shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

„Jesus“ – meint in Spanien „gute Besserung“

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„Schon komisch, letztes Mal war ich aufgeregter. Vielleicht, weil ich vor einigen Wochen schon von den alten Männern bei Maischberger beruhigt worden bin. Die weisen alten Herren (Genscher, Scholl-Latour und einer, von dem sie nur noch s/w-Aufnahmen aus seiner aktiven Zeit hatten) waren sich alle so herrlich einig, dass personell das Schlimmste vorbei sei, mit der Abwahl von George W. Bush.“ …

„Ich habe mir das Popart-Bild von Barrack in den Flur gehängt. Neben die alte MTV-Werbung. Marylin, Elvis und Che Guevara müssen jetzt in den Keller. Ich habe eine neue Form der Popart gesehen, sie ist virtuell. Die anderen hatten wenigstens Kassenschlager anzubieten, bevor sie Ikonen wurden. Barrack kommt ohne Chartplatzierung daher und erhält doch Platin für millionenfach verkaufte Hoffnung. Das passt zur Zeit und zur Krise. Eine überreizte Wette auf den Wandel – ein politischer Leerverkauf.

Fast so wie Jesus, bevor er am Kreuz dann einlöste, was er versprach – nur kommt der hier mit viel weniger Substanz und Wortschatz aus. Das fällt allerdings nicht auf den Messias zurück, sondern auf uns Jünger.“

(tlw. repost: ich zitiere hier mal mich selbst – aber nur, weil mich brennend interessiert, ob ihr auch so enttäuscht seid, dass Obamas Wahl so glatt lief? Da sind wir doch spannenderes Wahlfernsehen gewöhnt)

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Written by ring2

5. November 2008 um 9:58

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert

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