives generiert, das wollen doch bitte wir bestimmen!

Man vergleiche also das hier und jene Diskussion dort!

Nachschlag: http://www.abendblatt.de/daten/2008/04/03/864762.html

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Written by momorulez

8. April 2008 um 8:21

20 Antworten

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  1. Wer ist denn mein Klientel?

    Und ob Montagsspiele jetzt wirklich so schlecht sind… Für Stadionbesucher vielleicht, für Fernsehzuschauer sind sie dagegen perfekt.

    statler

    8. April 2008 at 10:54

  2. Momorulez, Deine allgemeine Behauptung (Klientelkämpfe) halte ich für gut beobachtet, aber in diesem Fall ist sie schlecht angewendet. Und umgekehrt: Normalerweise halte ich von den Argumentationen von „Euckens Erbe“ (der Eucken höchst selten mal kapiert) wenig – aber in diesem Fall: eben doch.

    Im Kern hat er Recht: Die üppige (und m.E. allzu üppige) Ausstattung des ÖR Fernsehens mit den Geldern der Bürger führt – unter dem argumentativen Deckmantel der „Grundversorgung“ – dazu, dass ebenjene sogenannte Grundversorgung nicht privat und marktnah erfolgt, was u.a. niedrigere Spielgergehälter bedeuten würde, sondern im Wesentlichen tatsächlich in Form einer üblen Fehlallokation.

    Nun sind Fehlallokationen nicht ausschließlich Domäne des öffentlich-rechtlichen Bereiches – und tatsächlich spielen hier Machtfragen herein (mächtig sogar!), mithin diverse Klientelgruppen und deren Begehrlichkeiten.

    Es ist zudem ein kritisierenswerter Abstraktionsschritt, sich den kommerziellen „Fußballmarkt“ als eigentlich machtloses bzw. machtarmes Gebilde vorzustellen, das erst mit Auftreten öffentlich-rechtlicher Anbieter der Gefahr von Fehlsteuerung | Fehlallokation ausgesetzt ist.

    Aber es stimmt.

    Würde der Gesetzgeber (diesmal: im Interesse seiner Bürger – weniger aus den Spezialinteressen von Klientelgruppen heraus) den für öffentlich-rechtlichen Fußball verwendbaren Betrag auf 100 Millionen begrenzen (der Rest müsste werbefinanziert werden – oder als Ausgabe halt unterbleiben), sowie im Gegenzug die öffentlich-rechtliche Gebührenfinanzierung zu Gunsten der Bürger um ca. 350 Millionen Euro gekürzt werden, dann wäre das im Ergebnis tatsächlich deutlich allokationseffizienter.

    Mit anderen Worten, das Geld der Bürger wäre deutlich effizienter verwendet worden. Und die Sichtbarkeit bzw. „Grundversorgung“ von Fußball für die Öffentlichkeit wäre in diesem Fall praktisch genauso gut!

    Darum ist der gegenwärtige Zustand: eine Fehlallokation.

    Den rhetorischen Kunstgriff von Euckens Erbe, die öffentlich-rechtliche Überfinanzierung des Fußballs stark in die Nähe von 8 GEZ-Milliarden zu legen, und zu suggerieren, dass die komplette öffentlich-rechtliche Medienfinanzierung unnötig wäre und verlustfrei „auch von den Privaten“ zu erbringen wäre, nun, darüber sollte man freundlich hinweg sehen.

