shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Au ja, mal ein Psycho-Spielchen!

with 28 comments

Gerade gefunden:

 

„In Der Weg des Künstlers hat Julia Cameron wunderbare Vorschläge, wie Sie Ihren inneres Kind loslassen können.  In einer Übung, die sie „Verbotene Freuden“ nennt, schlägt sie vor, eine Liste von zehn Dingen aufzuschreiben, die Sie gerne tun würden, aber nicht dürfen. „

Wer fängt an?

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28 Antworten

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  1. Der Weg des Künstlers?
    Ich tu doch den ganzen zehn Dinge, die ich nicht tun dürfte.
    Ich dachte, das soll ich.

    T. Albert

    2. September 2008 at 17:09

  2. Ich meinte natürlich:
    Ich tue doch den ganzen Tag zehn Dinge, die ich nicht tun dürfte.
    Ich dachte, das soll ich.

    Ach so, und über Thomas Bernhard kann ich doch nichts schreiben, mensch, das halte ich nicht aus. Dann kann ich den Weg des Künstlers vielleicht nicht mehr gehen, wenn der Bernhard mich künstlerisch in den Wahnsinn getrieben hat.

    Kennste „Midland in Stilfs“ ? Das ist ein ziemlich alter Bernhard, der spielt eben in Stilfs, oder Stelvio auf italienisch, und zwar im Dorfgasthof dort oben, und der Wirt dort hat mir mal erzählt, wie der Bernhard seinen Roman bei ihm in der Gaststube geschrieben hat. Wenn ich mich richtig entsinne – war so 95 oder 96, als ich dort war – haben die alten Herren von Stilfs erzählt, dass Bernhard aber ganz nett gewesen sei.

    T. Albert

    2. September 2008 at 17:29

  3. Ja, der Nationalpark Stilfserjoch ist ein herrliches Kletter- Ski und Wandergebiet, lechz 😉

    che2001

    2. September 2008 at 17:49

  4. Ja, das ist herrlich dort. Ich kann zwar nicht klettern, aber wandern, und das fand ich unglaublich. Dann hab ich mit einem alten tiroler Maurer und Halbbauern irgendwas gemauert, und wir fanden uns sehr nett, konnten uns aber überhaupt nicht verstöndigen ohne HIlfe meines stilfser Kollegen, bei dem ich wohnte. Der Maurer-Bauer, dachte ich immer, kaut auf einer Gummikartoffel rum, während er Laute formuliert, das war fpr mich um einiges irrer als Walliserdeutsch, von dem ich auch nix verstehe. aber gar nichts, also von ihm hab ich gargar nichts verstanden. Und die andern alten Säcke im Dorfgasthof, wo der komische Bernhard gesessen hatte, kamen immer an, wenn ich dort meinen Kaffee trank, und fragten mich aus nach meinem Kollegen, bei dem ich wohnte, sie wolten immer wissen, wovon er eigentlich lebte, ,da hatten sie keinerlei Vorstellung von bei einem tiroler Künstler, aber in den Gemeinderat hatten sie ihn gewählt, weil er sich mit Holz auskannte. Sie waren grossartig.
    Und dann habe ich beim alleinigen Umherwandern in den Bergen mal einen ganzen Nachmittag auf einem schmalen Pfad am steilen Hang gegenüber von einem mich anbellenden Hund verbracht, dass die Bäuerin durchs Fenster zusah, konnte ich auch sehen.
    Mein Hass war grösser als der auf Berlusconi.

    T. Albert

    2. September 2008 at 18:26

  5. @T. Albert:

    Dann mußt Du das Spiel halt umdrehen: Regeln, an die ich mich nicht halten darf, weil ich dann kein Künstler mehr wäre!

    Abgesehen davon werde ich ja immer neidischer auf Menschen, die schwindelfrei sind und zudem auch noch die Zeit haben, ständig durch die Berge zu reisen. Ich kann das Runtergucken ja nicht ab und latsch lieber am Meer lang.

