shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Ja, ich heule! Lustvoll heule ich!

with one comment

Ach, wenn ich den lese (habe ich lange gar nicht getan), dann erregt mich das ja immer. Dann möchte ich ihm die Springerstiefel lecken, will mit jeder Sehne, jedem Muskel meines Körpers, daß er mich dabei beschimpft. Ja! Gib’s mir!!

Allein schon die folgende Lyrik, mmmh (*lustvolles Stöhnen*), das ist ja fast schon Pornographie:

„Aus diesem einfachen Grund hassen auch die meisten Antifas unter den Rostocker Fans den Anhang der St. Paulianer. Wer seit Jahren auf einem Feindbild kleben bleibt, um das eigene Image als radikaler und linker Ultrahaufen und die damit einhergehende Identität zu schützen, der macht sich auf der anderen Seite mächtig viele Feinde. Diese linke Arroganz und die Tatsache, dass die Antiimperialistischen Zellen aus Hamburg keine wirklich emanzipatorische Option darstellen, sondern nur autoritäre Linkfaschisten die Che Guevara auf weiß-braunen Hintergrund vor sich herschwenken, ohne auch nur die leiseste Ahnung davon zu haben, dass mit der gleichen Farbkombination und dem selben Konterfei die Neonazis durch die Straßen marschieren könnten, sind einige der Gründe warum der Anhang des St. Pauli in Rostock nicht willkommen ist.“

In Sack und Asche gehen wir, wie präzise er uns doch identifizierte und jedem Drecksnazis somit noch mal ein weiteren Freibrief zum Zeckenklatschen mit auf den Weg gab: Gegen autoritäre Linksfaschisten helfen nur Schläge, Steine und Verachtung!

Eine emanzipatorische Perspektive hingegen zeigt die geile Sau uns im folgenden Passus auf:

„Seine darauffolgende Behauptung das er schon in fast allen Stadion des Landes war, desauviert sich allein durch den nachfolgenden Satz: “Dazu Gesänge über “schwule Hamburger”, der alte Gassenhauer “Ihr seid Hamburger, asoziale Hamburger…” wurde reaktiviert (falls er hier jemals eingemottet worden war).” Also mal ganz langsam zum Mitschneiden für den Autor dieser Zeilen, Patrick Gensing (Nachrichtenredakteur und Autor für tagesschau.de sowie als Online-Redakteur und Autor für das Politmagazin Panorama), und alle anderen Vollpfosten: Die Gegner zu beleidigen hat etwas mit Fußball, Kapitalismus, Haß auf sein Leben und Alkohol zu tun, aber nicht mit Rechtsextremismus! Das Wort “schwul” wird, ob es einem gefällt oder nicht, allgemein in der deutschen Umgangssprache, nicht nur beim Fußball, dazu benutzt sein Gegenüber zu erniedrigen.“

Na, dann ist ja alles gut, wenn all das nur mit Alkohol, aber nix mit Faschismus zu tun hat.

Bitte, erniedrige mich! Jaul!

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Written by momorulez

1. Oktober 2008 um 9:55

Eine Antwort

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  1. total schwul der Kerl 😉

    ring2

    1. Oktober 2008 at 22:32


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