    (zumal – markant im Unterschied zu „Euckens Erbe“ – öffentlich-rechtliches Fernsehen ordoliberal sehr gut begründbar ist, ähem, wenngleich nicht im gegenwärtigen Umfang. Es bleibt aber, der Umstand erhalten, was dem rechtslibertären Namensräuber der Hinterlassenschaften von Eucken sehr ärgern sollte, dass ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk sowohl für das Funklionieren der Demokratie, aber auch für das Funktioneren der Marktwirtschaft wichtig ist. Während „Euckens Erbe“, mit einem vereinzelten, zutreffenden Argument gleich den ganzen öffentlich-rechtlichen Rundfunkt einebnen möchte, was wie Momorulez sagt pure Klientelpolitik wäre, gibt es im Gegenteil ein bedeutendes öffentliches Interesse an seinem Erhalt. Ich bin allerdings davon überzeugt, und zwar im Moment recht gründlich überzeugt, dass wir eine Halbierung der derzeitigen Rundfunkgebühren dem öffentlichen Interesse besser entspräche – bzw. eine bessere Allokation darstellen würde. Einen sehr guten entbürokratisierenden Schritt in diese Richtung könnte man gehen, indem man die GEZ komplett abschafft und auf Steuerfinanzierung umstellt. Damit hätte man etwa 160 Millionen Verwaltungskosten eingespart – sowie die korrespondierenden Bürokratielasten für Privatleute und Unternehmen in Höhe von etwa 80 Millionen Euro. Auch das: vermeidet Fehlallokationen, z.B. in der konkreten Gestalt rüpelhaft auftretender GEZ-Kontrolleure.)

    Dr. Dean

    8. April 2008 at 11:09

  3. Dich als Vertreter direkter Demokratiemodelle meinte ich doch gar nicht, ich meinte den Erben da drüben bei den FDOG, und da sind dann jene, die Frau Schäferkordt finanzieren, ganz klar Klientel. Über die es ja viel zu sagen gäbe.

    Das mit den Montagsspielen ist deshalb so ein gutes Beispiel, weil man nachvollziehen kann, wie das Einwandern von Sponsoreninteressen in lebensweltliche Zusammhänge diese moduliert, und das so, daß Akteure zu Statisten degradiert werden sollen: Genau jene, die ansonsten als Kulisse taugen und das, was übertragen wird, ja erst mit reiz versehen.

    Das ist ein Fall der Umstrukturierung (quasi-)-öffentlichen Raumes. Diese Spiel-Ansetzungen Freitags sind ja auch schon der Hammer – da habe ich regelmäßig Probleme, rechtzeitig in’s Stadion zu kommen. Und daß es verdammt schwer ist, Montags seinen Verein zu unterstützen, das ist nun mal so. Von der DSF-Werbeunterbrechungs-Berichterstattung jetzt mal ganz abgesehen.

    Und das Gruselige ist ja, daß all diese Faktoren von so einem Begriff wie „Fehlallokation“ gar nicht begriffen weden. Finde ich eine völlig absurde Herangehensweise an das Thema, ganz anders übrigens als die Frage nach Zwangs-Gebühren, die man ja legitimerweise stellen können muß.

    momorulez

    8. April 2008 at 11:11

  4. Das ging an Statler …

    momorulez

    8. April 2008 at 11:11

  5. @Dean:

    Alle Fragen, die Du anscheidest, sind vollkomen diskussionswürdig – aber Du stimmst ja zu, daß die FdoG da schlicht kontextfrei diskutieren. Z.B. auch ohne die Rolle der DFL zu hinterfragen – oder habe ich was überlesen?

    momorulez

    8. April 2008 at 11:15

  6. @ Momorulez
    Jain. Angedeutet habe ich das mit „sich den kommerziellen “Fußballmarkt” als eigentlich machtloses bzw. machtarmes Gebilde vorzustellen“ (was u.a. auf die Vermachtung am Fußballmarkt via DFL-Monopol zielt, aber auch auf die schwierige Wechselbeziehung z.B. zwischen Fan- und Vermarkterinteressen), aber Du hast schon Recht, eigentlich spreche ich nur die globalen Fragen an, vor allem, ob das Geld der Bürger bei den hunderten ARD-Millionen fürd die DFL wirklich optimal angelegt ist.

    Mein Eindruck ist halt, dass sich bei uns so etwas wie ein „öffentlich-rechtlicher Rundfunkpolitikomplex“ gebildet hat, zu dem dann auch gehört, dass man seitens der ÖR Akteure meint, dass man der DFL einfach mal eine halbe Milliarde Euro in den Rachen werfen sollte, auch um „mitzuhalten“ (bzw.: automatisch die Oberhand zu haben) im rundfunkauftragswidrigen Wettbewerb mit privaten Rundfunkanbietern.