    Und von dem Bernhard kenne ich tatsächlich rein gar nix. Bin ja eh nicht so der waaaaahnsinnige Literatur-Kenner, seit ich Philosophie studierte, habe ich mich nebenher immer nur auf Krimis konzentrieren können, das ändert sich aber gerade, auch wegen des Bloggens …

    Die Beschreibung des Tiroler Kaffs liest sich aber – abgesehen von dem Hund – ganz knuffig!

    momorulez

    2. September 2008 at 18:44

  6. 1. Ausführliche Diskussion mit Momorulez über J. Butler
    2. Selbstzufriedenes – und sich selbst aussparendes – Thematisieren von Umständen, Möglichkeitsbedingungen und dem Miteinander (unter besonder Berücksichtigung des letzten Punktes)
    3. Diesen Blog mit Psychospielchen vollkleistern
    4. Und danach zu einem normalen Miteinander übergehen
    5. Dazwischen (davor und danach): Lachen!
    6. Fische fürs Aquarium kaufen, obwohl man pleite ist
    7. Fische fürs Aquarium nicht kaufen, obwohl man nicht pleite ist
    8. Fische fürs Aquarium kaufen, obwohl das Aquarium überbesetzt ist
    9. Kein Künstler sein und sich fühlen, als ob man einer ist
    10. Fragen beantworten, nach denen niemand gefragt hat

    Wo lag bei diesen Antworten der Fehler?

    Variante A: Die Fische
    Variante B: Der Antwortende ist kein Künstler
    Variante C: Der Künstler antwortet nicht
    Variante D: Fische & Kommunikation sterben bei fehlendem Wohlwollen
    Variante E: Kinder, Inder und innere Kinder benötigen Wohlwollen

    Hmm. Immerhin ein Ergebnis. Aber das Falsche.

    Neuer Versuch

    1. Öffentliches Bücherbepinkeln
    2. Besuch eines linken AntiRa-Plenums und Beginn des ersten Redebeitrags mit den Worten: „Ich als Rechtsradikaler finde ja verschiedene Gedanken, die hier abgehandelt wurden, ganz interessant und diskurswürdig…“
    3. Anschließend (falls möglich) Besuch eines rechten Kameradschaftsabends und dort zerreißt man – mit dramatischer Gestik – Reichskriegsflaggen und Hitler-Bilder, während man dazu erläutert: „Ich bin vom DGB, Marco Kanne schickt mich“.

    Abbruch. Nee. Wieder alles falsch. Immer nur Streit.

    4. Öffentliches Ölbild-Malen (freestyle), bis man von der Polizei vertrieben wird
    5. Einfach mal quer durch die Nachbarschaft laufen und wildfremde Nachbarn für eine gemeinsame Feier begeistern – einfach so
    6. Einladung von Bloggern (u.ä.) für eine gemeinsame Pilz-Exkursion
    7. Kauf eines Frettchens (kastriert) und anschließend Bau eines Super-Duper-Frettchen-Käfigs

    Wieder ganz falsch. Nicht verboten genug.

    8. Zwanzig Euro ausgeben für einen Kühlschrank voller Eis
    9. Spontane Eröffnung einer Saft-Bar (Tapetentisch, Säfte & Musik) genau dort, wo man wohnt – bei gutem Wetter
    10. Vollständiges Auswendiglernen von drei beliebigen Butler-Büchern

    Naja. Zumindest der erste und letzte Punkt in der zweiten Liste sind echt Scheiße. Um das eben Geschriebene wieder gerade zu rücken, benötigt man einen Schwerlaster voller Weisheit. Oder einen Künstler, der das irgendwie spielerisch kann. Oder die haltlose Vorstellung eines zu befreienden inneren Kindes, das einem dabei hilft.

    Das Kuddelmuddel aus der Perspektive des inneren Kindes betrachtet

    Eigentlich geht es doch eigentlich darum (Stichwort: „inneres Kind“), Verständnis zu vertiefen, einen sanfteren Umgang zu finden – mit sich selbst und (dann?) auch mit den anderen. Darum, das innere Gegeneinander (hier: zum inneren Kind) aufzulösen.

    Was im Idealfall dazu beitragen soll – das gehört zur Idee – dass sich dann auch das sogenannte Miteinander (die angebliche Stärke von Linken) verbessert.

    Nur: Das muss man erst einmal wollen.

    P.S.

    Wer will jetzt?

