shifting reality

Es gibt kein richtiges Lesen im valschen!

Masse und Bewegung

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„Die Bewegung ist die Erinnerung an das Ereignis.“

Agentur Bilwet, Bewegungslehre

Was bisher geschah: In der letzten Woche wurde angekündigt, daß es hier im Blog nun Zeit sei, einige bislang vage gehaltene Begriffe etwas präziser zu entfalten.

Es ist zweifellos notwendig, die Begriffe von Masse und Bewegung genauer gegeneinander abzugrenzen, als es bislang geschah. Wie ich hier schon des öfteren ausgeführt und an historischen Bewegungen exemplifiziert habe, werden Bewegungen oft (nicht immer) durch bestimmte Ereignisse ausgelöst. Wobei mit Ereignis nicht einfach nur gemeint ist, daß sich irgendetwas ereignet. Sondern der Begriff des Ereignisses ist selbst aufgeladen: Mit Ereignis ist ein traumatisierendes Geschehen gemeint, das die bestehende Ordnung erschüttert. Die Ermordung Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967 durch den Polizisten Kurras war beispielsweise ein solches Ereignis, das dann die sogenannte 68er-Bewegung auslöste.

Diese Beschreibung ist allerdings unzulässig verkürzt. Denn es genügt nicht, daß ein die bestehende Ordnung erschütterndes Ereignis eintritt, um eine Bewegung hervorzubringen. Das Ereignis führt vielmehr erst einmal nur dazu, daß sich eine Masse bildet – und daraus muß sich nicht zwangsläufig eine Bewegung bilden.

Ein Beispiel: Der plötzliche Unfalltod von Diana Spencer, Princess of Wales im Jahr 1997 war ein solches Ereignis. Es mobilisierte zweifellos Massen, die auf die Straße gingen, um vor dem Buckingham Palace tonnenweise Blumen abzuladen. Die Traumatisierung durch das Ereignis, der Schock, den der Tod der „Königin der Herzen“ auslöste, mußten offenkundig bei Vielen durch Massenbildung kompensiert werden. Auf jemanden wie mich, der kaum die Existenz von „Lady Di“ wahrgenommen hatte, wirkte das Ganze mehr als grotesk (ich war unglücklicherweise zu dieser Zeit in London). Doch die hysterischen Züge, die die Reaktion auf das Ereignis trug, sollten einen nicht verleiten, das Ganze zu leicht zu nehmen. Offenkundig haben die Menschen ein zutiefst archaisches Bedürfnis, angesichts eines schockierenden Ereignisses ihre Isolation aufzugeben und sich zu Massen zusammenzuschließen (Canetti hat zurecht auf eine der wichtigsten Eigenschaften der Masse hingewiesen, daß in ihr die normale Berührungsfurcht in ihr Gegenteil umschlägt ([1], S. 9f)).

Das Beispiel zeigt, daß der gesellschaftliche Mechanismus, der aus traumatisierenden Ereignissen Massen hervorgehen läßt, nicht zwangsläufig in eine Bewegung mündet. Die Erfahrung der Masse selbst kann schon ausreichen, um das Trauma zu bewältigen. Die Masse löst sich irgendwann wieder auf und das Ereignis bleibt folgenlos. Das Zusammenfinden der Masse selbst hat bereits kathartische Wirkung, die weitere Konsequenzen aus dem Ereignis unnötig machen.

Tatsächlich kann das Bedürfnis der Menschen, in der Masse aufzugehen, das ja in Zeiten der Krise durchaus eine politische Gefahr bildet, durch inszenierte Ereignisse ganz gut kanalisiert werden. Schon die römischen Zirkusspiele dürften dem Zweck gedient haben, das Massenbedürfnis des Plebs zu befriedigen und es gleichzeitig zu domestizieren. Bis heute ist das Stadion mit seinem aufsteigenden Oval das beste Sinnbild für eine eingehegte Masse, der jede weitergehende Dynamik verwehrt wird. Und das gilt nicht nur für den Sport. Es ist eine besondere Ironie, daß die rebellische Kraft der Rockmusik der 60er Jahren im darauffolgenden Jahrzehnt dann dadurch neutralisiert wurde, indem man die großen Massen-Konzerte in Stadien verlegte.