    (Man könnte ketzerisch m.E. die nur teilweise fragwürdige These aufstellen, dass allein schon die Spielberichterstattung für die Fußballvereine einen prinzipiell ausreichend großen Gewinn für ihr Geschäft darstellt, auf dessen Basis sie z.B. Sponsoren akquirieren können. Hätte der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich z.B. seit 40 Jahren für den Handball eingesetzt statt für Fußball, dann wäre Fußball bei uns heute vielleicht ein medientechnischer Randsport ähnlich wie Volleyball, der als Mediensportart trotz vieler Breitensportler so gut wie nicht stattfindet, und die Handballer würde man unterschiedslos „Millionarios“ nennen, während sich Rundfunkpolitiker und Privatinteressenten um die Übertragungsrechte prügeln…)

    Dr. Dean

    8. April 2008 at 12:08

  7. Naja, kommt darauf an, ob man das Fehlallokation nennen kann… Wenn ich es aus der Perspektive eines Fernsehzuschauers sehe, ist es doch so: Ich kriege Samstags und Sonntags abends Spiele aus der ersten Liga zu sehen; parallel dazu ein Fernsehspiel der zweiten Liga anzusetzen, würde also dazu führen, daß viele TV-Zuschauer nicht beides sehen können. Für einen Fernseh-Fan, der übers lange Wochenende von Freitags bis Monats Fußball sehen kann, ist das also so schlecht nicht.

    Und wieviele Leute gucken das Montags im DSF? Ein, zwei Millionen? Also, ich schätze, daß die Montagsansetzung mehr Zuschauern nutzt, als sie schadet. Daß man sich als Stadiongänger ein wenig veräppelt fühlt, sehe ich ein. Ich hab auch manchmal das Gefühl, man zahlt seinen Eintritt, um dann auch noch die Kulisse im Unterhaltungsprogramm für Logenbesitzer und Fernsehzuschauer spielen zu dürften — eigentlich sollte man dafür bezahlt werden, jedenfalls bei schlechten Spielen! Man gehört zum Fan-Kern, der die Mühen des Stadionbesuchs auf sich nimmt, und dann plant die Liga für die Leute zuhause. Klar fühlt man sich da nicht richtig gewürdtigt und berücksichtigt. Aber am Ende, unparteiisch gesehen, nutzt der Montagstermin glaube ich wirklich mehr, als daß er schadet.

    statler

    8. April 2008 at 13:02

  8. @Dean:

    „Mein Eindruck ist halt, dass sich bei uns so etwas wie ein “öffentlich-rechtlicher Rundfunkpolitikomplex” gebildet hat, zu dem dann auch gehört, dass man seitens der ÖR Akteure meint, dass man der DFL einfach mal eine halbe Milliarde Euro in den Rachen werfen sollte,“

    Da ist was dran – wobei genau das ja für mich, jetzt auf andere Diskussionen bezogen, ein Argument dafür ist, eher bei Organsiationsweisen und deren Vernetzung anzusetzen und nicht bei einer Staat/Markt-Entgegensetzung. Das ist ja wie die Privatwirtschaftsvertreter, die Ministerien „ausgeborgt“ werden und dort dauerhaft privat finanziert arbeiten, im Grunde genommen. Und hat nicht an solchen Strukturen dann gerade der Ordoliberalismus zu knapsen, theoretisch?

    @Statler:

    Im Sinne allgeminen Nutzenkalküls kann man wohl so argumentieren, wobei mich ja viel mehr ärgert, daß sich Akteure wie z.B. – wirklich nur zum Beipsiel – das DSF dann gebährden, als habe alles nach ihrer Pfeife zu tanzen. Und dieser „Boykott“ des Millerntor ist ja nun auch ein Ergebnis, da ist dann immerhin was erreicht worden 😉 …. klar, dafür haben wir dann auch nicht die Hammerstürmer. Würden wir für die paar Kröten aber auch nicht kriegen. Und durch rege Vereins- und Fankultur, durch die auch allerlei Unsinn ensteht, ist immerhin diese Verfügungsplan erst mal unterlaufen, und das finde ich schon gut 😉 … und, ganz ehrlich, ob sich öffentlich-rechtlich nun viel besser benimmt, weiß ich auch nicht. Aber aus Fußballfan-Sicht guckt sich das im Fernsehen deutlich besser weg als dieses DSF.

    momorulez

    8. April 2008 at 15:30

  9. Ich verstehe das mal wieder nicht alles.
    Allo-wer?

    Was ich aber verstehe ist, dass sich die DFL und das DSF nicht nur im Sinne ihrer Buchstaben so ähnlich sind, wie sie sich von den Fans des FC St. Pauli unterscheiden.