    John Dean

    2. September 2008 at 20:04

  7. ich merke, erschreckender Weise, dass der Versuch 10 Dinge aufzuschreiben, schon von Punkt 1 der List ab absurdum geführt wird…

    in diese Liste Dinge reinschreiben, die WIRKLICH NICHT GEHEN, aber gern getan werden würden

    ….

    was heißt eigentlich „loslassen“? Heißt das, dass es dann endlich weg ist, oder dass es erst so richtig zum Vorschein kommt? Je nachdem, würde das vielleicht meine Motivation beeinflussen…

    Daniel Kofahl

    2. September 2008 at 20:26

  8. @David:

    Loslassen im Sinne von frei lassen, die Sau raus lassen …

    @Dean + David:

    Verboten natürlich in dem Sinne, daß man es sich selbst verbietet, nicht irgendein objektiv-rechtliches Gesetz.

    Ich lege mal los in der Hoffnung, mich zu blamieren …

    1. Mich intendiert in diesem Blog blamieren (nicht-intendiert gelingt mir das ja vermutlich ziemlich häufig).
    2. Dem hinreißenden Typen (der mit den kurzen, braunen Haaren und der grünen Jacke, der die Pfandflaschen zurück geben hat) heute im Lesben-Kiosk einfach mal offensiv konkrete, unsittliche Angebote machen. Und den anderen auch, die einem so über den Weg laufen.
    3. meinen baldigen Ex-Chefs ein paar vor’s Maul hauen und ihre Häuser und Wohnungen mit bösen Parolen vollsprühen und sie dann ausrauben.
    4. meinen Kunden mal ganz und gar ehrlich die Meinung sagen.
    5. Mal wieder kreativ sein, ohne gleich an wirtschaftliche Verwertungsinteressen zu denken oder irgendwie, sei’s auch kritisch, auf diese bezogen zu bleiben.
    6. Nicht in jeder Arbeitssituation immer das Heft in der Hand behalten wollen, um mich als Versager zu fühlen, wenn’s mir mal nicht gelingt – dabei kann man in diesem Chaos eh nicht Herr der Lage bleiben.
    7. Nicht so oft schon den zweiten, dritten und vierten Schritt der Reaktion meines Gegenübers antizipieren und gedanklich durchzuspielen.
    8. Einfach mal alles hinschmeißen und ein halbes Jahr blau machen.
    9. Auch mal größere Ausgaben zu wagen und nicht immer alles für Kleinscheiß raushauen.
    10. … und schon fällt mir nix mehr ein …

    … meine Güte, bin ich ein hundsbanaler Kontrollfreak mit schwerem Workaholic-Einschlag und strategischer Grundorientierung mit akutem Status-Überbewertungs-Problem!

    Also:

    10. Kein hundsbanaler Kontrollfreak mit schwerem Workaholic-Einschlag und strategischer Grundorientierung mit akutem Status-Überbewertungs-Problem mehr sein.

    Uff, zum Glück blogge ich anonym – Che, T. Albert, Erik, Klappe halten!

    momorulez

    2. September 2008 at 21:10

  9. wir sagen ja gaanix. Ich halt dicht. Ich schicke Dir meinen dadaistischen Seelsorger,damit das Chaos Herr der Lage wird.
    Trost

    T. Albert

    2. September 2008 at 21:17

  10. Punkt 8 ist der übelste Teil. Davon kann ich nur abraten.

    John Dean

    2. September 2008 at 21:41

  11. (zugleich Kommentar Nr. 11)

    11. Den Urlaub in die Arbeit integrieren.

    John Dean

    2. September 2008 at 21:44

  12. Ja, und ihr? Ich lege hier mein Innerstes offen, und ihr wünscht mir nur Chaos und Kontrolle?

    momorulez

    2. September 2008 at 21:45

  13. nee, ich habe auch versucht, Dir zum Troste ein Bild zu schicken, aber hat nicht geklappt.
    Das Bild heisst: Das Dilemma der Vögel, ÖL/Leinen, 20x20x4cm, 2007/08

    T. Albert

    2. September 2008 at 21:51

  14. Über „1.einem Ex Chef die Möbel geraderücken“
    „2. einem Fick im Petersdom mit meiner Traumfrau“
    und „3. meine Vergangenheit ruhen zu lassen“ bin ich nicht hinausgekommen. Vielleicht noch
    „4. zwei absolute Horror-Klettertouren noch mal zu machen, um zu sehen, das alles ganz anders ist und schwäche nur im Kopf stattfindet.“

    che2001

    2. September 2008 at 21:53

  15. „nee, ich habe auch versucht, Dir zum Troste ein Bild zu schicken, aber hat nicht geklappt.
    Das Bild heisst: Das Dilemma der Vögel, ÖL/Leinen, 20×20x4cm, 2007/08“

    O, schade! Das würde ich gerne sehen!

