shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

12:30, ohne uns!

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Das Geld Menschenströme und ihr Verhalten steuern kann, es immer mehr tut, ist ja hier immer mal wieder Thema. Inzwischen, so die Hoffnung, hat es die DFL ein wenig übertrieben:

Fussball-Fans fühlen sich immer mehr als “nützliche Idioten”, deren Leben am Wochenende von Renditeüberlegungen in Asien geleitet wird. Die Sozialromantiker St. Pauli sind ein Fanprojekt, dass gegen die neuen Anstoßzeiten und ihre Gefahren eine Petition ins Leben gerufen haben.

• Nehmen Sie diese neuen, fanfeindlichen Anstoßzeiten vor allem am
Samstag und Sonntag zurück! Beginnen Sie an diesen Tagen keine Spiele
vor 15 Uhr.

• Werten Sie die 2. Bundesliga im öffentlichen
Interesse auf durch möglichst einheitliche Anstoßzeiten an maximal zwei
Tagen pro Spieltag.

• Verzichten Sie an Wochentagsspieltagen auf Anstoßzeiten vor 19.30 Uhr.

• Sorgen Sie durch frühzeitige und langfristige Terminierung der
Spieltage für Anreise-Planungssicherheit vor allem für die Auswärtsfans.

GEGEN DIE ZERSTÖRUNG DES KULTURGUTS FUSSBALL!

Links zum Thema:
DFL-Entscheidung über neue Anstoßzeiten 2009: “eine Katastrophe für den Fußball”
„Fussball-lebt“, ein Metablog zum Thema „Wem gehört der Fußball“

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Written by ring2

23. Mai 2008 um 15:21

Veröffentlicht in Fussball, Ordnungsrufe

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5 Antworten

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  1. „Da wird es sehr deutlich, wie sehr wir dort aufgefordert sind, gegen jegliche Bestrebungen, die da gleichgeschlechtlich ausgeprägt ist, vorzugehen.

    Christoph Daum

    ring2

    23. Mai 2008 at 16:22

  2. Als ich das las, Ring2, da dachte ich: „Mist, der Daum rüsselt wieder – und zwar ganz schlechten Stoff.“

    Sonntags, 12:30, bedarf es m. E. gar keinen Boykottaufrufs, damit die Ränge in St. Pauli-Stadion leer bleiben. Bis vielleicht auf jene Fans, die sowieso von Freitag Abend bis Montag früh durchmachen ….

    MartinM

    23. Mai 2008 at 17:08

  3. Also, eigentlich ist die Sache doch relativ einfach: Wenn es tatsächlich so endet, daß zu manchen Terminen, wie dem um 12.30, drastisch weniger Leute ins Stadion kommen, dann wird dieses Experiment vermutlich nach einer Saison beendet. Die DFL-Leute wollen ja auch nicht, daß in leeren Stadien gespielt wird. Also, schauen wir doch mal, wie die Geschichte dann wirklich ausgehen wird

    statler

    23. Mai 2008 at 19:49

  4. Das gemeine ist doch, dass der Aufwand der Menschen sooo hoch ist, während die Funktionäre nicht weiter nachdenken müssen.

    Ob das klappt, was da gepkant wird gerade, nämlich die erste Halbzeit *vor* dem Stadion zu verbringen, steht ja noch in den Sternen.

    ring2

    23. Mai 2008 at 20:28

  5. Passend dazu vielleicht auch das hier:
    http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=133

    Greg

    25. Mai 2008 at 17:28


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