Kurz und gut: Die Masse, die durch das Ereignis mobilisiert wird, ist noch nicht per se Ursprung einer Bewegung. Damit aus der spontan entstehenden Masse eine Bewegung wird, bedarf es einer weiteren Bedingung, die essentiell ist. Um hier gleich die Polittechnokraten zu enttäuschen: Bei dieser weiteren Bedingung handelt es sich mitnichten um eine Avantgarde, die in der Lage wäre, der spontanen Masse eine Richtung vorzugeben. Auch die Existenz von Massenkristallen (über die ich letzte Woche geschrieben habe), ist nicht entscheidend. Diese sind eher für die Bildung der Masse verantwortlich, nicht so sehr, um dieser eine über den Augenblick hinausweisende Dynamik zu geben. Die Differenz liegt vielmehr im Ereignis selbst. Das Ereignis muß mehr sein als nur die momentane Störung der bestehenden Ordnung. Es muß eben nicht nur ein traumatisierender Einbruch in das bestehende Koordinatensystem sein, sondern zugleich ein Zeichen. Es hat über seine Unmittelbarkeit hinaus einen Bedeutungsüberschuß. Es repräsentiert zugleich sich selbst wie auch ein Allgemeines. Damit wird das Ereignis zu einem Symbol.

Nur ein symbolhaftes Ereignis ist in der Lage, eine Bewegung in Gang zu setzen. Und die Bewegungsgeschichte ist voll solcher Symbole. Nehmen wir nur den bereits erwähnten 2. Juni. Dieser ist ein ganz starkes Symbol, in dem sich die ganzen politischen Konflikte der dem Ereignis vorhergehenden Monate und Jahre exemplarisch verdichteten (ich werde hier irgendwann in nächster Zeit die gesamte Semantik des 2. Juni aufdröseln). Das Symbol greift aber auch noch viel weiter in die Geschichte zurück, indem es die uralte Figur des Märtyrers reaktiviert. Ohnesorgs Tod legte Zeugnis darüber ab, daß all das, was die angeblichen „Radikalinskis“ behauptet hatten, korrekt war. Daß dann auch noch ausgerechnet ein Theologe, der Berliner Oberbürgermeister Albertz, die Blutzeugenschaft Ohnesorgs in Frage stellte, erhöhte nur noch die emotionale Wucht des symbolischen Ereignisses.

Aus sich selbst heraus allerdings kann ein Ereignis diese Symbolkraft nicht gewinnen. Ich hatte in diesem Blog schon früher einmal für das bewegungsstiftende Ereignis festgestellt, daß es nicht einfach aus dem Nichts kommt. Es ist in seinem Eintreten zwar unvorhersagbar, aber es wird erwartet. Genauer: Es fällt in eine bereits bestehende Leerstelle innerhalb der herrschenden Ordnung. Und indem es seinen Platz einnimmt, ist es in der Lage, die komplette Semantik dieser Ordnung umzukrempeln. Die einzelnen Elemente innerhalb dieser Ordnung bekommen durch das Ereignis eine neue Bedeutung: Dann ist die Polizei auf einmal nicht mehr der Freund und Helfer, sondern ein willfähriges Organ zur Unterdrückung oppositioneller Meinungsäußerung, um nur ein offensichtliches Beispiel einer derartigen Bedeutungsverschiebung anzuführen.

