shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Ist der Satz …

with 7 comments

… „Ich bin kein Geschichtenerzähler“ nicht selbst eine?

Advertisements

Written by momorulez

10. April 2008 um 8:30

Veröffentlicht in [kleine Form]

Tagged with , , ,

7 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. 🙂
    nur appetitanregend

    Kaa

    10. April 2008 at 15:00

  2. Ich hatte mich vorgestern morgen selbst ausgesperrt, weil meine Klingel klemmte. Seit vorgestern morgen bin ich mir nicht mehr so sicher, ob wir in der Postmoderne leben, wir Bastler-Identitäten haben und die modernen Geschichten zu Ende sind. Gibt es eigentlich einen Geschichtenanafang der klassischer ist als: „An einem Dienstag morgen stand Lars A. vor seiner Haustüre. Er hatte sich ausgesperrt. Nun stand er da, die nackten Füsse in den Schuhen, eine Jeans und ein ungebügeltes Hemd tragend. Der Schlüssel drinnen und die einzige anwesende Nachbarin hatte kein Telefon…“

    lars

    10. April 2008 at 19:08

  3. Ja, eben 😉 …. ist mir auch zwei Mal relativ kurz hinterher passiert, erst Sicherheitsschloss kaputt und dann Schlüssel im Schloss abgebrochen, hatte aber zum Glück wenigstens einmal ’nen Handy dabei. Und, in der Tat: Echte Plot-Beginn …

    Und ich glaube tatsächlich zunehmend, daß narrative Muster unsere Wahrnehmung prägen und all die Propositionen von diesen abgeleitet sind … verspüre einen starken Hang, Literatur zu totalisieren, aber natürlich so, daß Wahrheit nicht abhanden kommt …

    momorulez

    10. April 2008 at 19:39

  4. na, den Hang habe ich ja auch ab und zu 😉

    lars

    10. April 2008 at 19:56

  5. Bei mir ist er neu, und das alles nur wegen Tschechow, meine Güte … der haut echt rein.

    momorulez

    10. April 2008 at 20:02

  6. Lost in Tchechov! 🙂

    lars

    10. April 2008 at 20:05

  7. Zur Wiedergewinnung lese ich jetzt einfach abwechselnd die Autobiographie von Hunter S. Thompson und den Briefwechsel zwischen Thomas Mann und Adorno, das hilft 😀 … das kann ich auch echt empfehlen, das parallel zu lesen, mehr über die köstlichen Kontraste zwischen dem scheißvornehmen, aber auch großartig kultivierten, alteuropäischen Bildungsbürgertum und der stilistischen Wucht , Brillianz und Komik dessen, was die Amis so zustande bringen, wenn sie gut drauf sind, kann man, glaube ich, nicht lernen … aber zum Ausgleich muß ich dann doch immer an wieder an der kühlen Teich von Melichovo ausweichen, wo man beim Angeln scheitern sollte und an dem man so herrlich über sich selbst lachen kann, weil das Leben eigentlich eine miese Geschichte ist, die aber gerade deshalb Spaß machen kan!

    momorulez

    10. April 2008 at 21:14


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s