shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Ach, wenn man mal zustimmen kann, sollte man das tun!

with 9 comments

„Ich bin ja so gespannt, wie sich die grundsätzlich Antisemitismus und Antiamerikanismus witternden Neocon-Blogs mit dem veränderten Wind aus Washington anfreunden werden, aber auch, wie die Obama-Fanboys der Blogosphäre damit fertig werden, dass ihr Idol plötzlich Interessenpolitik im Dienste der USA betreibt, statt die Welt zu erlösen.“

Hoffen wir mal, daß es wirklich klappt, toi, toi, toi, bin da ja schon noch ängstlich  – „Signed, Sealed & Delivered, I’m Yours!“ hat er ja immer gespielt bei seinen frühen Wahlkampfveranstaltungen …

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Written by momorulez

4. November 2008 um 10:28

Veröffentlicht in Das Netz

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9 Antworten

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  1. Da bin ich dann diesmal auch ganz bei Rayson.

    che2001

    4. November 2008 at 13:54

  2. Naja, es geht so mit meiner Zustimmung: Die grundsätzlich Antisemitismus und Antiamerikanismus witternden, wittern ihren Antisemitismus ja auch jetzt ab und zu schon mal beim schwarzen Moslem Obama, von dem niemand weiss, woher er kommt. So redet diese Kundschaft ja in USA selbst teilweise auch, wenn man sich manche Interviews und Berichte anhört. Erinnere mich an eine Szene in einer McCain-Wahlveranstaltung, wo er selbst eine Dame wegen sowas, die sprach dann auch noch vom Terroristen-Freund O., zurechtwies. Da hat der übrigens bei mir ganz schön gewonnen an menschlicher Sympathie. Das ging sehr prompt und selbstverständlich Der macht auf mich sowieso den Eindruck, als würden seine Republikaner den ganz schön allein lassen, irgendwas, ich kenne mich ja nicht aus dort, passt da nicht zusammen. Ich glaube auch, den trennen Welten von seiner ekstatischen Schönheitskönigin von der alaskischen Ananasfarm.
    Wäre er in Powells Situation, würde er sich vielleicht auch für O. aussprechen. – Wenn ich mal projizieren darf.

    talbert

    4. November 2008 at 15:55

  3. „Die grundsätzlich Antisemitismus und Antiamerikanismus witternden, wittern ihren Antisemitismus ja auch jetzt ab und zu schon mal beim schwarzen Moslem Obama“

    Genau das meint Rayson doch, glaube ich. Alles Dunkelhäutige (und Linke) unter Antisemitismusverdacht zu stellen und parallel dann die eigentlich sich selbst zugesprochene, höhere Zivilisationsstufe in Juden zu projizieren, weil man selbst kein Herrenmensch mehr sein darf, das ist ja fast schon üblich in manchen Kreisen und selbst eine ganz besonders widerliche Form von Antisemitismus.

    Den McCain finde ich übrigens auch sehr sympathisch. Bei diesem TV-Duell mit Obama hatte ich immer das Gefühl, er würde den am liebsten selber wählen wollen … während seine Frau Palin, über die ja ach so empörend in der Blogosphäre geschrieben wird, es gelungen ist, Lynchaufrufe gegen Obama bei Wahlkampfveranstaltungen zu provozieren.

    momorulez

    4. November 2008 at 16:15

  4. achso, dann muss ich Rayson auch mal recht geben. Ich versteh den halt nicht.

    talbert

    4. November 2008 at 16:22

  5. Wie Du im eingeloggten Zustand ausgerechnet zu diesem User-Pic gekommen bist, das verstehe ich hingegen nicht 😀 … Ring2, kann man das ändern?

    momorulez

    4. November 2008 at 16:26

  6. Das habe ich ja vorgestern schon moniert. Da war es nur dort links in der Autorenlistung. Ich habe nämlich gefragt, wer mich da zur plattgeklopften Sau gemacht hat. Aber, wie es so ist mit sone Typen, ich hätts mir denken können, Hamburger, grinsende, verständnislose, indolente Linke, undsoweiter., ja.

    talbert

    4. November 2008 at 17:40

  7. In eingeloggtem Zustand fühl ich mich auch immer so seltsam.

    In „Girolimoni – il mostro di Roma“, also Monster von Rom, gibts eine fiese Szene, ich glaube, die ging so: Girolimoni wird zu seiner Hhinrichtung gefahren, Innenminister Mussolini, der dringend einen Verurteilten brauchte, und mit G, im 1. Weltkrieg im selben Zug gekämpft hatte, kommt auch und sagt dann vorm Erschiessungspeleton zu G. , tja, Girolimoni, so geht man in die Geschichte ein. Und Girolimoni antwortet: Und wie kommt man wieder aus ihr raus?

    Den Film habe ich vor der Personalkompiuterära gesehen. Nur mal so, ich assoziiere hier gelangweilt rum, während ich auf meine Frau warte, damit sie mich hier rausholt.

    talbert

    4. November 2008 at 18:05

  8. Das erinnert mich an so nen Film aus Südamerika, wo die Geliebte des Generals sich an der Bettkante räkelt und gurrt „Liebling, kommst Du?“ und er vor einem Stapel Dokumente sitzt und sagt „Ich muss nur noch diese Hinrichtungsbefehle unterschreiben, das dauert nicht lang´.“

    che2001

    4. November 2008 at 18:46

  9. ahh, jetzt fällt mir ein, das wirklich ekelhafte an der Szene war ja, dass es in Bezug auf Girolimoni, der glasklar unschuldig als Monster, aber ein linksstehender Journalist war, der mitttlerweile kaum noch arbeiten konnte, weil die Anstecknadelträger in den Redaktionen alles gleichschalteten, dass es in Bezug auf ihn um Vorbereitungen einer Scheinhinrichtung handelte. Er musste dann neben Mussolini stehend zusehen, wie das Peleton Anarchisten abknallte, mehrere nacheinander. Und G. musste bei jedem denken, er sei der nächste. Darum ging es. Und dabei gabs diesen Dialog.

    talbert

    4. November 2008 at 19:13


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