shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Die konservative Gefahr

with 22 comments

Ich sach ma‘: Eine der in der Tat großen Gefahren der aktuellen Bankenkrise ist, daß europäische Konservative dadurch Aufwind erhalten – also jene, die inegalitäre Verhältnisse als Garant von Stabilität und implizit gottgegeben verkaufen wollen. War am jüngst verlinkten IUF-Artikel schon überdeutlich – der eigentlich Tenor war ja „Häuslebauer sollten sich ihr Haus schon leisten können“ (nicht etwa: „Leistung muß sich wieder lohnen“, das ist ja in Zeiten des Lohndumpings eher out) – was unter gegeben Umständen wohl richtig ist – und: „falsch ist es, wenn der Staat den Häuslebau für alle proklamiert“.

Conluciso dieser ganzen zerplatzenden Blase der Finanzmarkts-Virtualität ist zudem: Kein Geld an jene, die nicht schon genug haben. Also: Die USA haben auf der Ebene der Bonitätsprüfungen versagt, und ein Leben nur auf Pump geht halt schief. Scheint ja auch zum Zusammenbruch dieser Sparkasse aktuell geführt zu haben, was dem Ganzen ja eine neue Qualität verleiht, daß es diesmal keine Investmentbank ist.

Einer meiner aktuellen Investoren – Immobilienerbe – verwies neulich darauf, daß bei deutschen Banken aktuell Usus sei, keine Gründungen zu fördern, die nicht mit 60% Eigenkapitaldecke ausgestattet seien.  Ähnlich die Höhe der Bürgschaften für Vorschüsse, die meine Kunden so verlangen, die dann selbst noch mal Kohle kosten und die im Falle von Existenzgründungen in meinem Metier für die meisten Gründungswilligen schlicht nicht zu überspringende Hürden aufstellen: Wer nicht bürgen kann, bekommt keinen Auftrag.

Kurz: Wer nix hat, kriegt nix. Das garantiert volkswirtschaftliche Sicherheit – oder so.

Auch der von den USA potenziell ausgehende Trend zur Staatsintervention in „die Wirtschaft“ hinein ist hierzulande immer einer mit genuin konservativem Einschlag: Das ganze deutsche Staatsmodell ist von Bismarck bis Adenauer/Erhradt  immer schon die Kompensation „liberalen“ Geistes durch konservative Caritas gewesen, um der Linken das Wasser abzugraben. Die 70er Jahre sind wohl die einzige Phase, wo dies nicht der Fall war. US-Neocons und und deutsche Konservative unterschieden sich ja deutlich hinsichtlich der Tradition, auf die sie sich jeweils berufen; hier isses wohl eher der hierarchische, religiös unterfütterte Ständestaat mit Eliten und Honoratioren und „großen Familien“ und Neo Rauch, dort der Cowboy-Pionier, der sich nicht reinquatschen lassen will und sein Zuhause eher in der christlichen Gemeinde als im Staat findet.

Ich glaube, das ist der Hintergrund, vor dem man den folgenden Artikel in der taz lesen muß:

„In Hamburg fiel die KSA zuletzt am 31. August bei der Vorstellung des neuen autobiografischen Buches „Die Box“ von Günter Grass auf. Als Grass im Thalia Theaters zum Lesepult ging, entrollten die rechten Aktivisten Transparente, auf denen stand: „ungebeten.de grüßt die moralische Instanz Günter Grass“.

Lautstark forderte der rechte Verleger Götz Kubitschek im Saal ein Ende der „Nebelkerzenprosa“ und betonte, Grass hätte die Versöhnung der Generationen zerstört. In einem Comic, das Rechte verteilten, unterstellen sie Grass, das Wort „Tätervolk“ mitentwickelt zu haben, auch um den Deutschen ein „Schuldkomplex“ einzureden. Als „Ansprechpartner“ diente dabei Menzel.“

Und wer Menzel, wer die Konservativ-Subversive Aktion ist, kann man ja im Verlinkten nachlesen …

