shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Die Population der Dramatiker

with 8 comments

Wo der Herr Zettel schon immer hier rumschaut, uns die Wahrheit aufzuzeigen, derer wir bis dato ja nicht habhaft wurden, sonst wären wir ja kein linkes Blog, wir autoritär-linksfaschistischen Antiimps (versuche nur gerade, das Bad Blog anzuflirten), verlinke ich ihn doch noch mal   – wie kommt’s, daß Shakespeare, die alte Rampensau, noch heute so viel „wahrer“ ist als manches, was „Wissenschaftler“ zu seiner Zeit so vertraten?

„Zu Shakespeares Zeiten tat man darum gut daran, den niedergekämpften Gegner mindestens ins tiefste Verlies zu werfen, besser aber aufs Schafott zu bringen. Da sind wir zivilisierter geworden.“

Ja, wie kommt’s? Die Wirkung wissenschaftlichen Experimentierens? Und das, wo der Mensch doch genetisch auch nur Aasfresser und Raubtier ist?

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8 Antworten

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  1. @“wir autoritär-linksfaschistischen Antiimps“ —- Schade, dass es die nicht mehr gibt, damit sie mal BAd Blog& die Meinung geigten. Die Verwendung des Begriffs „Antiimps“ seitens jungscher ADs und anderer Distinktionslinker für alles, was auf der Linken nicht „prowestlich“ ist lässt mich, der ich die tatsächlichen Antiimps noch erlebt habe jedesmal erschauern.

    che2001

    2. Oktober 2008 at 8:36

  2. Mich hat das auch verblüfft, wie der diese affige Wahrnehmungsfolie, die ich ja aus Diskussionen in Deinem Blog auch kannte (sonst aber auch gar nicht), mal eben unserem doch ziemlich heterogenen Fanvolk überstülpte – und das dann auch noch, um „von links“ rechte Gesänge zu rechtfertigen …. haarsträubend.

    momorulez

    2. Oktober 2008 at 8:55

  3. Interessant ist auch, dass in dem weiteren Umfeld (Subwave) behauptet wurde, es gäbe in Göttingen keine Antideutschen, während dort z.B. einer bestimmte antideutschen Gruppe ein Tagungsraum im JUZI entzogen wurde. Ich will mich jetzt nicht ins Szene Klein-Klein vertiefen, aber man hat den Eindruck, dass die eher ein wenig dabei als mittendrin sind.

    che2001

    2. Oktober 2008 at 9:05

  4. Lieber Che2001,

    zum Begriff des „Anti-Imp“ möchte ich auch etwas beisteuern. Ein Imp is ja bekanntlich ein Kobold, ein Wichtelmännchen.

    Ein Anti-Imp also, sagen wir, ein Troll? 😉

    Herzlich, Zettel

    ———————————-

    Lieber MomoRulez,

    mich irritiert jetzt etwas, daß Sie das Wort Wissenschaftler in Anführungszeichen setzen.

    Sind das vielleicht die Ruhrgebiets-Gänsefüßchen? An Imbissen in Herne oder Wanne können Sie Schilder finden wie:

    Hier gibt es die „gute“ Currywurst nach eigenem Rezept!

    Die Gänsefüßchen dienen dort nicht der Distanzierung, sondern der Emphase. (Na gut, im Ruhrgebiet würde man sagen: Sach dat ma so, dattet auch meine Omma versteht).

    Herzlich, Zettel

    Zettel

    2. Oktober 2008 at 12:25

  5. @Zettel: In gewisser Weise waren die Antiimps Trolle, immerhin brachten sie mit ihrer RAF-Begeisterung die linke Szene insgesamt in Verruf 😉

    che2001

    2. Oktober 2008 at 12:47

  6. Haben Trolle was gegen Kobolde?

    @Zettel:

    In dem Fall bezogen sich die Gänsefüßchen tatsächlich auf die allenfalls unausgereifte wissenschaftiche Methodik im elizabethanischen Zeitalter – die anderen Fragen waren aber durchaus ernst gemeint!

    momorulez

    2. Oktober 2008 at 15:55

  7. „In dem Fall bezogen sich die Gänsefüßchen tatsächlich auf die allenfalls unausgereifte wissenschaftiche Methodik im elizabethanischen Zeitalter – die anderen Fragen waren aber durchaus ernst gemeint!“

    Unausgereift, lieber MomoRulez, ist jede wissenschaftliche Methodik – aus dem Blickwinkel derer, die auf sie zurückblicken.

    In diesem elisabethanischen Zeitalter wurden immerhin Galilei und Descartes geboren, zwei eminente Scientists.

    Und Wissenschaft betrieben, auf ihre Art, auch schon die Astronomen am Hof des Königs Nebukadnezar und viele im Mittelalter; nicht nur die Araber wie Alhazen, sondern auch europäische Gelehrte wie Grosseteste (1175 – 1253).

    Von den großen Wissenschaftlern der Antike ganz zu schweigen.

    Herzlich, Zettel

    Zettel

    2. Oktober 2008 at 17:41

  8. „Unausgereift, lieber MomoRulez, ist jede wissenschaftliche Methodik – aus dem Blickwinkel derer, die auf sie zurückblicken.“

    Ja, so manches Mal gelingt das sogar schon Zeitgenossen, die einfach mal kurz nach rechts blicken 😉 … namedroppen kann ich auch, werter Herr Zettel!

    momorulez

    2. Oktober 2008 at 19:41


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