shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Gestern wurden schon wieder drei Investmentbanker gesteinigt

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Nicht, dass ich so etwas wünschen würde, aber das wären die Verhältnisse, unter denen Sinns unsinnige Äußerungen Sinn machen würden. Was mich aber wirklich stört ist der Fatalismus der Massen. 1989 hatte ich mit Begeisterung und Anteilnahme verfolgt, wie die Stasi-Zentrale in der Normannenstraße gestürmt und unter der Parole: „Stasi in die Produktion!“ Möbel geradegerückt und Akten sichergestellt wurden. Ich hielte es für angemessen, wenn jetzt in gleicher Manier geprellte Kleinanleger die Banken bestzen würden, um sich ihr Geld zu holen.

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Written by chezweitausendeins

1. November 2008 um 18:55

5 Antworten

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  1. wie, banken besetzen?
    das darf man doch gar nicht.

    ich kündige jetzt erst mal mein konto bei der deutschen postbank.

    T. Albert

    1. November 2008 at 20:03

  2. „Ich hielte es für angemessen, wenn jetzt in gleicher Manier geprellte Kleinanleger die Banken bestzen würden, um sich ihr Geld zu holen.“

    Gute Idee eigentlich – schade nur, dass ich seit ueber 10 Jahren nicht mal mehr ein GIRO-Konto habe ..

    😉

    Roger Beathacker

    1. November 2008 at 23:56

  3. Wie geht das denn?

    chezweitausendeins

    2. November 2008 at 10:45

  4. Okay – ich haette schreiben sollen: „kein eigenes GIRO-Konto“. Heutzutage herrscht ja so etwas wie eine allgemeine Banken-Tributspflihct. Man hat unter gewissen Umständen tatsaechlich keine Wahl (mehr).

    Das was ohne Bank nicht geht oder unverhaeltnismaessig teuer wuerde, wickle ich ueber ein fremdes Konto ab. Die betreffende Person profitiert davon insofern, als durch den hoeheren Umsatz Kontogebuehren fortfallen, die ihr sonst aufgebraten wuerden.

    Der Skandal ist ja nicht allein, dass man praktisch dazu gezwungen wird, „Kunde“ irgendeiner Bank zu werden, sondern, dass darueber hinaus gerade diejenigen, die der Bank wenig zu bieten haben (weil sie z.B. auch noch „Kunden“ eines JOB-Center sind und entsprechend geringe Bezuege haben), bei der Post-Bank z.B. „Kontofuehrungsgebuehren“ zahlen muessen, die fortfallen, wenn der monatliche Geldeingang auf dem Konto eine bestimmte Hoehe (ca 1.200 Euro, meine ich) ueberschreitet.

    Eigentlich rechtfertigt allein der inzwischen gegebene faktische Kontenzwang schon eine Vergesellschaftung zumindest aller groesseren Banken.

    Roger Beathacker

    2. November 2008 at 11:51

  5. Das sehe ich auch so.

    chezweitausendeins

    2. November 2008 at 15:06


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