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Written by momorulez

26. September 2008 um 9:12

22 Antworten

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  1. ja, das Häuslebauen und seine Förderung war aber bis vor kurzem seit den fünfziger Jahren offizielle Politik, das gehörte immer zum sogenannten Volkskapitalismus meiner Jugend; vor kurzem noch sollten wir ins Häuschen als Alterssicherung investieren, besonders seit das Rentensystem kaputtgemacht wird, damit wir dem Kapitalmarkt Geld zur Verfügung stellen; jetzt redet man von „faulen Krediten“ für kreditunwürdige Häuschenbauer in USA und seit neuestem davon, dass eben nicht jedem ein Haus zustünde.
    Die Häuschenbauer sind an diesen Krisen schuldig, diese kreditunwürdigen Alterssicherer.
    Das kapitalistische Gefasel vom Wohlstand für alle war in Deutschland jedenfalls nur so lange unehrlich, solang es die DDR gab, jetzt lese und höre ich ständig Reden, die uns zur Bescheidenheit auffordern, zu ständiger Einsicht ins Notwendige, zur Akzeptanz materieller Verhältnisse, die in meiner Jugend permanent als Kennzeichen des DDR-„Sozialismus“ galten.

    T. Albert

    26. September 2008 at 23:32

  2. „Die Häuschenbauer sind an diesen Krisen schuldig, diese kreditunwürdigen Alterssicherer.“

    So las sich das beim IUF ja wirklich – allerdings mit der Akzentsetzung, daß die staatlichen Anreize zum Häuslebau das eigentliche Problem sei und all die Banker da nur ohnmächtig zuschauen konnten, wie das in die Misere führte, selbst von staatlichen Anreizen in’s Elend getrieben …

    „Das kapitalistische Gefasel vom Wohlstand für alle war in Deutschland jedenfalls nur so lange unehrlich, solang es die DDR gab, jetzt lese und höre ich ständig Reden, die uns zur Bescheidenheit auffordern, zu ständiger Einsicht ins Notwendige, zur Akzeptanz materieller Verhältnisse, die in meiner Jugend permanent als Kennzeichen des DDR-”Sozialismus” galten.“

    Wohl wahr ….

    momorulez

    27. September 2008 at 8:20

  3. Mit der Abschaffung der Eigenheimzulage wurde übrigens vor ein paar Jahren schon ein Gutteil der Baubranche mal so locker in den Orkus gekippt, nur mal so am Rande…

    che2001

    27. September 2008 at 10:57

  4. Ich habe gerade mächtig Ärger mit der Bank, weil ich Geld, das ich mir von ihr geliehen hatte, ausgegeben habe. Nun isses weg. Aber die Kollegen in der Bank interessiert das gar nicht. Nächste Woche kommt der Gerichtsvollzieher.

    T. Albert

    28. September 2008 at 13:05

  5. ….. meine Frage war ja noch: stecke ich in einer Krise?

    T. Albert

    28. September 2008 at 13:09

  6. Ooops? Kannste das genauer beschreiben? Haben die Dir ’nen laufenden Kredit gekündigt? ’n Dispo gestrichen?

    Aber meines Wissens ging das ungefähr so auch los in den USA: Daß die Häuslebauer die Kredite nicht mehr bedienen konnten, falls das der Fall ist bei Dir … insofern: Ja, ist dann isses wohl ’ne Krise.

    momorulez

    28. September 2008 at 14:42

  7. nee, nee, ist alles in Ordnung. Ich versuche mir die Krise nur mal ein bisschen aus meiner Sicht als demjenigen, der der Bank sein Geld leiht, denn das tun wir ja, vorzustellen. Wenn ich aber meine Schulden und Tilgungszinsen nicht zurückzahlen kann, dann ist keine Rede von Krise, sondern dann schickt die Bank den Gerichtsvollzieher; ich hafte ganz persönlich.
    Mir geht einfach mittlerweile dieses ganze abstrakte Geschwätz auf die Nerven, das sich sprachlich in sich selbst erfüllt, aber keine Ursächlichkeiten mehr beschreibt. Über dieses ganze Geld und seine Krise wird so geredet, als würde niemand mehr mit seinem Körper arbeiten und Güter herstellen, die wirklich existieren. Das finde ich das interessante und auch eigentlich ekelhafte an der Sache, es passt auch gut zum ekelhaften Frau-Rand-Zitat, das den Abstraktionsprozess, der da stattfindet, ja ganz treffend beschreibt, mir aber den Abstraktionsprozess als Fortschritt und Notwendigkeit verkaufen soll.
    Als bildender Künstler versuche ich mir das natürlich konkret vorzustellen: ich sehe die Abstraktionsvorgänge in der Arbeit der Malerei nicht nur als auf den Artefakt bezogen an, sondern stelle die als gesellschaftliche Norm hin, der entsprechend Menschen zu leben, zu sprechen, zu handeln hätten, weil sie es angeblich natürlicherweise sowieso schon täten.