    @Che:

    Für den Anfang ist das doch schon mal super 😉 … „meine vergangenheit ruhen lassen“, das hätte mir auch einfallen sollen. Bezeichnend. Wahrscheinlich will ich’s gar nicht.

    momorulez

    2. September 2008 at 21:56

  16. momorulez, guck auf mein blog.

    T. Albert

    2. September 2008 at 22:01

  17. Das ist das Schöne am Liberalen-Dasein: wir brauchen solche Listen nicht. Wir dürfen einfach 😉

    Aber wenn man sich schon auf eine solche Liste einlassen würde, stellt sich doch folgende Frage: ich entscheide, was ich gern tun würde. Aber wer entscheidet (und setzt durch), dass ich es nicht tun darf?

    stefanolix

    2. September 2008 at 22:07

  18. Es geht hier um Psychologie, nicht Politik, Mönsch – wo „Es“ war, soll „Ich werden“. Ist auch’n Freiheitsbegriff.

    momorulez

    2. September 2008 at 22:10

  19. @Aber wer entscheidet (und setzt durch), dass ich es nicht tun darf?

    wie, nicht du?

    T. Albert

    2. September 2008 at 22:13

  20. @T. Albert:

    Da muß ich mich jetzt rein vertiefen, sozusagen – und morgen stelle ich Dir ganz viele dumme Fragen dazu, die Dich wahrscheinlich komplett wütend machen werden!

    Spontan gefällt es mir aber sehr gut!

    momorulez

    2. September 2008 at 22:14

  21. Na, hauptsache, Du findst es erstmal gut.
    Anders als alle anderen kann ich ja Kritik nicht vertragen.

    T. Albert

    2. September 2008 at 22:18

  22. Ist das Dilemma der Vögel das Eckige? Oder der Herr Klee? Oder ist’s das des Malers?

    Ich sehe da ja, zugegeben, ’ne Stadt von oben, Landeplatz suchen, was angesichts der Abstraktion eigentlich ein Affront sein müßte. Habe mal bei einem abstrakten Bild eines Kumpels ein Schiff entdeckt, und der war geradezu außer sich, daß ich da was Figuratives zu sehen glaubte 😉 … ist ja auch alles ein wenig wie der Rohrschacht-Text, zum Eintrags-Titel passend.

    Und dann, ganz plump, eben, daß ich bei Vögeln an allerlei Rundes, Schwungvolles denke, auch beim Vögeln, übrigens, und da lagern sich dann so Ecken und geometrische Formen übereinander mit ’ner infernalischen Mitte, als könnte man da hineinstürzen … was ja dilemmatisch ist, wenn das Schwungvolle nur Eckiges und Bedrohliches als Landeplatz findet mjit infernalischen Mitten.

    Was übirgens auch wieder typisch für mich ist: Vom Titel auf das Bild zugehen, nicht umgekehrt.

    Geht das umgekehrt für den Betrachter?

    momorulez

    3. September 2008 at 7:31

  23. Der Titel sollte sein wie eine zusätzliche Farbe – sagt das Duchamp?
    Klee: ja, das ist schon auch ein kleines Bild über Klee, diese ganzen gitterartigen Strukturen, mit denen gerade viele arbeiten, kamen ja mal von Klee, auch die Möglichkeit Diagramme zuentwickeln.
    Mir ging es darum, möglichst viel Raum auf kleiner Fläche zu erzeugen, sozusagen, und ich denke ja viel an wirkliche räumliche Situationen in alten Städten und Dörfern, wo es durch all die Verwinkelungen manchmal ganz schön kompex werden kann, in Tessiner Dörfern zum Beispiel. Und da gibts dann auch extreme Lichtsituationen, Hell und Dunkel können sehr unvermittelt nebeneinander stehen, also auch Nähe und Ferne. Das kann doch so einen Vogel vielleicht manchmal in einige Verwirrung stossen, dachte ich irgendwann. (Und dann gabs Sätze von Wittgenstein über Evidenz. Und ich musste an Sevilla und El Greco denken, aber ich war nie in Sevilla. )

    Klar das umgkehrt für den Betrachter, das ist eine Frage der Übung.

