shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

„Generation doof“?

with 2 comments

Das scheint dem Che und seiner Skepsis gegenüber den Jüngeren ja recht zu geben:

Bedrückend aber ist, dass viele junge Menschen eine ebenso löchrige Vorstellung von Geografie, Technik oder der politischen Verfassung haben. Oder vom Geldverkehr: „Fragen Sie mal in der Oberstufe eines Gymnasiums, was Zins, Zinseszins, Rendite oder Inflation sind“, sagt Bonner, „das weiß keiner.“ Von Rechtschreibung ganz zu schweigen. Eine junge Frau fragte die Buchautoren: „Wie schreibt’n ihr doof? Doof wie blöd oder wie die Seife?“

Wat bin ich froh, daß ich meine Jugend in der Stadtbibliothek verbracht habe … aber die ist mittlerweile ist wahrscheinlich eh geschlossen. Um bengalische Bettler zu retten oder die Steuerlast für Porsche nicht allzu nicht zu erdrückend zu gestalten. Warum sollten auch rumänische Arbeiter unsere Bibliotheken finanzieren? Hä? Oder so.

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Written by momorulez

30. Juli 2008 um 19:07

Veröffentlicht in Ökonomie, die Moral, Pop

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2 Antworten

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  1. doch, klar ist da was dran; merke ich an vielen studenten immer mehr. „antiintellektualismus“ ist aber nicht der richtige ausdruck: die wissen gar nicht, was intellektualität ist oder sein könnte. das hat die schule ihnen auch nicht vermittelt, sowenig wie orthographie, mathematische und geschichtliche grundlagen. das kann man immer öfter nicht diskutieren, und die billig-studiengänge, die gerade erfunden werden, helfen ihnen auch nicht weiter.
    aber gesellschaftliches oder geschimpfe seitens der wirtschaft ist nun reine verlogenheit, schliesslich verhalten die jungen leute sich vollkommen wirtschaftskonform und können mit dem deutschen bachelor nicht mal im ausland studieren, weil das bachelor-studium überall länger dauert.
    kein mensch mit etwas mehr geld macht das mit. von all dem geld, das an den t-shirt-trägern eingespart wird, kaufen sie sich und ihren kindern gute, teuere kleidung und die kinder studieren ganz woanders, dort, wo die bedingungen, die zu ihren und ihrer eltern gunsten gerade durchgesetzt werden, nicht gelten.

    T. Albert

    30. Juli 2008 at 21:43

  2. Wer heute in Deutschland als Spitzenführungskraft wirklich Karriere machen will, für den empfiehlt sich ein Auslandsstudium. Früher studierten die Eliten von Ländern wie Iran, Marokko, Indonesien, Taiwan, Ghana mal in Deutschland, heute gehen die zumeist eher nach F, GB, USA. Hey, in Kalkutta wartet eine Riesenuni auf Kandidaten!

    che2001

    31. Juli 2008 at 9:57


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