    Die Wahrnehmung ist da so aus den Fugen, dass ein DSF Chefredakteur unwidersprochen »Wir lieben St. Pauli« sagen darf, wobei er lediglich wir lieben Sankt Paulis Marktwert meint. Der lässt sich nämlich in Reichweite berechnen.

    Dummerhaftige Drohungen, wie das Nichtübertragen von Spielen könnten die Vereine im DFB regeln, wobei jeder Club soundsooft gezeigt werden müsste. Wenns nicht anders geht?


    Froberg: Wir wollen aufklären. Durch die Montagsübertragung können die Hamburger Fans einem Millionenpublikum in ganz Deutschland zeigen, was St. Pauli für ein geiler Verein ist. Das ist wie ein Schaufenster.

    … der kommt gar nicht auf die Idee, dass die Paulifans im Stadion gar keine „Werbung“ im „Schaufenster“ DSF für den „geilen Verein“ machen wollen. Die wollen Fußball sehen und lebendig feiern. Mit ihren Gästen und deren Fans, darum geht’s und wird im Interview der Mopo (die übrigens immer schlechter abschneidet ggü dem HA bei der Pauliberichterstattung und jetzt auch noch twittert) nicht einmal thematisiert.

    Das hat mit Markt nix zu tun, sondern mit Verbands-Bürokratie und der Machtausübung in Mono- (DFB/DFL) und Oligopolen (TV).

    Jaja, wieder mal die Polen.

    Übrigens entfacht sich an solchen Fragen der nächste Paradigmenwechsel. Wem gehört der Fußball?

    hab ich bei mir drüben schon mal gefragt – und erwarte spätestens, wenn ein paar hundert Menschen am Millerntor tweets, talkradio-mitschnitte und handyvideos hochladen eine Verlagerung zurück zum Fan.

    http://www.ringfahndung.de/archives/fans-20-wem-gehort-der-fusball

    Die rechtliche Keule wartet schon da draussen, auch die Diskussion über Stadionerbote, äh Stadionverbote für Benutzer von Kameras und Videohandys.
    Ich bin mir sicher, wir erleben schon bald Rückzugsgefechte, wie sie die Musikindustrie schon einmal erfolglos führte. Gegen Kunden, Fans und den Sport selbst.

    ring2

    9. April 2008 at 13:34

  10. Stadionerbote? Stadion-Erbote! Kein Schreibfehler, sondern eine gute Idee! Wie wäre es damit: Für z.B. einen Spieltag gestattet bittet man die Fans, Video- und Audiopodcasts zu machen. Das hülfe auch gegen das von Ring2 zurecht beklagte Polenproblem.

    Dr. Dean

    9. April 2008 at 13:52

  11. @dean: Ja, da wäre dann die Aufgabe, „Stadionatmosphäre“ für die da draußen zu erschaffen. Etwas, was das DSF strukturell nie hinbekommt.
    Da fehlt eben die Leidenschaft.

    Das weiss jeder, der sich noch an Hörfunkübertragungen erinnert, oder das Glück hatte in seinem Unglück (kzH) die Fans und Reporter vom AFM Webradio zu empfangen.

    Das geht auch bei 1860 oder Freiburg, und würde wohl Fußball 2.0 genannt. 😉

    ring2

    9. April 2008 at 14:37

  12. Übrigens, Orte an denen sich so ein Stadionerlebnis 2.0 aggregieren ließe, gibt es schon.