Diese Leerstelle, in die das Ereignis fällt, muß aber vorbereitet sein. Sie ist selbst ein Produkt des Geschichtsverlaufs. Das läßt sich durchaus konsequent im Sinne von Marx verstehen, der solche Veränderungen auf die Entwicklung der Produktivkräfte zurückführt:

„Mit der Veränderung der ökonomischen Grundlage wälzt sich der ganze ungeheure Überbau langsamer oder rascher um. In der Betrachtung solcher Umwälzungen muß man stets unterscheiden zwischen der materiellen, naturwissenschaftlich treu zu konstatierenden Umwälzung in den ökonomischen Produktionsbedingungen und den juristischen, politischen, religiösen, künstlerischen und philosophischen, kurz: ideologischen Formen, worin sich die Menschen dieses Konflikts bewußt werden und ihn ausfechten.“ ([2], S. 9)

Worauf in der Interpretation dieser Marxschen Textpassage immer viel zu wenig Augenmerk gelegt wurde, ist die von ihm angesprochene zeitliche Dimension: Die Veränderungen im ideologischen Überbau hinken der Umwälzung der Produktivkräfte zeitlich hinterher. Es ist ihre Trägheit, die zu Spannungen im ideologischen Bereich führen. Diese Spannungen zerreißen dann langsam, aber sicher die bestehende Ordnung und schaffen die Leerstellen, in die das Ereignis eindringen kann.

Hat sich das Ereignis erst einmal als Symbol in eine Leerstelle der bestehenden Ordnung eingenisten, kann sich um das symbolische Ereignis herum die Bewegung entwicklen. Deren Aufgabe ist es, die bisherige Ordnung neu zu interpretieren. Sie stützt sich dabei auf die Macht des Symboles, das aufgrund seiner geschichtlichen Aufladung mit unterschiedlichen Bedeutungsebenen der Bewegung als archimedischer Punkt dient, um den herum eine Neuinterpretation der Ordnung erfolgen kann. Damit verbindet das symbolische Ereignis die Masse sowohl mit der Vergangenheit wie auch mit der Zukunft. Die Masse zerstreut sich nun nicht mehr einfach. Selbst wenn sie sich temporär auflöst, kann sich sich im Zeichen des Symbols immer wieder neu konstituieren. Das Symbol stiftet somit eine Kontinuität in der Neuinterpretation der Ordnung, die aus der bloßen Masse dann eine Bewegung macht.

Das klingt – so hoffe ich zumindest – ziemlich schlüssig. Doch in dieser Konzeption des symbolischen Ereignisses, das der Bewegung als semantische Stütze dient, tummelt sich ein Begriff, der bislang äußerst vage gehalten ist und mehr suggeriert als tatsächlich erklärt: Der Begriff der „Ordnung“. Wenn also dieses vorgeschlagene Modell tatsächlich etwas erklären soll, müssen wir präziser wissen, was den eigentlich eine „Ordnung“ ist.

Freuen Sie sich also auf nächste Woche, wenn der alte Bolschewik sein ganzes Instrumentarium auspackt, um der Frage nachzugehen, was denn eigentlich eine Ordnung ist und wie diese durch ein Ereignis in Frage gestellt werden kann.

Nachweise

[1] Canetti, E., Masse und Macht, Frankfurt a.M. 1980.

[2] Marx, K.: „Zur Kritik der Politischen Ökonomie“, in: Marx, K. & Engels, F., Werke Bd. 13, Berlin 1956ff, S. 3 – 160.

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Written by alterbolschewik

8. Mai 2015 um 15:19

Veröffentlicht in Bewegung, Ereignis, Marx, Symbol

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9 Antworten

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  1. Ich vermute, für die Illustration der Ordnung geht es jetzt erstmal zum Bauernkrieg zurück?

    Nach 201 Folgen hätte ich mittlerweile vieles anzumerken. Hoffentlich komme ich noch dazu. Bspw. gibt es Ereignisse, die keine konkret bewegungsfähige Masse auskristallisieren, sehr wohl aber die symbolische Ordnung umstürzen können. Und dann frage ich mich noch, ob man deinen kategorialen Rahmen nutzbar machen kann für ein Verständnis der bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs (im Unterschied zu dem des Zweiten Weltkriegs) sichtbaren Massenbegeisterung – welche ein Phänomen darstellt, das ich bisher noch nirgendwo wirklich überzeugend analysiert fand.

    Peter Lehmann

    8. Mai 2015 at 18:34

    • Nächste Woche wird es eher um eine abstrakte Klärung gehen, was unter Ordnung zu verstehen ist. Dann aber, da hast Du völlig recht, will ich zum Bauernkrieg zurückkehren, um die Neuinterpretation einer Ordnung in einer konkreten historischen Situation zu untersuchen.