    T. Albert

    28. September 2008 at 15:48

  8. „nee, nee, ist alles in Ordnung.“

    Uff, zum Glück, war schon echt in Sorge und wollte Dich schon anmailen, ob man irgendwie helfen kann …

    „Wenn ich aber meine Schulden und Tilgungszinsen nicht zurückzahlen kann, dann ist keine Rede von Krise, sondern dann schickt die Bank den Gerichtsvollzieher; ich hafte ganz persönlich.“

    Ich finde schon, daß das bei der aktuellen Krise ein wenig anders ist – kann aber auch sein, daß ich das nur glaube, weil wir selbst gerade sehr intensiv und negativ-beeindruckend in den USA bei den Opfern der „Krise“ unterwegs waren und ich jetzt glaube, das hätten schon alle gesehen -; daß also diese endlosen Straßenzüge mit zum Verkauf stehenden Häusern „drüben“ den Leuten ganz schon in die Knochen gefahren sind und auch sehr bewußt sind.

    Und diese ja lange Zeit als „links = rechts“ gegeißelte Kritik der Virtualität des Finazmarktsgeschehens, wo einem immer um die Ohren gehauen wurde, daß sei ja wie bei Nazis, die „raffendes“ gegen „schaffendes“ Kapital ausgespielt hätten, und diese abstrusen Rendite-Erwartungen, daß es auch das ist, was platzt, habe ich schon auch oft jetzt gelesen, nicht nur bei Robert von Heusinger, da allerdings am deutlichsten.

    Erinnere mich umgekehrt auch gut an eine Diskussion mit Rayson, wo der mir immer nicht gluaben wollte, was meine Ex-Chefs so herbeivisionierten an Rendite-Vorstellungen, die ihre Börsen-Gurus so verkündeten.

    Fühle mich in diesen Punkten ja durchaus bestätigt …

    momorulez

    28. September 2008 at 16:05

  9. „daß also diese endlosen Straßenzüge mit zum Verkauf stehenden Häusern “drüben” “

    – Ja, und die haben ja, kreditwürdig oder nicht, ihrerseits den Banken mal ihr Geld zur Verfügung gestellt. Wo isses jetzt?

    Und dass die Strassenzüge zu verkaufender Häuse den Leuten in die Knochen gefahren sind – ja, wenn man aus dem Abstraktionswahn aufwacht, dann sieht man die materiellen Veränderungen, die er konsequent erzeugt. Mit Virtualität hat das ja alles nichts zu tun, sondern mit der Einbildung von Virtualität, die keine materielle Basis mehr zu erkennen in der Lage ist, die Einbildung.
    Ich finde das ja ganz generell spannend: ein Lebensbereich wird dermassen zum Masstab meiner Handlungen gemacht, dass man mir immer sagen kann, naja, du Idiot hast dich eben nicht genug um die Voraussetzungen und Risiken deines Geldeinsatzes gekümmert, das hast halt nich kapiert. – Und das stimmt. Ich habe nämlich keine Zeit dazu, das Finanzwesen zu meinem Beruf zu machen, weil ich anderweitig auch noch beschäftigt bin, nämlich mit meiner Arbeit, mit meiner Familie, der Pflege meiner Eltern, und was sonst noch das Leben ausmacht. Dass ich jemandem Geld gebe oder welches bekomme, gehört da dazu, aber mehr auch nicht, und diese Totalisierung eines einzigen Lebensaspektes und eines symbolischen Systems geht mir gehörig auf den Sack. Das ist nichts weiter als Neurose, und die Neurotiker zwingen mir ihre Systematik auf; versuch das mal als Künstler oder als Wissenschaftler oder Bauer oder Bäcker oder Kindergärtnerin oder Psychologe. Oder als Kirche. Und da liegt doch der Hase im Pfeffer, dieser ganze Kapitalismus ist eine Opfer-Religion. Bis vor kurzem habe ich über solche Beschreibungsversuche ja noch milde gelacht, aber langsam denke ich das auch, und zwar wegen der merkwürdigen Sprache, mit der die Religion sich äussert.

