shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Ach, damals, beim Tipp-Kick-Turnier …

with 7 comments

… der Tom trat immer als „Ruhrpott-Kanacken“ an, der eine Frank als „Lokomotive irgendwas“ (wir recherchierten uns quer durch die DDR damals), der andere Frank ganz öd‘ als „Werder Bremen“, dafür hat der immer ALLES gewonnen, egal ob Tipp Kick oder Snood, und ich gab eher visionär den „FC St. Pauli“, obwohl ich damals jenseits von Prince-Konzerten und Festivals das Millerntor-Stadion noch gar nicht betreten hatte. Wohnte halt mein ganzes Erwachsenenleben immer schon direkt nebenan, außer diesem einen Jahr in der Kölner „Krebsgasse“, als sogar ein Wanderpokal für die Wettkämpfe auf dem Turniertisch direkt vor der Glaswand unseres Büros gestiftet wurde und der Friedrich allmorgendlich an seinem „BVB“-Becher nippte …. jetzt plappert er der taz in’s Mikrophon, und heute hat er das mal wieder richtig gut gemacht:

Finanzkrise! Kapitalismus gescheitert?

Im Gegenteil. Wer beim Monopoly alles verliert und dafür die Bank geschenkt bekommt, hats doch wirklich raus. Das ist, als könnte man im Fußball den Schiri zwingen, ein paar Tore zu schießen, wenn man selbst zu doof ist. Man kann gedanklich jeden Cent Steuergeld, der jetzt in die Kassen der Banken geht, Rentnern, Alleinerziehenden, Kranken aus der Brieftasche gestohlen ansehen, dann kommt man dem Charakter organisierter Kriminalität auf die Spur.

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Written by momorulez

6. Oktober 2008 um 10:28

7 Antworten

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  1. In meiner Studienzeit gab es auch reale Freizeitkicker (also mit Fuß, nicht Tipp Kick) mit Namen wie Dynamo Sandweg, Schwarze Pumpe Rosdorf, Torpedo Radeberg und SSV Dumping.

    che2001

    6. Oktober 2008 at 10:51

  2. Normalerweise finde ich den Küppersbusch ja eher unwitzig und erschreckend fade, der ganz normale leicht blasierte Humor von Geisteswissenschaftlern halt… 😉

    Obwohl: Mit der Erkenntnis, daß Steuern Raub sind, nähert er sich ja schwungvoll den libertären Kollegen – Herr Küppersbusch, Respekt! So viel Konsequenz hätte man bei Ihnen nicht erwartet!

    jopa

    6. Oktober 2008 at 18:51

  3. Na ja, die Pointe liegt ja eher darin, daß manche den Schiri zwingen können, die Tore selbst zu schießen – also irgendwie dann doch woanders ….

    Außerdem ist Küppersbusch kein Geisteswissenschaftler, meines Wissens. ich glaube, er hat Journalistik studiert, aber nicht ganz fertig – will hier jetzt aber nix Falsches behaupten, weiß das jemand? Und ist Journalistik eine Geisteswissenschaft?????

    momorulez

    6. Oktober 2008 at 18:54

  4. Journalistik ist überhaupt keine Wissenschaft. Schwachsinn, sowas als „Studium“ anzubieten. „Es wird dereinst noch eine Philosophie des Fuhrwerks geben“, prognostizierte Schelling mit bitterem Hohn. Er irrte sich – es kam noch schlimmer.

    Nörgler

    6. Oktober 2008 at 19:50

  5. Was es gibt ist PUK (Publizistik-und Kommunikationswissenschaft), aber das ist eine theoretische Medienwissenschaft, die mit praktischem Journalismus nur auf Metaebenen zu tun hat. Und das ist eine Sozialwissenschaft.

    che2001

    6. Oktober 2008 at 21:24

  6. Übrigens, Nörgler, hast Du einen Anruf auf der Mobilbox.

    che2001

    6. Oktober 2008 at 21:26

  7. Kapitalismus als das Streben nach Profit verstanden kann ja sogar Bayernspiele und deren Ergebnisse bestimmen, hört man. Wer braucht da noch einen Schiedsrichter.

    Das ist dann bald „die gute alte Zeit“, wo nur Schiedsrichter bestochen wurden (Lobbyismus bei Abgeordneten) 😉

    ring2

    6. Oktober 2008 at 22:18


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