      An die Massenbegeisterung zu Beginn des 1. Weltkrieges hatte ich bislang nicht gedacht. Aber ja, ich denke, daß das möglicherweise ein ganz ausgezeichnetes Beispiel dafür ist, wie ein Ereignis erwartet wurde.

      alterbolschewik

      9. Mai 2015 at 9:56

  2. Den Tod der „Lady Di“ betreffend, denke ich nicht, daß es nur das Bedürfnis ist, sich in der Masse zusammenzuschließen, so daß alle das gleiche tun, sondern es wirkt in diesem absurden Szenario etwas anderes mit: nämlich Gefühle zu inszenieren, eine Anteilnahme zu reaktivieren, die im Grunde längst schon abhanden gekommen ist. Einen Aspekt menschlicher Handlung hervorzuschürfen, den die antiken Griechen noch kannten, der aber in der profanen Moderne verschüttet ging und nur noch in den Simulationen sich zeitigt: Pathos. (Und gleichzeitig abgelebtes Ritual. Wie bei allen Gedenkveranstaltungen. In diesem Sinne hat das Ritual weniger mit der Masse, sondern mit Gemeinschaftsbildung zu tun. Wie überhaupt der zutiefst vernachlässigte Begriff der Gemeinschaft in diesem Kontext nicht uninteressant zu sein scheint.)

    Zudem steckt in diesem Tod samt medialer Begleitung ein Begehren nach dem Außerordentlichen. Anteilnahme wecken nicht die an der Ecke sitzenden Bettler oder das Elend des Nachbarn. Zu profan, zu oft gesehen, zu dicht dran. Erst die dramatische und dramaturgische Steigerung – die Klimax im unendlichen Abstand sozusagen – weckt das Bewußtsein: ein Tröpflein kommt zum anderen. Ein Prinz, ein Thron, zwei Kindlein, Ehequerellen, Betrug, Scheidung, Partnerwechsel, eine ungemein aufmerksame Presse.

    Das Ereignis im Tode der „Lady Di“ ist das Ereignis selber, das sich manifestiert und als Show inszeniert: Daß überhaupt noch etwas sich ereignet, ein Exorbitantes geschieht, was das Grau des Alltags bricht. („The sublime ist now“, wie es einst in der Kunst hieß, transformiert sich in den medialen Rummel und in die Welt eines langweiligen Alltags, der sich durch Katastrophisches bereichert.) In diesem Sinne eine verkehrte und verdrehte Adornosche Utopie.

    Das Ereignis vom Tode der „Lady Di“ (Pop nicht minder wie heute „Lady Gaga“) scheint mir zusammen mit 9/11 eines der interessantesten Phänomene für eine sozusagen negative Dialektik des Ereignisses abzugeben. Ereignisse, die sich zunächst medial verbreiten und eine Dynamik entwickeln, die sich als Form der Pop-Kultur beschreiben läßt. (Insofern behielt Stockhausen mit seiner These zu 9/11 durchaus recht – freilich in einer anderen Weise und Interpretation als er es intendierte.)

    Bersarin

    11. Mai 2015 at 22:40

    • Danke für die Unterscheidung zwischen Masse und Gemeinschaft. Damit triffst Du sicherlich einen wesentlichen Punkt im Übergang von der Masse zur Bewegung. Provoziert das Ereignis in seiner schockierenden Singularität zunächst die Bildung einer amorphen Masse, transformiert sich diese, indem sie das Ereignis zum Symbol überhöht, in eine Gemeinschaft unter einem bestimmten Zeichen. In dieser Hinsicht ist die Kreuzigung Christi eines der erfolgreichsten Ereignisse, das sich in ein Symbol zur Gemeinschaftsbildung transformierte.