    Bspw. die St. Pauli Gruppe bei Facebook:
    http://www.facebook.com/pages/st-pauli/6522429422

    Immerhin schon 282 Mitglieder (fans auf engl. 🙂 und da ist noch gar nix los …

    ring2

    9. April 2008 at 14:42

  13. @Ring2:

    Bei dem Mopo-Interview mit dem DSF-Grinser habe ich auch herzlich gelacht – im Pokal ja gerne mal Schaufenster, aber dieses Anbiedern, nee, das ist ja fast wie bei der Kneipe bei uns nebenan 😉 … und diese Radio-Idee, die finde ich super, aber ich glaube, ich pack das im Moment nicht.

    momorulez

    9. April 2008 at 15:18

  14. PS: Was ist denn Facebook nun schon wieder?

    momorulez

    9. April 2008 at 15:20

  15. Facebook? Die aktuell angesagte zarteste Versuchung seit Erfindung der sozialen Netze. Im Prinzip ziemlich das Gleiche wie Friendster, nur halt noch nicht so tot. Ich persönlich bevorzuge Kaioo.

    Dr. Dean

    9. April 2008 at 22:42

  16. @dean echt, diesen Bertelsmann-Klon ohne Gesicht? Oder hat sich da inzwischen was getan? Als ich da war gab es „nur“ HSV Gesuppe beim Thema Hamburg. Von Social Networks im Sinne der Gemeinnützigkeit, die die da vor sich hertreiben habe ich nix gesehen. Und sorry, dieses Viral mit StasiVZ war auch doof!

    ring2

    9. April 2008 at 23:04

  17. Aber wir kommen vom Thema ab.
    Bei der Idee, via 1000mikes.de einen Sankt Pauli Sender-Katapult zu eröffnen bin ich wohl zu optimistisch gewesen:
    Leider darf man nur eine Leitung zur Zeit nutzen. Soviel zu Collaboration Networks ;(

    Aber die Richtung ist da, die Menschen sind da, die Technik ist da. Alles was noch hindert sind alte Verbands-Strukturen und Anwälte. Life sucks sometimes.

    ring2

    9. April 2008 at 23:07

  18. @ ring2
    Bertelsmannklon? Sorry, kann ich nicht erkennen. Ja, wo denn?

    Ich mag mich täuschen, aber Bertelsmann hat bei Kaioo keine Aktien drin. Wenn alle Menschen, die mal bei B-Mann gearbeitet haben, etwas anderes tun – ist das andere dann automatisch ein Bertelsmannklon?

    Oder könnte es – sowas soll es ja geben – sogar eine Aus-einander-setzung mit der Bertelsmannkommerzkultur sein? Ist Kaioo schlecht, weil ehemalige B-Männer dazu die Idee hatten und Geld reingesteckt haben? Oder ist Kaioo, unabhängig von den Ideengebern, einfach die zur Zeit beste und vertrauenswürdigste Atlernative zu Facebook und StudiVZ?

    Ich nehme das im Moment an – und lasse mich von Dir gerne vom Gegenteil überzeugen.

    (Im Moment hätte ich eher den Verdacht, dass es für die dahinter stehende IT-Firma ein Schaufensterprojekt ist. Das mag man doof finden, wäre aber auch das z.Zt. übelste, was mir zu Kaioo einfällt)

    Wenn mir die Weitergabe von Daten wichtig ist, eine durchaus beachtliche Beteiligung der Nutzer an der Produktentwicklung und die gemeinnützige Verwendung von Werbeeinnahmen: Welche guten Alternativen zu Kaioo gibt es dann, ring?

    Dr. Dean

    10. April 2008 at 16:40

  19. @ Dean.

    Wahrscheinlich bin ich nur so garstig, weil ich das Grundprinzip ja sehr sympathisch finde.

    Es ist nur stümperhaft umgesetzt. Das fängt bei den vielen Daten an, die kaioo haben will, wenn ich mich anmelde und verschärfte sich imho noch, als ich zum Thema HH keine sozialen Gruppen fand, sondern Geblubber über den HSV, aber wirklich aus der untersten Schublade.

    Da steuert(e) keiner, nirgens war der Anspruch, eine gemeinnützige Gemeinschaft zu sein kolportiert.

    Die angeblich nicht von kaioo stammende Viralhetze gegen StudiVZ war dann die Krönung.

    … ja, das riecht alles nach einem ähnlichen Bertelsmannprojekt: napster.

    vgl: http://www.ringfahndung.de/index.php?s=kaioo

    ring2

    11. April 2008 at 14:13


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