shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Perspektiven

with 8 comments

Jede Perspektive ist verständlich und berechtigt. Jede Perspektive hat den gleichen Anspruch auf Wahrheit.

Steht so in meinem Buch über relativistische Quantenphysik und Stringtheorie, das  ich gerade lese. Glaube ja eh, dass theoretische Physiker Philosophen sind.

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Written by chezweitausendeins

20. Oktober 2008 um 23:24

Veröffentlicht in Aufklärung?

8 Antworten

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  1. Kannst du die Quelle genau benennen? Ich würde es gern als Zitat verwenden 🙂

    ml

    21. Oktober 2008 at 8:30

  2. Brian Greene, „Das elegante Universum“.

    che2001

    21. Oktober 2008 at 8:52

  3. „Jede Perspektive ist verständlich und berechtigt. Jede Perspektive hat den gleichen Anspruch auf Wahrheit.“

    Nur die von Haider nicht … und die von Boche auf das „rote und braune Lager vor ’33“, so als Einheit verstanden, nicht …. und die von Heidegger auf’s 3. Reich nicht … und die von Girke auf Friedrich nicht …. ich meine, verständlich sind die ja alle, aber in welcher Hinsicht denn berechtigt?

    momorulez

    21. Oktober 2008 at 8:57

  4. Nichts davon ist politisch gemeint.
    Das ist relativistische Quantenphysik und beschäftigt sich mit der Beschaffenheit von Realität bzw. der Möglichkeit, über das Universum Aussagen zu treffen. Kleine Aussage der theoretischen Physik zum erkenntnistheoretischen Positivismus.

    che2001

    21. Oktober 2008 at 9:28

  5. Ja, aber wie trennt man denn das von anderen Aussage-Typen?

    momorulez

    21. Oktober 2008 at 9:51

  6. Weiß ich nicht. Ist eigentlich nur eine sehr späte Nachbemerkung zu gewissen Bemerkungen zum Thema Empirie und Nachprüfbarkeit bzw. Wissenschaftlichkeit.

    che2001

    21. Oktober 2008 at 12:17

  7. Im einen Fall handelt es sich um Aussagen über Natur und ihre Gesetze, im andern um eine Aussage über historische bzw. soziale Tatbestände und deren Gesetze. Aber prinzipiell gilt: Alle derartigen Aussagen sind relativ. (Siehe Popper.) Und auch eine Aussage über politische Zustände von gestern und heute werden morgen (oder überübermorgen) vielleicht völlig anders gesehen. (Und meist haben soziale Tatbestände und ihre Interpretation mehr mit Herrschaft zu tun als „naturgegebene“.)

    anouphagos

    21. Oktober 2008 at 17:03

  8. Na, gibt es denn nicht eine Gemeinsamkeit zwischen Aussagen über die Natur“ und ihre „Gesetze“ und jenen über historische und soziale Tatbestände, jetzt mal ungeachtet der bestimmung des Sozialen durch „Herrschaft“?

    Daß alles prinzipiell fallibel ist, das heißt ja nun nicht, daß morgen nicht mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die Sonne aufgeht (gut, heute morgen war es so düster, daß man das schon fast als falsifiziert betrachten konnte) und ebensowenig, daß es ziemlich wahrscheinlich ist, daß die Bäckersfrau es zu unterbinden versuchen wird, wenn ich ohne Bezahlung mit ’nem Kuchen ihr Geschäft verlassen will …

    momorulez

    21. Oktober 2008 at 18:27


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