    T. Albert

    28. September 2008 at 17:00

  10. @“Erinnere mich umgekehrt auch gut an eine Diskussion mit Rayson, wo der mir immer nicht gluaben wollte, was meine Ex-Chefs so herbeivisionierten an Rendite-Vorstellungen, die ihre Börsen-Gurus so verkündeten.“ —– Die Welt des Mittelstands und die Welt der New Media- und New Economy- Branchen mit ihrem Venture-Capital und den vagabundierenden Investment-Geldern haben auch reichlich wenig Berührung miteinander.

    che2001

    28. September 2008 at 17:13

  11. @T. Albert:

    „Ja, und die haben ja, kreditwürdig oder nicht, ihrerseits den Banken mal ihr Geld zur Verfügung gestellt. Wo isses jetzt?“

    Nee, wenn ich’s richtig verstanden habe, ist irgendwas – und was, das müßte ich langsam mal recherchieren 😉 – passiert, daß das Leben auf Pump in sich zusammengebrochen ist.

    Daß die also 15 Kreditenkarten bis an’s Limit ausgreizt haben und die Hypotheken nicht mehr bedienen konnten, ohne relevante Eigenkapitaldecke.

    Und so auf allen Ebenen: Die Kreditabsicherungen wurden wiederum verscherbelt, die ganzen Banken-Ebenen lebten auch alle nur auf Pump – und dann wetteten irgendwelche Hedge-Fonds auf den Zusammenbruch des Ganzen, schossen Banken an, und der Salat war angerichtet. so ungefähr.

    „Und da liegt doch der Hase im Pfeffer, dieser ganze Kapitalismus ist eine Opfer-Religion.“

    Ja. Der Benjamin-Text wird im Moment auch häufig zitiert.

    momorulez

    28. September 2008 at 18:34

  12. Da ich angesprochen war:

    Ich würde nach wie vor darauf bestehen, genau zu wissen, was in einer Rendite-Kennziffer im Zähler und im Nenner steht. Umsatzrenditen in der Form Jahresüberschuss : Umsatz würde ich weiterhin für seltsam halten, sind aber letztlich irrelevant. Entscheidend sind die Relationen zum Eigenkapital, und da hängen die Kennziffern nun einmal z.T. sehr vom Business ab. Meine EK-Rendite erreicht z.B. keine Bank der Welt, und doch hätte ich gerne Ackermanns Bankkonto…

    Wie ich MRs Geschäft einschätze, spielt auch da das greifbare Kapital gegenüber dem humanen (also dem, was in den Köpfen des Unternehmers und der Mitarbeiter steckt) eine eher untergeordnete Rolle, so dass man auch dort zu sehr hohen EK-Rendite-Forderungen kommen wird. Das liegt an den für andere Zwecke sehr sinnvollen Bilanzierungsvorschriften, die z.B. die Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Anlagewerte entweder verbietet (alte HGB-Rechnunslegung) oder strenge Anforderungen an sie stellt (IFRS-Rechnungslegung).

    Ansonsten wäre es hilfreich, wenn alle Seiten davon ausgingen, dass ich so ziemlich alle Seiten zeitgenössischen Wirtschaftens hinreichend mitbekommen habe – meine erlebte Wirtschaftswelt ist also keineswegs auf bestimmte Bedingungen beschränkt. Ich bin deutlich über vierzig und habe nirgendwo länger als drei Jahre gearbeitet. Da kommt man schon rum.

    Rayson

    28. September 2008 at 18:52

  13. „Ansonsten wäre es hilfreich, wenn alle Seiten davon ausgingen, dass ich so ziemlich alle Seiten zeitgenössischen Wirtschaftens hinreichend mitbekommen habe – meine erlebte Wirtschaftswelt ist also keineswegs auf bestimmte Bedingungen beschränkt.“

    Das wollte ich meinerseits Dir auch keineswegs unterstellt haben; mein Kommentar oben bezog sich eher auf den irrealen Irrsinn, der so von meinen Ex-Chefs und ihrem Umfeld aus Investment-Banker-Kreisen prolamiert wurde welches sich auch nie auf reale Ergebnisse bezogen hat, sondern auf „Zielsetzungen“, die in der Regel dazu führten, daß wir Miese machten 😉 … im letzten Jahr sogar sehr drastisch.