      Ob der Tod Diana Spencers tatsächlich gemeinschaftsstiftend war, wage ich hingegen zu bezweifeln. Die Masse blieb amorph und zerstreute sich nach der Beerdigung, ohne weitere Spuren zu hinterlassen (anders als 9/11, das auf unterschiedlichste Art und Weise gemeinschaftsstiftend war). Spencer oder ihr Tod wurden auch nicht zu einem Symbol. Das unterscheidet ihren Tod so fundamental zu dem beispielsweise von John F. Kennedy.

      Natürlich kann man darüber spekulieren, welche – im wesentlichen eskapistischen – Bedürfnisse der Tod und retrospektiv dann das Leben Spencers befriedigten. Du hast bestimmt Recht damit, daß es in unserer entzauberten Welt eine Sehnsucht nach dem Außergewöhnlichen gibt, die solche Reaktionen befeuern; gleichzeitig war die Tote aber auch absolut gewöhnlich, was wiederum die Bedingung für eine Identifikation mit ihr war. Wir haben es da mit einer ganz merkwürdige Gemengelage zu tun. Das verblüffende am Ereignis „Lady Di“ ist für mich seine Inhaltsleere und die Tatsache, daß eine derartige Leere so mit Emotionalität aufgefüllt werden kann. Und das ist nicht einfach ein bloßer Medieneffekt, denn dann hätten wir solche Ereignisse öfter.

      alterbolschewik

      13. Mai 2015 at 15:13

  3. @“Daß dann auch noch ausgerechnet ein Theologe, der Berliner Oberbürgermeister Albertz, die Blutzeugenschaft Ohnesorgs in Frage stellte, erhöhte nur noch die emotionale Wucht des symbolischen Ereignisses.“ —- Pastor Heinrich Albertz hatte als erster niedersächsischer Sozialminister den Rassenhygieniker und vom Führer bestellten Euthanasie-Täter und Leiter der Tötungsanstalt Stadtrhoda Gerhard Kloos zum Sachverständigen für Widdergutmachungsangelegenheiten und Leiter des LKH Göttingen ernannt. Das war ein Dankeschön für ein Gefälligkeitsgutachten, mit dem Kloos den Sohn des ersten niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf für unzurechnungsfähig erklärte, nachdem dieser eine Frau vergewaltigt hatte. Der Friedensbewegung der frühen 1980er galt Albertz als eine ihrer Symbolfiguren und als Verkörperung moralischer Integrität.

    che2001

    21. Mai 2015 at 11:43

  4. Was die Rolle Diana Spencers angeht: Du übersiehst hier völlig das Massenbewusstsein in einer Monarchie. Solange sie mit Charles verheiratet war war sie die „Königin der Herzen“, die eine Mehrzahl der britischen Bevölkerung als Nachfogerin Lisbeths erwartete und wünschte. In der angelsächsischen Welt über GB hinaus so populär, dass selbst Joan Baez ihr ein Lied widmete. Die Erschütterung der britischen Öffentlichkeit über ihren plötzlichen Tod wird von Historikern mit der Massentrauer der Römer über den Tod des Germanicus gleichgesetzt.

    che2001

    21. Mai 2015 at 11:55

    • Trotzdem war das alles hochgradig gaga. Und diese Trauer war ja nicht nur ein britisches Phänomen, sondern ein weltweites. Aber auch wenn man sich auf GB beschränkt: Warum sollte es irgendeine Rolle spielen, wer NachfolgerIn der aktuellen Königin wird? Das ist doch so egal wie der nächste Bundespräsident…

      alterbolschewik

      30. Mai 2015 at 10:53

  5. Du bist halt nicht autoritär strukturiert;-)
    In monarchistischen Gesellschaften ist das wichtig. Ein Genosse, der eine Weile in England lebte berichtete, dass Buhrufe von Anarchisten bei einem Auftritt der Queen Mum viel heftigere Abwehrreaktionen der Normalos hervorriefen als Plünderungen und Brandschatzungen bei Riots. Letztere „kann man verstehen weil den Armen geht es ja dreckig und überhaupt, fucking capitalism“, aber Kritik an der Monarchie, das geht gegen Britain, das ist Hochverrat und Nestbeschmutzung, oder so ähnlich.

    che2001

    31. Mai 2015 at 23:14


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