    T, Albert

    3. September 2008 at 9:05

  24. Hatte tatsächliche diese spazierenden Aquadukte oder wie heißen von Klee herbeiassoziiert … na, dann lag ich ja zumindest nicht völlig falsch!

    Das von Wittgenstein zu Evidenz kenne ich gar nicht … habe mir nur gerade ein Buch einer bildenden Künstlerin zulegelegt, das tatsächlich „Die Evidenz der Kunst heißt“ oder so ähnlich und das gegen die ganzen diskurs- und rezeptionsästhetischen Philosophien wieder die künstlerische Praxis in Stellung bringt. Das ist ganz spannend, inhaltlich, aber sehr ungelenk und anstrengend geschrieben …

    El Greco liebe ich ja auch, wobei ich da nur die Reproduktionen in Büchern kenne. Von dem sieht man auch tatsächlich was in dem Bild … so eine implizite Licht-Dramtik oder wie man das nennen soll …

    momorulez

    3. September 2008 at 9:33

  25. Hatte eh ewig nicht in Deinem Blog geguckt, dachte immer, da passiert nix mehr, aber das ist ja ganz spannend alles … was mir z.B. beim Angucken von dem „Lage/Ort/Lesen“-Seriellen auffällt, ist, wie waaaaahnsinnig schwer mir das fällt, das ohne Bedeutung, also rein visuell-sinnlich zu erfassen … und beim dem „Tudor“, daß ich hier unbedingt noch in die Rothko-Ausstellung muß, bevor sie vorbei ist 😉 …

    momorulez

    3. September 2008 at 9:46

  26. Ja, die Rothko-Ausstellung habe ich leider verpasst, schaff ich auch nicht mehr nach Hamburg in der Zeit.
    Aber dass Du dachtest, im Blog passiert nix mehr, tststs. Ich kann den mittlerweile als Verkaufshilfe nutzen, die „Lage/Ort/Lesen“-Gruppe hab ich deswegen verkauft. Jemand hat sie dort gesehen, kam vorbei und hat die Blätter mitgenommen. War nicht das erste Mal, ausserdem wirste ja immer gefragt, ob man was im Internet sehen kann.
    Mit der Bedeutung ist das ja so eine Sache, Bedeutung visueller Art gibts natürlich jede Menge, das ist, was ich kürzlich meinte, für mich schon was textartiges. Diese Sachen handeln ja auch von Gesehenem und von Gedachtem, von räumlichen Vorstellungen u nd dann natürlich von Methoden – übereinanderlegen, schichten, überschreiben, auswischen, usw. (Das sind ja die SAchen, über die ich noch mit Dir reden muss, aber ich bin noch nicht gsnz so weit.)
    Diese ganzen kleinen, aber seriellen Papiersachen sind ja meine Hauptarbeit geworden, seit ichwieder so viel durch die Gegend fahren muss; ich mache die wie jemand, der einen endlosen Text immer weiter schreibt.

    T, Albert

    3. September 2008 at 13:26

  27. „Mit der Bedeutung ist das ja so eine Sache, Bedeutung visueller Art gibts natürlich jede Menge, das ist, was ich kürzlich meinte, für mich schon was textartiges.“

    Da muß ich Verbal-Sprach-Mensch mich erst richtig mit Arbeit hinbewegen, aber ich bin noch nicht so weit, glaube ich … obwohl ich mein Geld ja unter anderem auch mit Bildern verdiene,. aber die letzte Produktion war die erste, wo ich mal anders rangegenagen bin als über den Inhalt und den Flow, und das hat schon auch viel mit den Diskussionen hier zu tuen …

    „Das sind ja die SAchen, über die ich noch mit Dir reden muss, aber ich bin noch nicht gsnz so weit“

    Bin jederzeit bereit! Und Rothko, da habe ich zumindest nächste Woche noch Zeit, das muß ich mir dann noch geben …

    Die Papiersachen gefallen mir gut!

    momorulez

    3. September 2008 at 14:57

  28. Danke!

    T, Albert

    3. September 2008 at 16:27


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