    Habe Dich immer eher als „soliden Gegenpart“ zu den Spinnern gelesen, was solche Fragen betrifft.

    momorulez

    28. September 2008 at 19:10

  14. Das war auch mehr als Antwort auf Che gedacht.

    Rayson

    28. September 2008 at 22:01

  15. Dito. Ich habe meinerseits die Venture-Capital-Verbrater-Welt ebenso kennengelernt wie die der 50%-Eigenkapital-Firmen und würde Dich, Rayson, eher in die zweite Kategorie einordnen.

    che2001

    28. September 2008 at 22:03

  16. Ich konnt’s mir aber trotzdem nicht verkneifen, zu antworten 😉 …

    momorulez

    28. September 2008 at 22:03

  17. Ist ja auch in diesem Fall gleichermaßen unserer beider Sache. Und ein Treppenwitz, wenn begeisterte Anhänger der Freien Marktwirtschaft (damit meine ich bestimmt nicht Rayson oder Stefanolix) beharrlich uns beide als „wirtschaftsfern“ einordnen.

    che2001

    28. September 2008 at 22:28

  18. Wobei ich schon bei jedem Schritt, den ich aktuell so gehe, wieder in Felder vorstoße, wo ich mich tatsächlich ganz schon wirtschafstfern fühle 😦 …. hätten wir nicht unseren ehemaligen Finanzvorstand als Mann für den kaufmännischen Bereich mit im Boot und einen von zwei Investoren, dem es schnurz ist, ob er auch mal Geld versenkt oder auch nicht, Haupstsache er trifft nette Menschen, dann wären wir nie so weit gekommen.

    Wobei ich verglichen mit denen, die mir da Wirtschaftsferne vorwerfen und mich im Elfenbeintrum verorten, schon sowas wie Vollblut-Profi in Wirtschaftsfragen bin 😀 – aber auch wirklich nur verglichen mit denen.

    An manchen Punkten macht das Lernen aktuell aber richtig Spaß!

    momorulez

    28. September 2008 at 22:34

  19. Have a nice time. Ich berate ja mal wieder Mittelständler – weil die meine Wirtschaftsnähe schätzen gelernt haben 😉

    che2001

    28. September 2008 at 22:51

  20. @Che

    Ich habe die VC-Welt kennen gelernt wie auch die von eigentümergeführten Unternehmen, habe mich aber überwiegend in Unternehmen getummelt, die einem größeren Konzern angehörten. Wer aus diesen Erfahrungen meine politischen Vorlieben ableiten wollte, hätte es schwer…

    @MR

    Was du da anfängst, muss nicht unbedingt Erfolg haben. Aber vergebens wird es auf keinen Fall sein. Es versagt sowieso nicht der, der scheitert, sondern der, der nichts versucht. *Weisheiten generös verteil*

    Rayson

    29. September 2008 at 22:03

  21. @Rayson: Du ruhst ja auch anders in Dir als etliche Deiner Mitstreiter.

    chezweitausendeins

    29. September 2008 at 22:07

  22. @Rayson:

    Sagen wir mal so: Bei mir aktuell ist das Risiko ungleich geringer als bei anderen, weil ich bereits einen „Kundenstamm“ habe und dieser von den Folgen z.B. der „Bankenkrise“ nicht im selben Maße betroffen sein wird wie andere, potenzielle Kunden (bin mir sicher, Du verstehst dieses orakeln).

    Und ansonsten trage ich ja seit ’97 bei jedem Projekt ein immensens, persönliches Risiko, immerhin ist das namentlich gekennzeichnet, was ich tue. Genau das ist der Grund, warum ich weg mußte, wo ich jetzt bin: Angesichts des Wirtschaftens dort wurde genau dieses persönliche Risiko zu groß …

    Und lieber Scheitern Kauf nehmen als nix versucht zu haben, das ist übrigens auch die kreative Maxime meines Arbeitens 😉 …

    momorulez

    30. September 2008 at 9:38


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